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Diskussion vorliegender Theorien zum Neuen Hörspiel

  • Martin Maurach
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Zusammenfassung

Theoretische Äußerungen von Autoren ‘experimenteller’ Hörspiele werden in diesem Kapitel besprochen, weil sie als Orientierungshilfe. als aufarbeitungswürdige Quellen wichtiger Begriffe und zur Demonstration von Problemen dienen können.

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Literatur

  1. 1.
    Zur Begründung der Behandlung Benses in diesem Zusammenhang vgl. Klippert: Hörspiel ex machina, in: Perec 1972 (Vz. 3), 81–86, hier 81: “In der Hörspielabteilung des Saarländischen Rundfunks befaßte man sich damals [i.e., um 1968, M.M.[intensiv mit der technologischen Ästhetik, arbeitete mit deren führendem Theoretiker Max Bense zusammen und erprobte Spielverfahren für die Stereophonie.” Bereits Knilli 1961 verwendet Begriffe aus Benses Terminologie.Google Scholar
  2. 2.
    Lediglich ist summarisch auch von phonetischem Material der konkreten Poesie die Rede (Aesthetica 1965, 248, 331), sowie in Bense 1971a (Vz. 4), 69–73 von Jandls “szenen aus dem wirklichen leben” als pantomimischer Lautspiel-Realisation. Vgl. unten S.68.Google Scholar
  3. 3.
    Die benutzten Sduiften Benses werden in 3.2.1. nur mit Erscheinungsjahr zitiert. Ich nenne sie lediglich hier zur Orientierung mit einem Titelstichwort theorie der texte 1962, Aesthetics 1965 (a), 21982, Brasilianische Intelligenz 1965 (b), Semiotik 1967, Einfuhrung informationstheoretische Ästhetik 1969, Artistik und Engagement 1970, Realität der Literatur 1971 (a), Zeichen und Design 1971 (b), Bense/Walther hrsg.: Wörterbuch der Semiotik 1973, Unwahrscheinlichkeit des Ästhetischen 1979, Axiomiatik und Semiotik 1981, Universum der Zeichen 1983.Google Scholar
  4. 4.
    b, 23 pass.Google Scholar
  5. 5.
    Die meisten der folgenden Belege sind exemplarisch zu verstehen, da Bense die Grundlagen seiner Theorie wiederholt dargestellt hat. Ich wähle hauptsächlich Schriften aus den späten sechziger und frühen siebziger Jahren. Innerhalb dieses Zeitraums mußte von eventuellen Veränderungen seiner Position abstrahiert werden. Allerdings glaube ich auch nicht, daß die von der ästhetischen Zeichenklasse bzw. “Realitätsthematik” abgeleiteten Fundierungsthesen der späten siebziger und der achtziger Jahre grundsätzliche Schwierigkeiten seiner Theorie beheben.Google Scholar
  6. 6.
    Vgl. auch Aesthetisdhe Information. aesthetica II, 1956: 83.Google Scholar
  7. 7.
    Wie beide sich zu einer in 1965a, 318 erwähnten “kosmologisdien Wirklichkeit” verhaken, bleibt ziemlich unklar.Google Scholar
  8. 8.
    a, 10, 153, 160; 1969, 31f.Google Scholar
  9. 9.
    a, 265; 1969, 19.Google Scholar
  10. 10.
  11. 11.
    ; 1971b, 115.Google Scholar
  12. 12.
  13. 13.
    Ebd., 32; 1983, 46.Google Scholar
  14. 14.
  15. 15.
    Ebd., 188.Google Scholar
  16. 16.
  17. 17.
  18. 18.
    Ebd., 44ff.Google Scholar
  19. 19.
    f; 1965a, 208, 210.Google Scholar
  20. 20.
    a, 19; 1969, 9.Google Scholar
  21. 21.
  22. 22.
    Bense/Wahher1973, 55.Google Scholar
  23. 24.
    a, 280f, 292f.; 1969, 32.Google Scholar
  24. 25.
    a, 216, 275; 21982, 356 (aus: “kleine abstrakte ästhetik”).Google Scholar
  25. 27.
    a, 165; 1967, 20f.Google Scholar
  26. 28.
  27. 29.
    Vgl. I965a, 26£, 44.Google Scholar
  28. 30.
    Ebd., 224. Ebd., 164: Signal-und Zeichen-Prozesse sollen “ontisch” voneinander unterscheidbar sein.Google Scholar
  29. 31.
  30. 32.
    Vgl. auch die Formulierung einer “bewußtseinsunmittelbaren” “Semiotizität”, ebd., 44.Google Scholar
  31. 33.
    Vgl. 1979 und 1981.Google Scholar
  32. 34.
    Vgl. allgemein die Angaben zu Realisationsabläufeh beim Neuen Hörspiel in Schöning hrsg. 1969, 1970 (dort Chotjewitz, 134–139), 1983; und in Frank Erich Hübner: Erfahrungen bei einer Produktion von Franz Mon. Ms. WDR, Erstsendung WDR 3, 8.04. 1971.Google Scholar
  33. 35.
    a, 284 pass.Google Scholar
  34. 36.
    Ebd., 17, 19, 26, 292 u. pass.; 1969, 8f.Google Scholar
  35. 37.
    Symptomatisch sind hier z.B. die ganzen zweieinhalb Seiten “Pragmatik”, die das letzte Kapitel von Teil V der Aesthetica von 1965 bilden. In 1969, 29 wird erklärt, daß der Interpretantenbezug gegenüber dem Objektbezug keine neuen Entitäten eigener Art ins Spiel bringe. In 1965a, 210 heißt es, daß audi der Kommunikationsverlauf als ‘Materialverteilung’ ‘meßbar’ sei.Google Scholar
  36. 38.
    Neudruck in Aesthetica 21982, 345–367, hier 350.Google Scholar
  37. 39.
  38. 40.
  39. 41.
  40. 42.
    Ebd., 282.Google Scholar
  41. 43.
    ; 21982, 347 (in: “kleine abstrakte ästhetik”).Google Scholar
  42. 44.
    Vgl. Meyer-Eppler 21969, 38f.Google Scholar
  43. 45.
    Vgl. Schöninghrsg. 1969, unpag. 1195–2431.Google Scholar
  44. 46.
    Ungeachtet gelegentlicher Andeutungen einer “Relativität” des Repertoires zu den einzelnen Phasen des Kommunikationsvorgangs (vgl. 21982, 350) wird in konkreten Beispielanalysen Benses immer das ursprüngliche Repertoire des Produzenten oder ‘Senders’ zugrundegelegt und in der bereits kritisierten Weise als unmittelbar gegeben behandelt.Google Scholar
  45. 47.
    Gespräch mit Klaus Sdhöning in Köln, 5.02. 1992, u.a. über seine Realisation von Friederike Mayröckers “Die Umarmung, nach Picasso”, WDR 1986.Google Scholar
  46. 48.
    Vgl. Beilage “Die Aufnahme” zu Ernst Jandl, 13 radiophone Texte. München: S Press Tonbandverlag Michael Köhler 1977 (= S Press TB 50).Google Scholar
  47. 49.
    Reinecke a.a.O., 73 Anm. 17.Google Scholar
  48. 51.
    Bense/Walther 1973, 84.Google Scholar
  49. 52.
    Lindblom 1990.Google Scholar
  50. 53.
    Ebd., 135.Google Scholar
  51. 54.
    Ebd., 150.Google Scholar
  52. 55.
    Ebd., 137.Google Scholar
  53. 56.
    hr/WDR 1977. Tonkopie des hr. Vgl. dazu unten Abschnitt 7.4.Google Scholar
  54. 57.
    Vgl. Lindblom a.a.O., 141.Google Scholar
  55. 58.
    Vgl. Rühm: über auditive poesie, u.a. in ders. 1988, 7–9, hier 8: “der unterschied […] zwischen semantischer und asemantischer poesie ist kein prinzipieller, sondern ein gradueller, wenn auch der schritt vom ‘gerade noch’ zum ‘nicht mehr’ grösser erscheint, als der vom’nods’ zum ‘kaum noch’.”Google Scholar
  56. 59.
    Vgl. oben 1.4.Google Scholar
  57. 60.
    Bense spricht nirgends von unendlichen Repertoires.Google Scholar
  58. 61.
    “Manipulierbarkeit” scheint mir fir ein Kriterium zu unspezifisch.Google Scholar
  59. 62.
    Vgl. z.B. das Verfahren der “Vielsprachigkeit” (u.a. Schöning: Silence sometimes. Von der Vielsprachigkeit der akustischen Kunst. S: SWF 2, 3.06. 1989).Google Scholar
  60. 63.
    Vgl. Lindblom a.a.O., 137.Google Scholar
  61. 64.
    Für die weitere Diskussion ist interessant, daß Lindblom das Kriterium des “suffhcient [perceptual] contrast” (a.a.O., 143 pass.) fir Restriktionen des Kontinuums möglicher Lautäußerungen einfinal. Audi hier wäre offenbar eine beobadrterunabhängige Formulierung unzweckmäßig. ‘Kontraste’ bilden eines der Hauptinteressen der Gestalttheorie, soweit sie sich mit sensorischer Organisation befaßt.Google Scholar
  62. 65.
    In: Lora-Totino hrsg. a.a.O., CD 4.Google Scholar
  63. 66.
    Bense 1969, 35.Google Scholar
  64. 67.
    WDR/SFB/SR 1988. Abgehört von Band der SFB-Hörspielabteilung, 1991.Google Scholar
  65. 68.
    Vgl. z.B. “Landschaft mit Einsprengseln”, in: Pastior 21983, 38 (Vz. 3).Google Scholar
  66. 69.
    Vgl. Ramm, Zehrt das Ohr vom Ohr das zehrt. Über die verschlungene Akustik in der Poesie Oskar Pastiors. Ms. WDR 1988, 17.Google Scholar
  67. 70.
    Bense 1971b, 51.Google Scholar
  68. 71.
    Vgl. Rühm 1988, 59–79 (Druck). Als Tonband Nr.8 der Edition S Press (Hattingen etc.) abgehört im Deutschen Literaturarchiv Marbach;N., Februar 1991.Google Scholar
  69. 72.
    Vgl. dagegen Vowinckel 1990, 19–22.Google Scholar
  70. 73.
    Rühm a.a.O., 69f.Google Scholar
  71. 74.
  72. 75.
    Bense 1969, 57f.Google Scholar
  73. 76.
    Vgl. Rühm a.a.O., 59f.Google Scholar
  74. 77.
    SR/RB 1967; Archivband des SR.Google Scholar
  75. 78.
    Es geht hier nicht um den Höreindruck der’abhandlung. Wie unten (vgl. 5.6.) auszuführen ist, verdeutlicht dieser in m.E. faszinierender Weise die Rekonstruktionstätigkeiten beim Verstehen sduittweise reduzierter gesprochener Sprache.Google Scholar
  76. 79.
    Bense 21982, 165.Google Scholar
  77. 80.
  78. 80.
    Bense 1962, 135.Google Scholar
  79. 82.
    Druck in Rühm a.a.O., 56; realisiert auf der dort beigefügten Kassette und in der Zweiten Folge “Kurze[r] Hörstücke, hr/WDR 1975. ‘Tonkopie des hr.Google Scholar
  80. 83.
    Nach Catford 1977, 196f. dürfte in dieser Einstellung der Artikulationsorgane, also für ~a~, die längste bei einfachem Ausströmenlassen des Atems mögliche Vokaldauer zu erzielen sein. Auf]ol oder ‘luI z.B. wäre der Versuch viel weniger eindrucksvoll.Google Scholar
  81. 84.
    Rühm a.a.O., 56.Google Scholar
  82. 85.
    Bense 1965a, 252, 322; ders. 1969, 53. In 1965a, 322 wird Chr. v. Ehrenfels integriert als “in mancher Hinsicht ein Vorläufer der Birkhoffschen Maßästhetik 1…1”.Google Scholar
  83. 86.
    Köhler 1964, 109 pass.Google Scholar
  84. 87.
    Bense 1969, 35–41.Google Scholar
  85. 88.
    Szenische Aufführung der Wiener Festwochen 1966. Wiederabdruck von Benses Aufsatz in ders. 1971a, 69–73, hier 69f.Google Scholar
  86. 89.
    Vgl. Bense 197la sowie sein Nacfiwort in Hang 1969 (Vz. 3), 239–242.Google Scholar
  87. 90.
    SR 1966. Archivband SR.Google Scholar
  88. 91.
    Gespräche mit Heinz Hostnig, Hamburg 26.09. 1991, und mit Johann M. Kamps, Köln, 28.01. 1992.Google Scholar
  89. 92.
    Gespräch Hostnig.Google Scholar
  90. 93.
    Vgl. auch Hostnig, Regie-und andere Erfahrungen mit Ludwig Harigs Hörspielen, in: Sauder, Schmidt-Henkel hrsg. 1987, 112–120, vor allem 114f., u. Kamps, Hörspiel: Treffpunkt von Literatur und Radio, ebd. 121–125, vor allem 121EGoogle Scholar
  91. 94.
    Knilli a.a.O. (1961).Google Scholar
  92. 95.
    Ebd., 23 pass. 129 nennt Knilli im Literaturverzeichnis Benses “Bestandteile des Vorüber” (1961) und “Programmierung des Schönen. Allgemeine Texttheorie und Textästhetik. aesthetica IV”, Baden-Baden, Krefeld: agis 1960. Die letztere Arbeit enthält die Unterscheidung “Eigenwelt” - “Außenwelt”.Google Scholar
  93. 96.
    In: Schöning hrsg. 1970, 129–133, hier 131.Google Scholar
  94. 97.
    Zit. nach Schöning hrsg. 1969, 16. Vgl. Kriwets Vorspruch zur Sendefassung von “Oos is Oos. Hörtext IV”, Archivband SWF 1968.Google Scholar
  95. 98.
    Vgl. Anm. 95.Google Scholar
  96. 99.
    Vgl. Kapfer a.a.O.Google Scholar
  97. 100.
    Vgl. den auch bei Kapfer a.a.O. zitierten Aufsatz von Bernhard Höke, Hör-Spiel-Zukunft, in: Schöning hrsg. 1970, 209–213, hier 209: “Es müßte so auch […] Hörspiel-Pop, Hörspielschlager und Hörgenüsse geben, die ein angenehmes Dacapo-Verlangen auslösen, nicht nur weil man die Geschichte noch mal hören will, sondern weil’s so schwingt, und man nie bei guter Musik die Arbeit aller Instrumente total gleichwertig hören kann, das heißt, die Information ist auch nach mehrmaligem Hören noch nicht erschöpft.”Google Scholar
  98. 101.
    Vgl. Ulrich Bassenge in Kapfer a.a.O., 32.Google Scholar
  99. 102.
    Klippert 1977, 11.Google Scholar
  100. 103.
    Ebd., 12, 107 pass.Google Scholar
  101. 104.
    Gemeint ist der Zusammenhang sprachlicher Handlungen, nicht eine literarische Fabel.Google Scholar
  102. 105.
    Vgl. z.B. Dietrich 1990.Google Scholar
  103. 106.
    Scherer/Giles hrsg. a.a.O.Google Scholar
  104. 107.
    Jandl 1985, Bd.III, 172–175. Vgl. auch dens. 1990, 187–191, wo die 1985, 172 fehlende Druckzeile steht (188), sowie ders. 31990, 30–32.Google Scholar
  105. 108.
    Jandl 1985, I11, 173f.Google Scholar
  106. 109.
    Untertitel des Hörspiels im Druck; ebd. 119.Google Scholar
  107. 110.
  108. 111.
    Ebd. 121 bzw. 125 pass.Google Scholar
  109. 112.
    Bregman a.a.O.; Moore 21982, 202f.Google Scholar
  110. 113.
    Jandl a.a.O., 173f.Google Scholar
  111. 114.
  112. 115.
    Ebd. 174 bekundet Jandl ein interesse an als pathologisch geltenden Sprechabläufen, das ihn mit Pörtner verbindet. Vgl. dessen unten (3.5.) noch zu behandelndes Feature “Die menschliche Stimme”, NDR 1974 (Archivband NDR), Teil 3, wo Lautpoesie und Symptome pathologischen Sprechens verglichen werden. Den Hinweis auf diese Sendung verdanke ich Klippen a.a.O., 118 Mm. 20.Google Scholar
  113. 116.
    Jandl a.a.O., 174.Google Scholar
  114. 117.
    Ebd., 173f.Google Scholar
  115. 118.
    Ebd., 174.Google Scholar
  116. 119.
    Mon 1959, 1970, 1986. Die Sendefassung von “Literatur zwischen den Stühlen” (= Mon 1986) war mir nur als undatierter Privatmitschnitt zugänglich. Vgl. auch ders. 1962, auch in dem. 1967 (alle Vz3); ders. in Schöning hrsg. 1982, 81–95 u. ders. 1990 (Vz.4). Wiederabdruck der theoretischen Texte jetzt in: ders., Essays. Gesammelte Texte 1. Berlin: Gerhard Wolf Janus press 1994.Google Scholar
  117. 120.
    Gemeint ist hier ‘linguistische Pragmatik’.Google Scholar
  118. 121.
    Mon 1970, 14, 92, 98f., 112, 118f., 136f.Google Scholar
  119. 122.
    Ebd., 141.Google Scholar
  120. 123.
    Ders. 1986, 45.Google Scholar
  121. 124.
    Insofern geht Mon hier über Bense hinaus, der Zeichen allenfalls eine situationentrennende, aber keine situationengenerierende Funktion zugesteht, vgl. Bense 1971b, 85f.Google Scholar
  122. 125.
    Sie wird es in Mon 1970 nur einmal, in “Literatur im Schallraum. Zur Entwicklung der phonetischen Poesie”, 102–115 (zuerst 1967), hier 108: “Darunter [unter ”Artikulation“, M.M.] verstehen wir lautphysiologisch die Ausgliederung der Sprachlaute durch die Organe zwischen Lippen und Kehlkopf, die zusammenfassend als Ansatzrohr bezeichnet werden.”Google Scholar
  123. 126.
    Deis. 1959, 14; 1970, 9, 11; vgl. auch ebd., 16: “Die Artikulationsgeste […]”. Nach einer mündlichen Auskunft (12.03. 1992) verdankt Mon Walter Höherer den Begriff der ‘artikulatorischen Gestik’.Google Scholar
  124. 127.
    Mon 1959, 14 u. 20f.Google Scholar
  125. 128.
    Ders. 1970, 9, 14.Google Scholar
  126. 129.
    Browman/Goldstein 1989.Google Scholar
  127. 130.
    Ebd., 245 u. pass.Google Scholar
  128. 131.
    Ebd., 233f.Google Scholar
  129. 132.
    “t.askdirected”.Google Scholar
  130. 133.
    Ebd., 201, 206.Google Scholar
  131. 134.
    Ebd., 222.Google Scholar
  132. 135.
    Mon 1970, 15: “Wenn sie [die gesprochene Sprache, M.M.] auf die Erfahrung sich verräumlidcender Bewegung, aufs Berühren, Streifen, Anreiben, Festrennen, aufs Hüpfen und Aufsetzen und wieder Hüpfen, auf den Stich, aufs Sticheln undsoweiter einläßt [sic!], dann nicht um des puren Vollzuges willen, sondern zum Innewerden, zum Feststellen, zum Abheben, zum Zeigbarmadren und zum Zeigen. Sie erkundet dabei den Darstellungswert, die Mittelbarkeit [sic!] der gestischen Bewegungen.”Google Scholar
  133. 136.
    Vgl. ders. 1959, 43f.Google Scholar
  134. 137.
    Vgl. ders. 1970, 15 u. 1959, 20f.Google Scholar
  135. 138.
    Mon 1970, 45.Google Scholar
  136. 139.
    Ebd., 98: “f…] daB ein Wörterensemble die verschiedenen Entfernungen zwischen seinen Gliedern zurechtrückt.”Google Scholar
  137. 140.
    Ebd., 7; ders. 1959, 14f.Google Scholar
  138. 141.
    Ders. 1970, 12: “Bei semantischer Reduktion ist eine prägnante Artikulationsgestalt darauf aus, sich selbst zu erhalten.”Google Scholar
  139. 142.
    Ebd., 15; ders. 1959, 31.Google Scholar
  140. 143.
    Vgl. dem. 1970, 99: “Es ist faszinierend zu beobachten, wie in konsequent artikulatorisch angelegten Sprachsträngen punktuell Wortbedeutungen ansdhiecen und wie durch allmähliche parametrische Differenzierung, etwa indem eine Intonationskurve eingezogen oder die Stimme emotional besetzt wird, eine Gestik sich bildet, die bereits bedeutungshaft ist, ehe nods bestimmte Wortbedeutungen auftauchen.”Google Scholar
  141. 144.
    Vgl. ders. 1959, 54.Google Scholar
  142. 145.
    Vgl. ders. 1970, 15.Google Scholar
  143. 146.
    Vgl. auch Zijderveld 1979.Google Scholar
  144. 147.
    Mon 1970, 121f.Google Scholar
  145. 148.
    Vgl. ebd., 36, 39, 121 u. Mon in Sdnöning hrsg. 1982, 93.Google Scholar
  146. 149.
    Ders. 1970, 86.Google Scholar
  147. 150.
    Vgl. unten Kapitel 4.Google Scholar
  148. 151.
    Mon 1970, 113; aus: “Literatur im Schallraum. Zur Entwicklung der phonetischen Poesie”, a.a.O.Google Scholar
  149. 152.
    Mon 1962, hier 56.Google Scholar
  150. 153.
    Laver 1980. Vgl. oben 1.4., S.27.Google Scholar
  151. 154.
    Scherer/Giles hrsg. a.a.O.Google Scholar
  152. 155.
    Archivbänder WDR Produktion von “blaiberg funeral”: Sveriges Radio Stockholm 1970, von “bringen […]”: WDR 1970.Google Scholar
  153. 156.
    In: Rühm 1988.Google Scholar
  154. 157.
    Dosis. Kassettenbeilage zu Kagel 1982 und ungekürzte Fassung LB. aus der Sendung S2, 7.11. 1991. Produktion WDR 1969.Google Scholar
  155. 158.
    Unvorhersehbarkeit ist auch hier nidit vergleichbar mit der Benseschen Kategorie der ‘sdswadhen Deterrniniertheit’. Gemeint ist eine psychologische Größe, der Grad an Überraschung beim Rezipienten. Dieser ist nicht aus einer Repertoirevehteilung abzuleiten.Google Scholar
  156. 159.
    Vgl. Mon in Schöning hrsg. 1982.Google Scholar
  157. 160.
  158. 161.
    Beide Zitate ebd.Google Scholar
  159. 162.
    Grotowski 21970 (zuerst 1968), 154 pass.; z.B.: “[…1 mit der Stimme ein Lods in die Wand bohren […1”, ebd. 154 (Vz. 3).Google Scholar
  160. 163.
    Ebd., 168.Google Scholar
  161. 164.
    Ebd., 169.Google Scholar
  162. 165.
  163. 166.
    Ebd., 43, 237 pass.Google Scholar
  164. 167.
    Ebd., 115.Google Scholar
  165. 168.
    Ebd., 208; vgl. Pets/Hefferline/Goodman 1991 (dt.), 213ffGoogle Scholar
  166. 169.
    Grotowski a.a.O., 110 pass.Google Scholar
  167. 170.
    Ebd., 233 u.ö.Google Scholar
  168. 171.
    NDR 1974. NDR-Archivband, hier Teil 1.Google Scholar
  169. 172.
    Grotowski a.a.O., 170, 187.Google Scholar
  170. 173.
  171. 174.
    Vgl. Mon in Schöninghrsg. 1982, 87.Google Scholar
  172. 175.
    Gespräch mit Franz Mon, Frankfurt /M., 29.09. 1992.Google Scholar
  173. 176.
    Goffinan 1980.Google Scholar
  174. 177.
    In: Rühm 1988. Realisation: Tonkassette ebd., Druck: 141–157.Google Scholar
  175. 178.
    Dosis. WDR 1969. Vgl. Kagel 1982, 72 ff.Google Scholar
  176. 179.
    Rühm a.a.O., 141.Google Scholar
  177. 180.
  178. 181.
    Z.B. 144: “[…] wie ‘da passt man eben auf?”’Google Scholar
  179. 182.
    Z.B. 146: “wieder mittellage und normaler stimmton; den anlaut kurz anstossen und nach kurzem konzentriertem innehalten klangvoll nach unten abschliessen - als begriffe man jetzt erst, was wirklich gemeint war.”Google Scholar
  180. 183.
    Z.B. 142: “in einem flüchtigen, echohaften nac hsdhluc hzer”.Google Scholar
  181. 184.
    Z.B. 143: “es ist genügend vorhanden - mit entsprechender mundbewegung genüsslich mampfend”.Google Scholar
  182. 185.
  183. 186.
    Dosis; vgl. Kagel a.a.O., 72–76.Google Scholar
  184. 187.
    Ebd., 73: “Höm dt wesjkìeaxgng?’Google Scholar
  185. 188.
    Ebd.: “Entspannen Sie. Was wir heute nicht schaffen, kann man vielleicht demnächst mal nachholen. Schade.”Google Scholar
  186. 189.
  187. 190.
    Gemeint ist die Phase bis ca. 6’36 der gekürt en Version der 1.Dosis auf der Kassettenbeilage zu Kagel 1982.Google Scholar
  188. 191.
    Geerken 1992.Google Scholar
  189. 192.
    Vgl. unten 3.5.Google Scholar
  190. 193.
    NDR 1974, Teile I, II, III; Erstsendungen 6.4., 4.5., 1.6. 1974, NDR 3. Archivband NDR.Google Scholar
  191. 194.
    Vgl. Penis/Hefferline/Goodman 1972, IXf. Nach Walter 21985, 27 pass. sind allerdings gegen Pörtners Gewährsmann Perls als Theoretiker gewisse Vorbehalte angebracht. Henle 1978 argumentiert explizit gegen die These, die Gestalttherapie greife auf gestalttheoretisdre Konzepte zurück.Google Scholar
  192. 195.
    Hier kann nur auf Teilbereiche der Beziehungen zwischen Hörspiel, Theater und Therapie eingegangen werden.Google Scholar
  193. 196.
    Vgl. Abbildungen bei Bregman a.a.O., 13; PerIs 1989 (di), 65.Google Scholar
  194. 197.
    Moore 21982, 203.Google Scholar
  195. 198.
    NadilaB Stadtbibliothek Wuppertal (künftig: NStW), Or 48 Radio II1; 1 BI.Google Scholar
  196. 199.
    PerIs/Hefferline/Goodman a.a.O., 45; Per/Baumgardner 1990, 42.Google Scholar
  197. 200.
    PerIs/Hefferiine/Goodman 1991 (dt.), I96ff.Google Scholar
  198. 201.
    SWF 1967; Tonband im NStW.Google Scholar
  199. 202.
  200. 203.
    Typoskript-Durchschlag, I BI., undat,; NStW Or 54.Google Scholar
  201. 204.
    Pörtner 1962 (Vz3).Google Scholar
  202. 205.
    Ders., Anf$nge, in ders. 1972 (Vz.3), 11–20, hier 11.Google Scholar
  203. 206.
    Vgl. Warren 1961. Ebd. 257 grenzt Warren den von ihm beobachteten Effekt allerdings gegen visuelle Figur-Grund-Inversionen ab.Google Scholar
  204. 207.
    Perls/Baumgardner a.a.O., 103.Google Scholar
  205. 208.
    Typoskript 5 BL, handsdsr. korrigiert, undat. NStW, Or 59. Hier BI. 2£, unpagin.Google Scholar
  206. 209.
    Pörtner 1978 (Vz.3), 276.Google Scholar
  207. 210.
    “Meine Hörspiel-Projekte 1976”, Typoskript I B1., NStW Or 48 Radio III.Google Scholar
  208. 211.
  209. 212.
    BR/SR/WDR 1969; Neufassung WDR 1971.Google Scholar
  210. 213.
    Vgl. Neudruck Mallarmé 1992.Google Scholar
  211. 214.
    “Arbeitsbericht” zu Alea = Sdrallspiel Nr.3, handschr. korrig. Typoskriptdurdssdrlag, 5 + 1 Bl., hier S.2, NStW Or 59.Google Scholar
  212. 215.
    Undatiertes Typoskript mit handsdu•. Ergänzungen: “Nachwort Transfer”, 6 S., NStW Or 48 Radio III, hier S.6.Google Scholar
  213. 216.
    Tonband NStW, 1970. Produzierende Anstalt nicht ermitteltGoogle Scholar
  214. 217.
    Zitiert nach BandGoogle Scholar
  215. 218.
    NStW Or 59.Google Scholar
  216. 219.
    “Wort-Schall [.] Akustische Präsentation von Texten”. 1 BI., undat, NStW Or 54.Google Scholar
  217. 220.
    NStW Or 54, 4 BI., undat, hier Bl. 4, handsdhriftl. Paginierung “3”.Google Scholar
  218. 221.
    “Nachwort Transfer”, Typoskript NStW a.a.O., S.1.Google Scholar
  219. 222.
  220. 223.
    Vgl. Sdhöninghrsg. 1969, a.a.O.Google Scholar
  221. 224.
    Das genannte Stück von Ruhm wird unten in 5.6. behandelt.Google Scholar
  222. 225.
    In: “Die menschliche Stimme”, a.a.O.Google Scholar
  223. 226.
    “Arbeitsbericht”, NStW a.a.O.Google Scholar
  224. 227.
    NStW: Rf 83-a-c.Google Scholar
  225. 228.
    NStW Or 59, Kopie. 3 pagin., undat Blatter, hier Bl. 3.Google Scholar
  226. 229.
    Selbstkommentar “Zum Arbeitspapier ‘Sdiallspielstudien”’, a.a.O., B1.2.Google Scholar
  227. 230.
    Perls 1989 (di), 17, 47 ff.Google Scholar
  228. 231.
    NStW Konvolut 20, Beilage zum Brief A 1 von Roy Hart an Philippe Arrii-Bladhette, Paris; datiert London, 31.8. 1973. Hier A 1, 4.Google Scholar
  229. 232.
    Perls 1989, 45, 49, 75f. u. pass.Google Scholar
  230. 233.
    Perls/Hefferline/Goodman 1991, 110–117; Perls/Baumgardner 1990, 105 pass.Google Scholar
  231. 234.
    Zur diagnostisches Funktion der Stimme im weiteren Sinne vgl. auch Scherer/Giles hrsg. a.a.O. u. van Bezooijen in Almeida/Braun hrsg. 1987, 111–140.Google Scholar
  232. 235.
    A.a.O., 106. Vgl. auch Perls/Hefferline/Goodman 1991 (dt.), 120.Google Scholar
  233. 236.
    Dies. 1972, 46f.Google Scholar
  234. 237.
    A.a.O., 87ffGoogle Scholar
  235. 238.
    WDR/SWF 1970. S: BR 2, 13.03. 1991.Google Scholar
  236. 239.
    Vgl. z.B. Perls/Hefferline/Goodman 1972, 31: “Begin each sentence with the words ‘now’ or ‘at this moment’ or here and now’.” Vgl. auch ebd., 32 ifGoogle Scholar
  237. 240.
    Collins 1991, 508.Google Scholar
  238. 241.
    Vgl. unten Kap. 6 zu deiktischen Ausdrücken und Kap. 8 zur Fiktiona1ität.Google Scholar
  239. 242.
    Eine Auswahl in: Dilsseldorf, München: S Press 1977 (= S Press Tonband No 65/66).Google Scholar
  240. 243.
    Vgl. oben 3.4.Google Scholar
  241. 244.
    In Lora-Totino hrsg. a.a.O. Vgl. unten 8.2.Google Scholar
  242. 245.
    In keinem Fall kann damit eine Primärtherapie im Sinne von Janov 1973 gemeint sein.Google Scholar
  243. 246.
    F. J. Bogner, Janko Jezowsek (Komposition): Carmilhan. SFB 1991, erste Ausstrahlung SFB 3, 27.09. 1991.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1995

Authors and Affiliations

  • Martin Maurach
    • 1
  1. 1.Berlin-SiegenDeutschland

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