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Bildung und Umbildung physikalischer Formen

  • Raimund Rascher
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Zusammenfassung

Die bisherige Analyse des physikalischen Forschungsprozesses anhand der Beschreibung des Aufbaus einer physikalischen Apparatur hat hinreichend viele Anhaltspunkte zu Tage gefördert, die eine Gliederung des Ablaufs des Forschungsgeschehens in der Physik erlauben und aus denen sich ein verständliches Bild dieser Verläufe gewinnen läßt.

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Anmerkungen

  1. 1.
    Zur Erläuterung der Sachbeziehungen: Zur Massenauflösung tragen rein rechnerisch Zeit-und Energieauflösung bei.Google Scholar
  2. 2.
    Wie man an den eingeklammerten Passagen erkennt, sind die physikalischen Verhältnisse für die Festlegung der Targetdicke noch komplizierter als bisher dargestellt. Aber für unsere Überlegungen können wir ohne Verlust für unsere Sache davon absehen.Google Scholar
  3. 3.
    Forschen als physikalisches Tagesgeschäft„ im Gegensatz zu den weit verbreiteten Stilisierungen physikalischen Forschens.Google Scholar
  4. 4.
    Obwohl das auch schon sehr simplifiziert ist (s.u.).Google Scholar
  5. 5.
    Da gibt es zwei Betrachtungsweisen von Begriffen, die beide für das Verstehen unentbehrlich sind. Die erste ist die logisch-analytische. Sie beantwortet die Frage: wie hängen die Begriffe und Urteile voneinander ab? Bei ihrer Beantwortung stehen wir auf relativ sicherem Boden. Es ist die Sicherheit, die uns bei der Mathematik soviel Achtung einflößt. Diese Sicherheit aber ist durch inhaltliche Leerheit erkauft. Inhalt erlangen die Begriffe erst dadurch, daß sie - wenn auch noch so mittelbar - mit den Sinneserlebnissen verknüpft sind. Diese Verknüpfung aber kann keine logische Untersuchung aufdecken; sie kann nur erlebt werden. Und doch bestimmt gerade diese Verknüpfung den Erkenntniswert der Begriffssysteme„ (EINSTEIN, 1972, 139 ).Google Scholar
  6. 6.
    Wir gehen darauf noch genauer in Kap. III ein. Dort wird EINSTEINs „Verknüpfung mit den Sinneserlebnissen“ einer Analyse unterzogen.Google Scholar
  7. 7.
    Auszug aus der Beschreibung „Aufbau eines Flugzeit-Massenspektrometers“, siehe Anhang.Google Scholar
  8. 8.
    vgl. auch RASCHER, 1984.Google Scholar
  9. 9.
    Wir wollen hier allerdings keinen Beitrag zur immer aktuellen EINSTEIN-Forschung liefern.Google Scholar
  10. 10.
    Im folgenden werde ich häufig mathematische Entdeckungen besprechen, große und kleine. Die wahre Geschichte, wie die Entdeckung wirklich zustande kam, kann ich nicht erzählen, denn diese Geschichte weiß eigentlich niemand. Ich werde jedoch versuchen, eine einleuchtende Geschichte darüber vorzubringen, wie die Entdeckung hätte zustande kommen können„ (POLYA, 1969, 11 ).Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1989

Authors and Affiliations

  • Raimund Rascher

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