Advertisement

Physik in ihren Verläufen Untersuchungen zum physikalischen Forschungsprozeß

  • Raimund Rascher
Chapter
  • 24 Downloads

Zusammenfassung

Die Untersuchungen zum Entstehen von physikalischen Einsichten und Zusammenhängen in Kapitel I und II stützen sich auf Verlaufsbeschreibungen von physikalischen Forschungsprozessen und haben das Ziel, die Werde-Geschichte von Physik zu entwickeln. Einige Beispiele von Beschreibungen sind im Anhang wiedergegeben. Für die Entwicklung und Darstellung des Materials und der Argumentation beziehen wir uns hauptsächlich auf den Aufbau eines Flugzeit-Massenspektrometers als Teilaufgabe einer experimentell-physikalischen Doktorarbeit [1]. Das hat prinzipielle Grande und bedeutet keine weitergehende Einschränkung für die Schlußfolgerungen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Anmerkungen

  1. 1.
    Es handelt sich um die Doktorarbeit des Autors (RASCHER, 1979 ). Siehe dazu auch: Gegenstand und Methode, Nr. I X.Google Scholar
  2. 2.
    Vollständige Beschreibung siehe Anhang.Google Scholar
  3. 3.
    Mit diesem Zeichen werden wörtliche oder sinngemäße Zitate aus den Beschreibungen im Text gekennzeichnet.Google Scholar
  4. 4.
    Auszug aus der Beschreibung „Einbau und Test der Detektoren“, siehe Anhang.Google Scholar
  5. 5.
    Auszug aus der Beschreibung „Aufbau eines Flugzeit-Massenspektrometers“, siehe Anhang.Google Scholar
  6. 6.
    Bild-Programm (SALBER, 1986 ) ist eine glückliche Wortschöpfung für den hier wirksamen Sachverhalt. Das Programm für den Forschungsablauf ist deutlich aus dem Bild vom vorgestellten Ablauf gewonnen ( Bild, das darauf drängt, Programm zu werden).Google Scholar
  7. 7.
    Gemeint ist: „Eine radikale Wendung“, Kap. I.2 bzw. Anhang.Google Scholar
  8. 8.
    Die vier Stufen für den in der Verlaufsbeschreibung III („Ein kernchemisches Experiment“) im Anhang geschilderten Forschungsprozeß beispielsweise sind:Google Scholar
  9. 1.
    Eine aufwendige Forschungsmaschinerie („Grenoble“) drängt angesichts einer kleinen experimentellen „Forschungsaufgabe“ auf Umsatz, droht aber über das Ziel hinauszuschießen.Google Scholar
  10. 2.
    Im Festhalten an den Erfordernissen dieser Maschinerie (Planen und Vorausberechnen) wird eine mögliche Schwachstelle der angesetzten Untersuchung geahnt (die spätere Konkurrenzreaktion).Google Scholar
  11. 3.
    Die Maschinerie wird umfassend genutzt, um ein ungefähres Bild der kernphysikalischen Vorgänge zu entwerfen. Weit ausholend in altem Wissen und Literatur zentriert sich allmählich die Konkurrenzreaktion heraus.Google Scholar
  12. 4.
    Vereindeutigung und Umstülpen (gegenüber dem ursprünglichen Kontext) in einem „experimentum crucis“ zwischen den beiden „Konkurrenzkanälen“ (Kontrollexperiment).Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1989

Authors and Affiliations

  • Raimund Rascher

There are no affiliations available

Personalised recommendations