Advertisement

Grundsätzliches zur Anwendung von Lithiumsalzen in der Psychiatrie

  • G. A. E. Rudolf
Chapter
  • 11 Downloads
Part of the DUV: Medizin book series (DUVM)

Zusammenfassung

Die Entdeckung der antimanischen Wirkung von Lithium durch den Australier Cade (1949) ist eigentlich eine Wiederentdeckung: Schon 90 Jahre zuvor hatte der Engländer Garrod (1859) im Rahmen seiner Auffassung von der Gicht, die für ihn mehr war als eine Erkrankung von Gelenken und die Entwicklung von Nierensteinen, u. a. auch affektive Störungen gesehen, so die „gichtige Manie“, die er durch einen Überschuß an Harnsäure im Körper verursacht sah. Lithiumsalze galten als Lösungsmittel für Harnsäure. Deshalb schlug er eine periodische Lithiumbehandlung zur Prophylaxe der Gichtsymptome einschließlich der affektiven Störungen vor.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1996

Authors and Affiliations

  • G. A. E. Rudolf

There are no affiliations available

Personalised recommendations