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Zu Forschung, Material und Methodik

  • Monika Toman-Banke
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Zusammenfassung

Über Slogans im allgemeinen und Wahl- bzw. Werbeslogans im speziellen liegen einige Arbeiten vor. Dabei werden unterschiedliche Aspekte berücksichtigt. Klotz beschreibt in seiner Untersuchung in sehr allgemeiner Form Eigenschaften und Funktionen von Slogans ohne Berücksichtigung eines vorher festgelegten Untersuchungsrasters. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen insbesondere Werbeslogans; politische Slogans werden als verstärkende Beispiele gebraucht.1 Möckelmann/Zander untersuchen Werbeslogans vorwiegend nach psychologischen und stilistischen Kriterien.2 Eine kurze stilistische Beschreibung von Werbeslogans findet sich auch bei Sowinski, der generell die Sprache der Werbung zu seinem Untersuchungsgegenstand macht.3 Flader dagegen versucht, Werbesprache und -slogans nur nach speziellen pragmatischen Gesichtspunkten zu untersuchen, indem er Slogans bestimmten Sprechhandlungsmustern zuordnet.4 Zu erwähnen ist für die jüngste Zeit die Untersuchung von Sahihi/Baumann, die auf die Rhetorik in Werbeslogans und auf die typographische Gestaltung eingehen.5

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Referenzen

  1. 1.
    Vgl. Klotz 1975.Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. Möckelmann/Zander 1970.Google Scholar
  3. 3.
    Vgl. Sowinski 1979.Google Scholar
  4. 4.
    Vgl. Flader 1975 und Flader 1976.Google Scholar
  5. 5.
    Vgl. Sahihi/Baumann 1987.Google Scholar
  6. 6.
    Vgl. Krauß/Rühl 1971.Google Scholar
  7. 7.
    Vgl. Heller 1972.Google Scholar
  8. 8.
    Vgl. Postelt/Thom 1976.Google Scholar
  9. 9.
    Vgl. Bach 1985.Google Scholar
  10. 10.
    Vgl.Krauß/Rühl 1971, S. 7.Google Scholar
  11. 11.
    Vgl. Postelt/Thom S. 45.Google Scholar
  12. 12.
    Heller 1972, S. 62.Google Scholar
  13. 13.
    Vgl. insbesondere Heller 1972 und Postelt/Thom 1976.Google Scholar
  14. 14.
    Vgl. Heller 1972.Google Scholar
  15. 15.
    Vgl. Teubert 1987.Google Scholar
  16. 16.
    Vgl. Hannappel/Melenk 1978, S. 281ff.Google Scholar
  17. 17.
    Vgl. Stempel 1976, S. 227.Google Scholar
  18. 18.
    Vgl. Tillmann 1989.Google Scholar
  19. 19.
    Vgl. Krauß/Rühl 1971.Google Scholar
  20. 20.
    Vgl. Bach 1983.Google Scholar
  21. 21.
    Vgl. Heller 1972.Google Scholar
  22. 22.
    Vgl. Müller 1978.Google Scholar
  23. 23.
    Vgl. Reiher 1992.Google Scholar
  24. 24.
    Vgl. Holly 1991.Google Scholar
  25. 25.
    Vgl. Gruner 1990.Google Scholar
  26. 26.
    Vgl. Hermanns 1992.Google Scholar
  27. 27.
    Vgl. Sherif 1937.Google Scholar
  28. 28.
    Vgl. Bellak 1942.Google Scholar
  29. 29.
    Vgl. Lumley 1921.Google Scholar
  30. 30.
    Vgl. Bellak 1942.Google Scholar
  31. 31.
    “Slogan for Americanism” 1940 [ohne Verfasserangabe]; vgl. Perlham 1935; vgl. Quintus 1939.Google Scholar
  32. 32.
    Vgl. Shumann 1937.Google Scholar
  33. 33.
    Vgl. Denton 1980.Google Scholar
  34. 34.
    Vgl. Carvalho 1977.Google Scholar
  35. 35.
    Vgl. Reboul 1975 und Reboul 1979. Reboul bezieht sich hier auf Jakobson 1960. Vgl. Reboul 1975,S. 20.Google Scholar
  36. 36.
    Siehe dazu Kaster 1990.Google Scholar
  37. 37.
    Au urheberrechtlichen Gründen ist die Abbildung einiger Slogans als Kopie nicht möglich. Es wird daher generell — mit einer Ausnahme — ganz darauf verzichtet.Google Scholar
  38. 1.
    Vgl. Krahl/Schentke/Hansen 1986, S. 7.Google Scholar
  39. 2.
    Bußmann 1990, S. 606.Google Scholar
  40. 3.
    Vgl. Searle 1971.Google Scholar
  41. 4.
    Siehe dazu auch Tillmann 1989, S. 34, der auf die syntaktische und pragmatische Einheit des Wahlslogans verweist.Google Scholar
  42. 5.
    Vgl. Strauß 1986, S. 29ff.; vgl. von Polenz 1985, S. 225ff.Google Scholar
  43. 6.
    Vgl. Strauß 1986, S. 32.Google Scholar
  44. 7.
    Vgl. Strauß 1986, S. 32.Google Scholar
  45. 8.
    Siehe dazu Bayer 1984, S. 101, der unter Situation die “subjektive Umweltinterpretation und -Orientierung des einzelnen Kommunikators ...” versteht [Hervorhebung durch d. V].Google Scholar
  46. 9.
    Krahl/Schentke/Hansen 1986, S. 17. Siehe hierzu auch die Definition von Bellmann: “Nomination ist Ausdrucksverwendung zur Herstellung von Referenz unter gleichzeitiger Vermittlung pragmatischer Information oder — stark verkürzt: Nomination ist Referenz plus Pragmatik.” (Bellmann 1989, S. 31).Google Scholar
  47. 10.
    Die Bezeichnungen Benennung oder besser Erstbenennung sollen nach Bellmann 1988, S. 11 und 1989, S. 28f. dem Akt vorbehalten sein, in dem einem Gegenstand erstmals ein sprachlicher Ausdruck zugeordnet und zugleich festgelegt wird. Siehe dazu auch Girnth 1993, S. 77ff. [Hervorhebung durch d. V.].Google Scholar
  48. 11.
    Vgl. Gak 1977, S. 241f., nach Krahl/Schentke/Hansen 1986, S. 3.Google Scholar
  49. 12.
    Vgl. Krahl/Schentke/Hansen 1986, S. 3. «Google Scholar
  50. 13.
    Aus: Krahl/Schentke/Hansen 1986, S. 3.Google Scholar
  51. 14.
    Vgl. Wimmer 1978, S. 16.Google Scholar
  52. 15.
    Vgl. Wimmer 1979, S. 20.Google Scholar
  53. 16.
    Vgl. Girnth 1993, S. 76f.Google Scholar
  54. 17.
    Vgl. Bellmann 1989, S. 31.Google Scholar
  55. 18.
    Vgl. Krahl/Schentke/Hansen 1986, S. 5.Google Scholar
  56. 19.
    Vgl. Krahl/Schentke/Hansen 1986, S. 5.Google Scholar
  57. 20.
    Vgl. Krahl/Schentke/Hansen 1986, S. 5.Google Scholar
  58. 21.
    Vgl. Krahl/Schentke/Hansen 1986, S. 5.Google Scholar
  59. 22.
    Dieser Untersuchungsaspekt wird von Bachem übernommen. Vgl. Bachem 1979, S. 19.Google Scholar
  60. 23.
    Vgl. Krahl/Schentke/Hansen 1986, S. 17.Google Scholar
  61. 24.
    Vgl. Gimth 1993, S. 95ff., der zwischen Einstellungsmodifizierung, Einstellungsaffirmation und Einstellungspolarisierung unterscheidet.Google Scholar
  62. 25.
    Vgl. Gimth 1993, S. 96.Google Scholar
  63. 26.
    Hier wird auf die Übernahme der von Strauß gebrauchten Terminologie “Perlokution — beabsichtigte Textwirkung” (vgl. Strauß 1986, S. 30) verzichtet und stattdessen der Begriff der Intention verwendet, worunter nach Bußmann “die jeder sprachlichen Äußerung zugrundeliegenden Sprecherabsicht, die bestimmte Wirkungen beim Hörer bewirken will” (Bußmann 1983, S. 216. Wegen der prägnanteren Definition wird hier bewußt der ersten Auflage gefolgt.), verstanden wird. Sich auf Austin beziehend, gebraucht Searle die Bezeichnung Perlokution für die Konsequenzen oder Wirkungen, die illokutionäre Akte auf “die Handlungen, Gedanken, Anschauungen usw. der Zuhörer haben” (Searle 1971, S. 42; vgl. Austin 1972, S. 116) [Hervorhebung durch d.V.]. Weil wegen fehlender empirischer Ergebnisse über die tatsächliche Wirkung der Wahlslogans auf die Wähler keine Aussagen gemacht werden können, muß sich diese Untersuchung auf Annahmen über die beabsichtigte Wirkung der Texte beschränken.Google Scholar
  64. 27.
    Vgl. Grice 1979, S. 11.Google Scholar
  65. 28.
    Vgl. Gimth 1993, S. 91.Google Scholar
  66. 29.
    Hier in Abweichung zu Gimth 1993, S. 96, Anm. 98.Google Scholar
  67. 30.
    Vgl. Sandhöfer-Sixel 1988, S. 56.Google Scholar
  68. 31.
    Vgl. Gimth 1993, S. 91.Google Scholar
  69. 32.
    Sprechhandlung und Sprechakt werden hier synonym verwendet.Google Scholar
  70. 33.
    Vgl. hierzu die Definition von Austin, der sich Searle (vgl. Searle 1971, S. 39f.) anschließt: “Den Vollzug einer Handlung ... habe ich den Vollzug eines ‘illokutionären’ Aktes genannt, d.h. einen Akt, den man vollzieht, indem man etwas sagt, im Unterschied zu dem Akte, daß man etwas sagt...” (Austin 1972, S. 115) [Hervorhebung im Original].Google Scholar
  71. 34.
    Unter performativen Äußerungen ist eine mit einer sprachlichen Äußerung beschriebene Handlung zu verstehen, die gleichzeitig vollzogen wird. Beispiele: versprechen, gratulieren, raten. Vgl. von Polenz 1985, S. 196.Google Scholar
  72. 35.
    Vgl. Austin 1972, S. 91–94. Von Polenz fuhrt als weitere Ausdrucksformen den Imperativ und die Frageformen an. Vgl. von Polenz 1985, S. 197.Google Scholar
  73. 36.
    Indirekte Sprechakte liegen dann vor, wenn die wörtlich indizierte Illokution von der tatsächlich gemeinten abweicht. Vgl. Bußmann 1990, S. 728. Vgl. auch Ehrich/Saile 1972, S. 256, Franck 1975, S. 219. Von Polenz nennt als klassischen Fall eines indirekten Sprechhandlungsausdrucks die rhetorische Frage. Vgl. von Polenz 1985, S. 201.Google Scholar
  74. 37.
    Bayer 1984, S. 139f. “Verdeckte Sprechhandlungen Hegen dann vor, wenn der Sprecher unter bewußter Ausnützung seiner Partnerinterpretation ... eine Situationsfaktorenmodifi-kation beim Hörer intendiert, die in der kommunikativen Charakterisierung seiner Äußerung durch performatives Verb, illokutiven Indikator oder grammatischen Modus nicht erkennbar wird.” (Bayer 1984, S. 139.) [Hervorhebung im Original].Google Scholar
  75. 38.
    Vgl. Denton 1980, S. 13ff. Siehe dazu Kapitel 4.2. der vorliegenden Arbeit.Google Scholar
  76. 39.
    Vgl. Strauß 1986, S. 32.Google Scholar
  77. 40.
    Vgl. Strauß 1986, S. 32.Google Scholar
  78. 41.
    Strauß 1986, S. 32.Google Scholar
  79. 42.
    Vgl. Kapitel 2. der vorliegenden Arbeit.Google Scholar
  80. 43.
    Die Auswahl der sprachlichen Merkmale basiert auf den Ergebnissen einer linguistischen Untersuchung von Wahlslogans nach stilistischen Kriterien basierend auf Sowinski. Die Analyse hat gezeigt, daß nur wenige der genannten stilistischen Merkmale für die Struktur des Wahlslogans relevant sind. Vgl. Toman 1989, S. 174ff. [unveröffentlicht].Google Scholar
  81. 44.
    Vgl. Römer 1968, S. 132.Google Scholar
  82. 45.
    Vgl. Römer 1968, S. 132. Diese Bezeichnung ist nicht mit dem erwähnten Ausdruck für politische Symbole zu verwechseln (siehe Kapitel 2.3.).Google Scholar
  83. 46.
    Siehe Kapitel 2.3.1.Google Scholar
  84. 47.
    Zur Charakterisierung von Phraseologismen und festen Wendungen siehe Fleischer 1982, S. 34ff.Google Scholar
  85. 48.
    So auch Sandhöfer-Sixel 1988, S. 56. “Welchem Gegenstand ein Sprecher Interesse entgegenbringt, was er also ... für darstellenswert hält,... hängt ab von der Intention, die er mit seiner Äußerung verfolgt.”Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1996

Authors and Affiliations

  • Monika Toman-Banke

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