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Der Wahlslogan: Werbestrategische Realisierungsform politischer Sprache mit auffälliger sprachlicher Struktur

  • Monika Toman-Banke
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Part of the DUV Sprachwissenschaft book series (DUVSW)

Zusammenfassung

Nach dem bisher Gesagten kommt dem Wahlslogan eine Sonderstellung zu. Einerseits ist er Realisierungsform politischer Sprache, die andererseits aufgrund des werbenden Kontextes im Wahlkampf eine Annäherung zu kommerziellen Werbestrategien erfahrt, worauf bereits die Entstehung eines Wahlsoglans hindeutet. Insofern müssen bei der Untersuchung des Wahlslogans beide Aspekte berücksichtigt werden.

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Referenzen

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    Vgl. Römer 1968, S. 79, Anm. 235; vgl. Denton 1980, S. 11. Vgl. Pfeifer 1989, 2. Band, S. 1302. Slogan wurde in der 1. Hälfte des 20. Jahrhundert entlehnt; vgl. Schulz/Basier 1977, 4. Band, S. 239f.Google Scholar
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    Vgl. Denton 1980, S. 14.Google Scholar
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    Auf die Verwendung des Slogans auf verschiedenen Werbemitteln und deren Wirkung kann nicht eingegangen werden. Vgl. hierzu Klein 1991b, S. 264ff.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1996

Authors and Affiliations

  • Monika Toman-Banke

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