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Diskussion

  • Christiane Grosser
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Zusammenfassung

Ausgangspunkt der vorliegenden Arbeit ist, die Unangemessenheit der bisher üblichen polaren Abgrenzung von Individual- und Massenkommunikation und der dadurch bedingten generalisierenden Betrachtung beider Kommunikationsarten darzulegen. Dabei wird die Notwendigkeit einer formalen Unterscheidung einzelner Kommunikationsmöglichkeiten besonders damit begründet, daß sich gerade neuere Kommunikationsformen kaum noch der Massen- oder Individualkommunikation aufgrund ihrer Merkmale eindeutig zuordnen lassen, daß außerdem eine solche Zuordnung tatsächlich bestehende Unterschiede nivelliert und somit insbesondere in Hinblick auf vergleichende Aussagen über verschiedene Kommunikationsformen nicht zweckmäßig ist.

Referenzen

  1. 85.
    Die meisten Untersuchungen zur Überprüfung der multiplikativen Beziehung, die in der “Social-Impact-Theorie vorhergesagt wird, beschränken sich auf die Interaktion der Faktoren ‘Anzahl N’ und ‘Stärke S’; vgl. z.B. Latané & Harkins (1976): Anzahl x Stärke der Zuschauer, Jackson & Latané (1981): Anzahl der Darsteller x Anzahl x Status der Zuschauer.Google Scholar
  2. 86.
    vgl. hierzu die experimentelle Untersuchung von Grosser (1984), in der eine Erhöhung der Behaltensleistung auch dann festgestellt werden konnte, wenn — im Vergleich zu einer Darbietung, in der überhaupt keine Möglichkeit zur Rückmeldung gegeben bzw. in Aussicht gestellt war — auch nur die Möglichkeit zu einer begrenzten Form der Rückmeldung — ähnlich einer Wahl zwischen mehreren Antwortalternativen per Knopfdruck beim Fernsehen mit Rückkanal — angeboten wurde.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1988

Authors and Affiliations

  • Christiane Grosser

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