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Zusammenfassung

„Die Konsultation eines Arztes ist nichts anderes, als daß sich ihm der Mensch mit gefesselten Händen und verbundenen Augen anvertraut.“

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Literatur

  1. Selbstverständlich soll hier nicht dem Mißverständnis Vorschub geleistet werden, die Arztperson entwickele sich voraussetzungslos und ausschließlich nur in der Zeit der ärztlichen Ausbildung im engeren Sinne, also in der Zeit universitärer Sozialisation. Familiale und schulische Biographie, aber auch die ärztliche Praxis nach dem Studium sind ebenso wesentliche Determinanten der Genese einer ärztlichen Identität. Dennoch soll hier von der Annahme ausgegangen werden, daß die Konstitution einer spezifisch “ärztlichen” Verantwortung in wesentlichem Maße ein Ergebnis der professionellen Sozialisation während des Studiums darstellt.Google Scholar
  2. (2).
    So-Tun-Als-Ob“, das heißt für OSER,”unterstellen, daß der andere, das Kind, fähig wäre, seine Strukturen zu verändern bzw. die Reversibilität entsprechend den nächsthöheren, aber auch der höchsten Stufe zu verstehen“ (OSER 1986, S. 494). Auf das gleiche didaktische Konzept gründet sich - wie in Kapitel I später zu zeigen sein wird - der OEVERMANNsche Ansatz der Modifikation professioneller Handlungsstrukturen.Google Scholar
  3. (3).
    Gemeint sind hier die “Sage University Paper Series on Qualitative Research Methods”. Weitere für sich selbst sprechende Indizien sind die jüngst erschienenen Bücher von Anselm L. STRAUSS (1987): Qualitative Analysis for Social Scientists und Elliot G. MISHLER (1986): Research Interviewing - Context and Narrative, oder das in Druck befindliche von PACKER, M. and ADDISON, R. herausgegebene Buch: Interpretive Investigations: Contributions to Psychological Research, in dem Carol GILLIGAN u. a. “A Method for Interpreting Narratives of Real-Life Moral Conflict and Choice” vorstellen. Speziell für die Durchsetzungskraft des von OEVERMANN entwickelten qualitativen Forschungsansatzes der “Objektiven Hermeneutik” und deren Bedeutung für die Pädagogik sprechen folgende kürzlich erschienene Publikationen: der 1986 erschienene Reader von S. AUFENANGER/ M. LENSSEN (Hrsg.): Handlung und Sinnstruktur, und das Buch von Eckart LIEBAU (1987): Gesellschaftliches Subjekt und Erziehung sowie der Artikel von Bernhard KORING: Überlegungen zur Erforschung des Lehrerhabitus in der Erwachsenenbildung, in der Zeitschrift für Erziehungswissenschaftliche Forschung (1987) 2.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1989

Authors and Affiliations

  • Uwe Raven

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