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Einführung

  • Gaby Kepper
Chapter
Part of the DUV Wirtschaftswissenschaft book series (DUVWW)

Zusammenfassung

Die betriebliche Marktforschung stellt eine wichtige Informationsgrundlage für die absatzpolitische Ziel- und Maßnahmenplanung dar.1) Hierzu standen lange Zeit nahezu ausschließlich Methoden der “klassischen” quantitativen Marktforschung im Vordergrund. Die zunehmende Komplexität der Unternehmensumwelt, verbunden mit Stagnationstendenzen auf vielen Absatzmärkten, macht jedoch in steigendem Maße differenziertere Überlegungen und Aktivitäten der Unternehmen erforderlich, um im Wettbewerb bestehen zu können.2) So kann es bspw. notwendig werden, die potentielle Verwenderzahl durch die Schaffung zusätzlicher Verwendungszwecke für die eigenen Produkte oder durch das Angebot einer geeigneten Komplementärausstattung zu erhöhen bzw. innerhalb der bestehenden Nachfragergruppen eine positive Stimulierung der Kaufmengen und/oder der Kauffrequenz vorzunehmen.3) Hierzu werden genaue Analysen über Bedürfnisse, Orientierungs- und Entscheidungsstrukturen sowie Verhaltensweisen der interessierenden Marktteilnehmer benötigt.4) Damit rücken besonders verhaltenswissenschaftliche Problemstellungen in den Vordergrund, für die im Rahmen einer interdisziplinär ausgerichteten Forschung meist auf Erklärungsansätze der (Sozial-) Psychologie und Soziologie zurückgegriffen wird.5) Zusätzlich zu den “klassischen” quantitativ orientierten Marktforschungsmethoden ist dabei vor allem in den letzten Jahren ein verstärktes Interesse an der sog. “qualitativen Marktforschung” zu verzeichnen.6)

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Literatur

  1. 1).
    Vgl. Köhler (1993b), Sp. 2783 und Böhler (1992), S. 17.Google Scholar
  2. 2).
    Siehe Koschnik (1989), S. 24 f. sowie Köhler (1993a), S. 84 f. und S. 98.Google Scholar
  3. 3).
    Siehe hierzu ausführlich Köhler (1993a), S. 94 ff.Google Scholar
  4. 4).
    Ähnlich auch Amstad (1991), S. 23.Google Scholar
  5. 5).
    Siehe Meffert (1992), S. 23 f.Google Scholar
  6. 6).
    Vgl. z.B. Tomczak (1992), Amstad (1991), Haase (1989) sowie Koschnik (1989), S. 25 f.Google Scholar
  7. 7).
    Siehe hierzu insbesondere Köhler (1993a), S. 67 f. und auch Koschnik (1989), S. 25 f.Google Scholar
  8. 8).
    Vgl. Köhler (1993b), Sp. 2798 sowie Kap. 4.3.1.Google Scholar
  9. 9).
    So auch Köhler (1993b), Sp. 2798.Google Scholar
  10. 10).
    Siehe hierzu bspw. die Studie von Ketelsen-Sontag (1988), S. 51–60 und S. 105–142.Google Scholar
  11. 11).
    Siehe Fleury (1985) sowie Schillinger (1988), S. 369 ff. Schillinger weist dabei darauf hin, daß Frankreich schon immer als “Königreich der qualitativen Forschung” galt. Schillinger (1988), S. 371.Google Scholar
  12. 12).
    Verschiedene Autoren sprechen hier sogar von einer “qualitativen Explosion”. Siehe die Anmerkung bei Amstad (1991), S. 23 sowie Schillinger (1988), S. 371.Google Scholar
  13. 13).
    Vgl. Schillinger (1988), S. 371 f. Bei in etwa vergleichbaren Gesamtmärkten bzgl. der Ausgaben für Marktforschungsuntersuchungen liegt der Anteil qualitativer Marktforschung in Deutschland um deutlich mehr als die Hälfte unter denen des französischen oder des britischen Marktes. Siehe Oostveen/Pilling (1990), S. 236 und Schillinger (1988), S. 371.Google Scholar
  14. 14).
    Schillinger (1988), S. 375.Google Scholar
  15. 15).
    Siehe McDaniel/Gates (1991), S. 171, Amstad (1991), S. 22, Sampson (1985), S. 163 f. sowie die verschiedenen Beiträge zur qualitativen Marktforschung im Rahmen des E.S.O.M.A.R.-Seminars von 1990 in Genf. Vgl. E.S.O.M.A.R. (Hrsg.) (1990).Google Scholar
  16. 16).
    Vgl. Sampson (1985), S. 164, Schillinger (1988), S. 380, Cooper (1989), S. 515 ff., Colwell (1990), S. 19 f.Google Scholar
  17. 17).
    Siehe auch die Beispiele bei Colwell (1990), S. 19 sowie Schillinger (1988), S. 380.Google Scholar
  18. 18).
    Vgl. Schillinger (1988), S. 381 f.Google Scholar
  19. 19).
    Siehe zu dieser Auffassung bereits Sampson (1985), S. 164 sowie Colwell (1990), S. 19 f.Google Scholar
  20. 20).
    Vgl. bspw. Meffert (1992), S. 229 ff., Berekoven/Eckert/Ellenrieder (1993), S. 90 ff., Tull/Hawkins (1990), S. 391 ff. sowie Zikmund (1989), S. 117 ff. Eine Ausnahme bilden hier z.B. McDaniel/Gates (1991), S. 169 ff.Google Scholar
  21. 21).
    So z.B. bei Gordon/Langmaid (1988) und Seymour (1988a). Anders ist dies v.a. in der Soziologie, wo dem Gesamtkonzept qualitativer Forschung fast ebensoviel Interesse entgegengebracht wird wie ihrer methodischen Betrachtung. Siehe z.B. Merton/Coleman/ Rossi (Hrsg.) (1979), Taylor/Bogdan (1984) und Lamnek (1988). Allerdings sind die dort gewonnenen Erkenntnisse nur teilweise auf die spezielle Problematik betrieblicher Marktforschung übertragbar.Google Scholar
  22. 22).
    Vgl. bspw. Wallace (1984), S. 182 f.Google Scholar
  23. 23).
    Ähnlich auch Grunert (1989), S. 154.Google Scholar
  24. 24).
    Siehe Scheffler (1992).Google Scholar
  25. 25).
    Vgl. auch die Ausführungen von Heylen (1990), S. 69–71.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1994

Authors and Affiliations

  • Gaby Kepper

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