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Motivation und Signale

  • Andreas Gruber
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  1. 28.
    Der Effekten-Spiegel, nach eigenen Angaben der größte europäische Börsenbrief, veröffentlicht Musterdepots auf drei unterschiedliche Weisen. Erstens annonciert er in überregionalen Tageszeitungen mit einem auszugsweisen Überblick vergangener Empfehlungen. Dies ist ein Signal zur Verbesserung des Absatzes des Jounals, ohne einen objektiven Grund für dessen Kauf anzubieten. Denn die Liste ist nicht vollständig. Zweitens führt er kontinuirlich ein nationales und ein internationales Musterdepot. Dieses Signal erweckt bei dem Leser den Eindruck der Objektivität. Ohne zusätzliche Information ist es dem Leser jedoch nicht möglich, die Qualität der Empfehlung zu beurteilen. Drittens sendet der Effekten-Spiegel von Zeit zu Zeit kostenlos Probehefte zu. Durch diesen Service werden Börsenstrategien signalisiert. In 4.1.2 wird gezeigt, daß der Grad der Erfüllung von Prophezeiungen positiv korreliert ist mit dem Gewicht der Marktteilnehmer, die die Prophezeiung glauben. Dies wird durch die höheren Auflage angestrebt.Google Scholar
  2. 29.
    Marktpreise spiegeln zwar auch die Erwartungen der Investoren wider, doch ist es in der Praxis nicht bewiesen, inwieweit sich daraus relevante Informationen ablesen lassen.Google Scholar
  3. 30.
    Dies läßt sich gut mit dem Lohn für erfinderische Tätigkeiten vergleichen. Die traditionelle Sicht geht davon aus, daß es aufgrund der mangelnden Verwertbarkeit einer neuen Information oder technischen Innovation eine private Unterinvestition in erfinderische Tätigkeiten gibt. Selbst Patentsysteme seien nur bedingt geeignet, dem Erfinder den technologischen Nutzen zu erhalten. Dieser Standpunkt hat die pekuniären Effekte, d.h. die Umverteilungen aufgrund von neuen Bewertungen nicht berücksichtigt. Diese kann der Erfinder zusätzlich nützen. Nach Hirshleifer (1971) muß deshalb die Behauptung der Unterinvestition in Erfindungen neu überdacht werden.Google Scholar
  4. 31.
    Schredelseker (1984a) kommt zu dem ähnlichen Schluß, daß nur überdurchschnittlich informierte Investoren den Markt schlagen können. Er geht jedoch von einer formalen Argumentation aus, die sich von dem Ansatz dieser Arbeit gänzlich unterscheidet (vgl. auch Kromschröder (1984) und Schredelseker (1984b)).Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1988

Authors and Affiliations

  • Andreas Gruber

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