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Ausblick

  • Carsten Quesel
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Zusammenfassung

Der Sozialen Frage, so versucht Stein mit allem Nachdruck klarzumachen, müssen die Herrschenden sich unausweichlich stellen; die soziale Bewegung läuft sich nicht von selbst tot, sie muß gebändigt werden: “Wer die Augen verschließen will, den wird die Bewegung erfassen und vernichten; das einzige Mittel, ihrer Herr zu bleiben, ist die klare, ruhige Erkenntnis der wirkenden Kräfte und des Weges, auf den die höhere Natur der Dinge die Bewegung lenkt” (1850a, I, 112). Stein ist überzeugt davon, daß diese Erkenntnisleistung nur von der Gesellschaftswissenschaft erbracht werden kann: Die Herrschenden können mit der sozialen Bewegung nur fertig werden, können die Arbeiterklasse nur im Zaum halten, wenn sie sich diese Wissenschaft zum Mentor machen und sich ohne Vorbehalte auf deren Weisungen einlassen. Über alle Divergenzen und Kontradiktionen hinweg eint ihn mit Autoren wie Lavergne-Peguilhen, Mohl, Riehl, Schaffle und Schmoller die Auffassung, daß die Soziale Frage akademisch gelöst werden muß, bevor sie sich politisch bewältigen läßt.

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Anmerkungen

  1. (1).
    Zur Entwicklung der deutschen Arbeiterbewegung vgl. Klönne (1980); Grebing (1985).Google Scholar
  2. (2).
    Zur Entwicklung der deutschen Soziologie in den ersten Dezennien des 20.Jahrhunderts vgl. Käsler (1984); Papcke (1985, 107ff).Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1989

Authors and Affiliations

  • Carsten Quesel

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