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Schlußbemerkungen

  • Doris Tophinke
Part of the DUV Sozialwissenschaft book series (DUVSW)

Zusammenfassung

Schriftlichkeit und Mündlichkeit sind, das haben die Fallstudien gezeigt, ohne den Blick auf die Bedingungen der Sprachpraxis nicht faßbar. Dies sind die sich aus der unterschiedlichen Materialität ableitenden unter-schiedlichen situativen Bedingungen, wie ich sie in Kap. 1 bestimmt habe, und es sind die sprachkulturellen Bezüge, in denen Schreiben und Erzählen immer stehen. Diese variieren je nach Sprachbiographie. Als Spuren der lebensgeschichtlichen Auseinandersetzungen haben sich Haltungen, Vor-stellungen, Bewertungen eingestellt, die nun konstitutiv für das aktuelle Schreiben oder Erzählen sind. Hierzu zählt, als ein Aspekt, auch der Profes-sionalisierungsgrad, der lebensgeschichtlich für das Mündliche oder das Schriftliche erreicht worden ist. Doch wird ein Zugriff allein in solchen Kate-gorien des Mehr oder Weniger der Sprachpraxis der Probanden nicht gerecht. Er kann sie in ihrem EingepafMsein in den beruflichen und privaten Alltag nicht fassen.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1994

Authors and Affiliations

  • Doris Tophinke

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