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Semantik, Syntax und Kompositionalität

  • Carola Eschenbach
Chapter
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Part of the Studien zur Kognitionswissenschaft book series (SZKW)

Zusammenfassung

Vor der Untersuchung der sprachlichen Ausdrücke und der durch sie bezeichneten Gegenstände und Eigenschaften soll zunächst eine Festlellung des theoretischen und formalen Rahmens dieser Studie erfolgen. Dieses Kapitel präsentiert demgemäß die hier vertretenen Grundpositionen hinsichtlich des Zusammenhanges von Syntax und Semantik sowie von sprachlicher Bedeutung und konzeptueller Interpretation sprachlicher Ausdrücke.

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Literatur

  1. 1.
    s. Bierwisch 1983, Bierwisch & Lang 1987 zur Trennung von semantischer und konzeptueller Ebene der Interpretation sprachlicher Ausdrücke und Partee 1984 zu verschiedenen Möglichkeiten der Auslegung des Kompositionalitätsprinzips.Google Scholar
  2. 2.
    s. Eschenbach 1993 und Abschnitt 5.1.2 zu einer Definition von δ.Google Scholar
  3. 3.
    Eine vollständige Explizierung des hier verwendeten Instrumentariums findet sich beispielsweise in Partee et al. 1990, Gamut 1991a,b.Google Scholar
  4. 4.
    Zu einer grundlegenden Einführung in die Thematik der freien Logiken s. Bencivenga 1986. Während in der Analyse nach Russell i als synkategorematisches Symbol definiert wird, und es damit keine ,Iota-Terme’ im eigentlichen Sinne gibt, werde ich mich bei meiner Wortwahl in der weiteren Diskussion nicht an diese Distinktion halten. Die folgende Darstellung wird vielmehr in den wesentlichen Punkten unabhängig davon sein, welches Verhalten eine zugrundegelegte Logik in bezug auf die Behandlung nicht-referierender Ausdrücke zeigt.Google Scholar
  5. 5.
    vgl. Jackendoff 1977, Verkuyl 1981, Gazdar et al. 1985, Fanselow & Felix 1987b, Pollard & Sag 1987, 1994, von Stechow & Sternefeld 1988, Bhatt 1990,1. Zimmermann 1991a.Google Scholar
  6. 6.
    Die Abhängigkeit wird beispielsweise im Rahmen der aktuellen Neuorientierung im Bereich der Nominalphrasen-Syntax durch die Einführung der funktionalen Kategorie D deutlich (vgl. Fukui 1986, Fukui & Speas 1986, Abney 1986, 1987, Haider 1988, Olsen 1989a,b, 1991, Bhatt 1990, Felix 1990, Löbel 1990a,b, I. Zimmermann 1991a, Olsen & Fanselow 1991).Google Scholar
  7. 7.
    s. Fukui 1986, Abney 1986, 1987, Bhatt 1990,1. Zimmermann 1991aGoogle Scholar
  8. 8.
    In der Rektions- und Bindungstheorie z.B. um Kasustheorie, O-Kriterium, Bindungstheorie.Google Scholar
  9. 9.
    Zur Kopf-Spezifikator-Relation s. z.B. Higginbotham 1985,1. Zimmermann 1991b.Google Scholar
  10. 10.
    In einigen Ansätzen werden diese Operatoren (oder auch Operatoren, die einen zusätzlichen Beitrag zur Bedeutung liefern) mit phonetisch leeren Positionen innerhalb der syntaktischen Struktur assoziiert (Krifka 1989, 1990a, Bunt 1985).Google Scholar
  11. 11.
    s. z.B. Higginbotham 1985, Bierwisch 1988, Fabricius-Hansen & von Stechow 1989Google Scholar
  12. 12.
    Ich gehe davon aus, daß die Anwesenheit von +kpf in einer Merkmalsmenge PM niemals mit der Anwesenheit von +ext oder +ref zusammenfällt.Google Scholar
  13. 13.
    Vgl. auch die Diskussion von Higginbotham (1985). Für die Behandlung der Kongruenz könnten in die Schemata Bedingungen über die Verträglichkeit von Merkmalsmengen eingefügt werden.Google Scholar
  14. 14.
    Durch kontextuelle Restriktionen ergeben sich spezifischere Interpretationen hinsichtlich der in Frage kommenden Relationen für R. Ist der erste Referent beispielsweise konkret und der zweite ein Mensch, so wird als Relation normalerweise die Eigentumsbeziehung angenommen. Ist der erste dagegen quantitativ bestimmt und der zweite referentiell oder quantitativ bestimmt, dann kann die Partitivinterpretation gewählt werden.Google Scholar
  15. 15.
    Obwohl für das Deutsche nicht direkt begründbar ist, daß die Identität eine mögliche Spezifikation von R darstellt, legen Ausdrücke wie la ville de Paris nahe, daß de, das im Französischen einen Großteil der Funktionen des deutschen von abdeckt, grundsätzlich auch diese Interpretation erlaubt. Die vorgeschlagene Analyse läßt sich daher nicht damit ablehnen, daß Possessiva grundsätzlich eine Relation zwischen zwei VERSCHIEDENEN Objekten ausdrücken (vgl. auch Dölling 1990:196).Google Scholar
  16. 16.
    s. Habel 1986, Kamp 1981, Kamp & Reyle 1993Google Scholar
  17. 17.
    Vgl. Obwohl für das Deutsche nicht direkt begründbar ist, daß die Identität eine mögliche Spezifikation von R darstellt, legen Ausdrücke wie la ville de Paris nahe, daß de, das im Französischen einen Großteil der Funktionen des deutschen von abdeckt, grundsätzlich auch diese Interpretation erlaubt. Die vorgeschlagene Analyse läßt sich daher nicht damit ablehnen, daß Possessiva grundsätzlich eine Relation zwischen zwei VERSCHIEDENEN Objekten ausdrücken (vgl. auch Dölling 1990:196). auch Partee 1984 zu verschiedenen Auslegungen des Kompositionalitätsprinzips.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1995

Authors and Affiliations

  • Carola Eschenbach

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