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Stochastische räumliche Prozesse

  • Uwe Heinrich
Chapter
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Zusammenfassung

Wie in Kap. 1.1 dargelegt, sind räumliche Prozesse Gegenstand dieser Untersuchung, die zu einem wesentlichen Teil eine stochastische Komponente beinhalten. Stochastisch bedeutet nicht völlig zufällig, sondern, daß der Prozeß einem gewissen Wahrscheinlichkeitsgesetz folgt. Eine Realisation eines solchen Prozesses ist also nicht völlig deterministisch bestimmt, sondern nur mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit, sie hätte im Rahmen des prozeßspezifischen Wahrscheinlichkeitsgesetzes auch etwas anders ausfallen können. Im Sinne der Wahrscheinlichkeitstheorie kann man einen beobachteten Wert z = z(x) eines solchen Prozesses als eine mögliche Realisation einer Zufallsgröße Z = Z(x) , mit x e R , auffassen. Die Zufallsgröße wird vollständig durch ihre Verteilungsfunktion bestimmt, die angibt, mit welcher Wahrscheinlichkeit eine Zufallsgröße einen Wert kleiner als einen vorgegeben Wert annimmt. Die Verteilungsfunktion F(z) einer stetigen Zufallsgröße Z ist definiert durch:
$$ F\left( z \right) = \int\limits_{ - \infty }^z {f\left( t \right)} dt$$
(2.1)

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Referenzen

  1. 1.
    Der Begriff Geostatistik wird heute z.T. für alle statistischen Verfahren mit räumlichem Bezug verwendet. Hier ist aber die ursprüngliche Bedeutung gemeint, d.h. die Bezeichnung für die von Matheron und seiner Arbeitsgruppe entwickelten Methoden (s. Kap. 2).Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1992

Authors and Affiliations

  • Uwe Heinrich

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