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Zur Einführung: das Verhältnis zwischen Silber- und Bronzegeld

  • Klaus Maresch
Part of the Papyrologica Coloniensia book series (AWAW, volume 25)

Zusammenfassung

Da die Währungsverhältnisse im ptolemäischen Ägypten als weitgehend ungeklärt gelten müssen und die geldgeschichtlich relevanten Phänomene in den Papyri recht verwirrend sind, wird bereits in dieser Einleitung versucht, das Ergebnis unserer Überlegungen zusammenzufassen, um so die Orientierung zu erleichtern. Es sei also die Entwicklung der ptolemäischen Währung, wie sie sich uns darstellt, in ihren Hauptlinien nachgezeichnet und in einen größeren wirtschaftsgeschichtlichen Zusammenhang gestellt. Außerdem sollen die in den Papyri auftauchenden Termini in ihrer für uns heute recht unpräzisen Verwendungsweise besprochen werden.

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Literatur

  1. 16.
    Ptolemaios III. muß ein sehr großzügiger Herrscher gewesen sein, der seinem Beinamen in hohem Maße gerecht zu werden suchte. Er führte nicht nur den ägyptischen Priestern zu Gefallen ein ehrgeiziges Bauprogramm durch, sondern trieb auch eine kostspielige Außenpolitik, indem er Geldgeschenke an unterscheidliche Parteien gab. So erhielten wohl Alexander, der Sohn des Krateros, Hierax und Attalos Subsidien. Jahrelang wurden Arat, die Achäische Liga und schließlich Kleomenes unterstützt (B. Beyer-Rotthoff, Untersuchungen zur Außenpolitik Ptolemaios’ III., Diss. Bonn 1993, S. 90 ff.). Die verderbliche Rolle der allzu großen Freigiebigkeit des Euergetes hat besonders S. L. Wallace, Census and Poll-Tax in Ptolemaic Egypt, Am. Journ. Phil. 59, 1938, 422–426, betont.Google Scholar
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    Polybios V 89; vgl. dazu S. L. Wallace, Census and Poll-Tax in Ptolemaic Egypt, Am. Journ. Phil. 59, 1938, 425 und F. Heichelheim, Wirtsch. Schwankungen, S. 25.Google Scholar
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    Diese drei Beispiele haben bereits W. Clarysse und E. Lanciers, Currency and the Dating of Demotic and Greek Papyri from the Ptolemaic Period, Anc. Soc. 20, 1989, 117, verwendet, um die Preis-und Lohnschübe in tabellarischer Form darzustellen. In unseren Angaben sind die Belege zusammengefaßt, die unten S. 181 ff. angeführt werden.CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1996

Authors and Affiliations

  • Klaus Maresch

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