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Codierungstheorie und ihre Beziehung zu Geometrie und Zahlentheorie

  • Friedrich Hirzebruch
Chapter
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Part of the Rheinisch-Westfälische Akademie der Wissenschaften book series (VN, volume N 370)

Zusammenfassung

Die Codierungstheorie versucht, möglichst effiziente Wege der Nachrichtenübermittlung aufzuzeigen. Effizienz bedeutet hierbei: ein möglichst geringer Energieaufwand bei gleichzeitig möglichst großer Redundanz. Die mathematische Normalisierung dieses Problems führt zu bestimmten endlichen Strukturen, den Codes. Überraschenderweise sind nun die für den Codierungstheoretiker interessanten Fragestellungen über Codes auf das Engste verflochten mit teilweise sehr alten Fragestellungen aus der reinen Mathematik, die auf den ersten Blick nichts mit Codierungstheorie zu tun haben und die von Mathematikern völlig unabhängig studiert wurden oder noch studiert werden.

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Literatur

  1. Zur Geschichte der Codierungstheorie und ihres Zusammenhangs mit Kugelpackungen und endlichen einfachen Gruppen:Google Scholar
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  4. Tiefergehende Betrachtungen über alle hier erwähnten Codes findet man in der umfangreichen Monographie:Google Scholar
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Quellenverzeichnis der Abbildungen

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  2. Abb. 2: Robert J. McEliece: The Reliability of Computer Memories, Scientific American Vol. 252 # 1 Jan. 1985, S. 72.Google Scholar
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  6. Abb. 14: T.M. Thompson, loc. cit., S. 212–215.Google Scholar
  7. Zusatz (Dezember 1987): Soeben erschien das schöne Buch von J. H. Conway und N.J. A. Sloane „Sphere Packings, Lattices and Groups”, Grundlehren der mathematischen Wissenschaften 290, Springer-Verlag 1987; darin kann man sich über alle in diesem kurzen Bericht angeschnittenen Fragen und auch über die historische Entwicklung bestens informieren.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1989

Authors and Affiliations

  • Friedrich Hirzebruch
    • 1
  1. 1.BonnDeutschland

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