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Der Zielkonflikt von Freiheit und Gleichheit: Alexis de Tocqueville über die Demokratie in Amerika

  • Manfred G. Schmidt
Chapter
Part of the Uni-Taschenbücher book series (UT23, volume 1887)

Zusammenfassung

Mit „Demokratie“ meint die ältere Staatsformenlehre eine direktdemokratische Institutionenordnung in kleinen, überschaubaren Gemeinwesen, wie z.B. den Stadtstaaten der griechischen Antike oder den Kommunen auf dem Gebiet der heutigen Schweiz. Lange Zeit konnte man sich Demokratie nur als Versammlungsdemokratie vorstellen, ohne Repräsentation und nur als Arrangement, an dem der männliche Teil der Einwohnerschaft teilhabeberechtigt war. Daß die ältere Staatsformenlehre Demokratie nur in Form direktdemokratisch verfaßter Kleinstgemeinwesen erörtert, ist kein Zufall: in der damaligen Verfassungswirklichkeit hatten nur kleine Staaten oder Stadtgemeinden demokratische Verfassungen, ansonsten herrschten monarchische, aristokratische oder gemischte Staatsformen mit demokratischen Spurenelementen. Davon gab es zunächst nur eine größere Ausnahme: in den Vereinigten Staaten von Amerika entwickelte sich allmählich die erste Demokratie in einem Flächenstaat.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1995

Authors and Affiliations

  • Manfred G. Schmidt
    • 1
  1. 1.Ruprecht-Karls-Universität HeidelbergDeutschland

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