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Wie demokratisch sind die Demokratien? Messungen demokratischer Staatsverfassungen

  • Manfred G. Schmidt
Part of the Uni-Taschenbücher book series (UT23, volume 1887)

Zusammenfassung

Niemand wird bestreiten, daß die Bundesrepublik Deutschland nach Verfassung und Verfassungswirklichkeit eine Demokratie ist. Auch ist kein begründeter Widerspruch gegen die Auffassung zu erwarten, daß die politische Ordnung des nationalsozialistisch regierten Deutschland der Jahre 1933–45 zutiefst undemokratisch war, und kaum ein Fachwissenschaftler wird begründeten Widerspruch gegen die Feststellung erheben, daß die Volksdemokratien der sozialistischen Staaten Mittel-und Osteuropas nur im Aushängeschild den Namen Demokratie gemeinsam mit den westlichen Verfassungsstaaten hatten. Die Beispiele zeigen, daß besonders große Unterschiede zwischen demokratischen und nichtdemokratischen Herrschaftsordnungen mit dem bloßen Auge erkennbar sind. Doch nicht immer hilft das unbewaffnete Auge weiter. Beim wissenschaftlichen Vergleich von Herrschaftsordnungen möchte man möglichst zuverlässige, genaue, standardisierte Meßlatten anlegen und nicht nur dem Augenschein trauen. In diesem Kapitel werden die wichtigsten Meßlatten der neueren vergleichenden Demokratieforschung zur exakteren Erfassung des Demokratiegehalts von politischen Systemen souveräner Staaten vorgestellt, erläutert und diskutiert.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1995

Authors and Affiliations

  • Manfred G. Schmidt
    • 1
  1. 1.Ruprecht-Karls-Universität HeidelbergDeutschland

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