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Mehrheits- und Konsensusdemokratie

  • Manfred G. Schmidt
Part of the Uni-Taschenbücher book series (UT23, volume 1887)

Zusammenfassung

In der vergleichenden Demokratieforschung kommen verschiedene Vorgehensweisen zum Zuge. Am häufigsten werden qualitative Auswertungsverfahren im Rahmen der Untersuchung weniger ausgewählter Staaten oder eines Landes angewandt. Hiervon sind die quantifizierenden Ansätze der Demokratieforschung zu unterscheiden, die sich Methoden standardisierter Beobachtung und statistischer Auswertungsverfahren bedienen und die nach der Analyse einer möglichst repräsentativen Stichprobe aller Demokratien oder einer Gesamterhebung strebt. Der qualitative Ansatz kommt zum Beispiel in den Studien zur Konkordanzdemokratie zum Zuge, die im vorangehenden Kapitel erörtert wurden. Der quantitative Ansatz hingegen wurde bislang vor allem in Beiträgen der amerikanischen Politikwissenschaft verwendet, so z.B. B. Powells „Contemporary Democracies“ (1982) und in dem bahnbrechenden Vergleich konstitutioneller Demokratien, den der holländischen Politikwissenschaftler A. Lijphart unter dem Titel „Democracies“ 1984 publiziert hat. „Democracies“ ist der ehrgeizige Versuch, die Strukturen der Demokratie in den westlichen Industriestaaten systematisch vergleichend zu erfassen. Die Vorgehensweise und die wichtigsten Ergebnisse dieser Studie werden in diesem Kapitel vorgestellt und kritisch gewürdigt.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1995

Authors and Affiliations

  • Manfred G. Schmidt
    • 1
  1. 1.Ruprecht-Karls-Universität HeidelbergDeutschland

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