Advertisement

Die Demokratietheorie der Pluralisten

  • Manfred G. Schmidt
Part of the Uni-Taschenbücher book series (UT23, volume 1887)

Zusammenfassung

In die „Ökonomische Theorie der Demokratie“ von A. Downs sind vor allem die Erfahrungen moderner Massendemokratie nach US-amerikanischer Art eingegangen. Diese Erfahrungsbasis teilt sie mit der angloamerikanischen Variante der pluralistischen Demokratietheorie, die ihrerseits auf der allgemeinen Pluralismustheorie basiert. Ihren ersten Auftritt hatte die pluralistische Demokratietheorie in Gestalt des Gruppenpluralismus-Konzeptes, das vor allem von A. F. Bentley (1908) und D. B. Truman (1951) in Studien über die Politik in den Vereinigten Staaten von Amerika entwickelt wurde. Ihm zufolge lassen sich Vorgang und Inhalt von Politik im wesentlichen auf Kooperation, Konflikt und Machtverteilung zwischen organisierten Interessen zurückführen. Dieser Theorie liegt die Annahme zugrunde, daß prinzipiell alle Interessen artikuliert und organisiert und insoweit ein Gleichgewicht zwischen den Interessen herbeigeführt werden könne. Vor allem in den Beiträgen von Ernst Fraenkel (1991) wird die angloamerikanische Pluralismustheorie zu einer empirischen und normativen Theorie weiterentwickelt, in die die Erfahrungen der politischen Geschichte der angloamerikanischen und der kontinentaleuropäischen Länder des 20. Jahrhunderts eingehen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1995

Authors and Affiliations

  • Manfred G. Schmidt
    • 1
  1. 1.Ruprecht-Karls-Universität HeidelbergDeutschland

Personalised recommendations