Advertisement

Einleitung

  • Helga Brandes
Chapter
  • 29 Downloads
Part of the Kulturwissenschaftliche Studien zur deutschen Literatur book series (KSDL)

Zusammenfassung

Die Zahl der deutschen Periodika nahm in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts rapide zu. Zwischen 1815 bis 1850 existierten knapp 2200 Literaturzeitschriften.1 Zwischen 1830 bis 1839 gab es 558 Literaturzeitschriften, in dem darauffolgenden Jahrzehnt verdoppelte sich beinahe die Anzahl auf 910 Titel. Angesichts dieses reichen Quellenmaterials ist für genauere publizistische Studien eine Auswahl unumgänglich. Für die vorliegende Untersuchung ergaben sich bereits aus der Themenstellung die notwendigen Auswahlkriterien.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    Alfred Estermann (Hg.): Die deutschen Literatur-Zeitschriften 1815 bis 1850. Bibliogra-phien Programme Autoren. 10 Bde. Nendeln 1978–1981.Google Scholar
  2. 2.
    Das sind 15 Zeitschriften in 32 Bänden.Google Scholar
  3. 3.
    Siehe Quellenverzeichnis.Google Scholar
  4. 4.
    Ingrid Heinrich-Jost: Literarische Publizistik Adolf Glaßbrenners (1810–1876). Die List beim Schreiben der Wahrheit. München 1980.Google Scholar
  5. 5.
    Hans Halm: `Die Zeitung für die elegante Welt’. Ihre Geschichte, ihre Stellung zu den Zeitereignissen und zur zeitgenössischen Literatur. ( Diss. phil.) München 1924.Google Scholar
  6. 6.
    So schreibt Helmut Koopmann über die Periodika: “Sie bedürfen [Chwr(133)] einer genaueren Analyse, waren sie doch nicht nur Organe, in denen sich die besondere Stellung der jungen Generation zur alten aussprach, sondern auch Kristallisationspunkte der Bewegung.” Vgl. Helmut Koopmann: Das Junge Deutschland. Analyse seines Selbstverständnisses. Stuttgart 1970, S. 45.Google Scholar
  7. 7.
    Alfred Estermann (Hg.): Die deutschen Literatur-Zeitschriften 1815 bis 1850, a.a.O.Google Scholar
  8. 8.
    Heinrich Hubert Houben (Hg.): Zeitschriften des Jungen Deutschlands. Bibliographisches Repertorium III u. IV (I. und II. Teil), Berlin 1906/1909.Google Scholar
  9. 9.
    Brigitte Schlechta: Die periodische Publizistik des `Jungen Deutschland’. (Diss. phil. masch.) Wien 1970.Google Scholar
  10. 10.
    Sibylle Obenaus: Literarische und politische Zeitschriften 1830 bis 1848. Stuttgart 1986.Google Scholar
  11. 11.
    Reihe “Sammlung Metzler/Realien zur Literatur”.Google Scholar
  12. 12.
    Vgl. Sibylle Obenaus, a.a.O., S. 1.Google Scholar
  13. 13.
    Walter Hömberg: Zeitgeist und Ideenschmuggel. Die Kommunikationsstrategie des Jungen Deutschland. Stuttgart 1975.Google Scholar
  14. 14.
    S.: Hartmut Steinecke: Literaturkritik des Jungen Deutschland. Entwicklungen–Tendenzen–Texte. Berlin 1982, S. 69 ff. und passim.–Peter Uwe Hohendahl: Literaturkritik in der Epoche des Liberalismus (1820–1870). In: Peter Uwe Hohendahl (Hg.): Geschichte der deutschen Literaturkritik ( 1730–1980 ). Stuttgart 1985, S. 129–204.Google Scholar
  15. 15.
    Vgl. die grundsätzlichen Methodendebatten in: Presse und Geschichte. Beiträge zur historischen Kommunikationsforschung. München 1977. So zum Beispiel Kurt Koszyk: Probleme einer Sozialgeschichte der öffentlichen Kommunikation, S. 25–34.Google Scholar
  16. 16.
    Vgl. Winfried B. Lerg: Pressegeschichte als Kommunikationsgeschichte? In: Presse undGoogle Scholar
  17. Geschichte, a.a.O., S. 9–24.Google Scholar
  18. 17.
    Profilanalysen der einzelnen Zeitschriften werden durch diese Arbeit nicht überflüssig.Google Scholar
  19. 18.
    Vgl. die grundlegende Studie über die Moralischen Wochenschriften von Wolfgang Martens: Die Botschaft der Tugend. Die Aufklärung im Spiegel der deutschen Moralischen Wochenschriften. Stuttgart 1968.Google Scholar
  20. 19.
    Jürgen Habermas: Strukturwandel der Öffentlichkeit. Untersuchungen zu einer KategorieGoogle Scholar
  21. der bürgerlichen Gesellschaft. Neuwied/Berlin 1962, S. 220.Google Scholar
  22. 20.
    Vgl. dazu ausführlicher: Hans Erich Bödiker: Aufklärung als Kommunikationsprozeß. In: Aufklärung. Interdisziplinäre Halbjahresschrift zur Erforschung des 18. Jahrhunderts und seiner Wirkungsgeschichte. Jg. 2, H. 2, 1987: Aufklärung als Prozeß, hg. von Rudolf Vierhaus, S. 89–111.Google Scholar
  23. 21.
    Zu dieser Fragestellung immer noch grundlegend sind die Studien von Jürgen Habermas, a.a.O. und Ernst Manheim: Die Träger der öffentlichen Meinung. Brünn 1933.Google Scholar
  24. 22.
    Walter Dietze verkennt diesen Sachverhalt, wenn er von einer “kleinbürgerlichen Bewegung” dieser ‘Gruppe’ spricht. Walter Dietze: Junges Deutschland und deutsche Klassik. Zur Asthetik und Literaturtheorie des Vormärz. Berlin 1957, S. 221.Google Scholar
  25. 23.
    Habermas, a.a.O., S. 225.Google Scholar
  26. 24.
    Ebd., S. 193 und passim.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1991

Authors and Affiliations

  • Helga Brandes

There are no affiliations available

Personalised recommendations