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Normalität im wissenschaftlichen Diskurs verschiedener Fachdisziplinen

  • Ute Weinmann
Part of the Konstruktionen von Normalität book series (KONST, volume 1)

Zusammenfassung

Obwohl seit über dreißig Jahren in verschiedenen Einzelwissenschaften und politischen Kontexten — angestoßen durch den nonnalitätskritischen antipsychiatrischen Diskurs — verstärkt über „Normalität“1 diskutiert wird, existierte eine fundierte theoretische Grundlage des „Normalen“ bislang nicht. Erst die Studie des Dortmunder Literaturwissenschaftlers und Interdiskurstheoretikers2 Jürgen Link, der es sich zur Aufgabe gemacht hatte, eine „dringend notwendige explizite Theorie von Normalität“ zu entwerfen (Link 1997: 24), hat diese Lücke der theoretischen Nichtreflexion des „Normalen“ ein großes Stück schließen können.

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  • Ute Weinmann

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