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Leben mit dem Boden

  • Albert Ilien
  • Utz Jeggle
Chapter

Zusammenfassung

Alles, was von außen kam, war fremd und mobilisierte in Hausen Angst und Abwehr, zumeist beides zugleich. Das Dorf war die eigene Welt, zu der man gehörte, die einem insoweit auch gehörte, als man sie aus- und inwendig kannte, ihre Gesetze, Regeln, ihre Vernunft. Man war ein Teil dieser Welt und dieses In-ihr-Stecken, Dazu-Gehören, bot gleichzeitig Identität. Was vorhin einigermaßen allgemein Natur genannt wurde, war in der konkreten Perspektive diese Hausener Welt, deren Enge uns erdrückend scheinen mag, weil alles jenseits von ihr Furcht einflößte und insofern zu anderen Welten gehörte. In diese eigene Welt wuchs man so selbstverständlich hinein, daß man sich von Anfang an als ein Teil von ihr spürte. Man erfuhr keine Grenze zwischen sich und dieser Welt, die Form der Arbeit, die darauf aufbauenden sozialen Regeln und der Verkehr untereinander gehörten zu dieser Welt, erschienen als die einzig richtigen und möglichen.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1978

Authors and Affiliations

  • Albert Ilien
  • Utz Jeggle

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