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Mitbestimmung — die gesellschaftliche und wirtschaftliche Ordnung

  • Emil Küng
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Part of the Veröffentlichungen der Walter-Raymond-Stiftung book series (VWRS)

Zusammenfassung

In gesellschaftlicher Hinsicht kennzeichnet sich die Neuzeit unter anderem durch einen Abbau der Standesunterschiede und Adelsprivilegien, aber auch aller sonstigen personellen Differenzierungen. Das macht sich bemerkbar im Verhältnis zwischen Mann und Frau, zwischen Eltern und Kindern, zwischen Gast und Kellner, zwischen Herrschaft und Dienstboten, zwischen Kunden und Verkäufern, zwischen Lehrern und Schülern. Es konnte nicht ausbleiben, daß sich dieselbe Tendenz auch in den Betrieben durchzusetzen begann. Der patriarchalische Alleinherrscher, der sich in keiner Weise dreinreden läßt, macht mehr und mehr dem jovialen außengelenkten Manager Platz, der bestrebt ist, mit seiner Umwelt möglichst reibungslos und spannungslos auszukommen. Es ist allgemein bekannt, daß in den Vereinigten Staaten der Boß seinen Untergebenen auf die Schultern klopft und daß sich beide gegenseitig beim Vornamen ansprechen. In der Tat: Warum soll die Gleichheit aller Menschen vor Gott und vor dem Gesetz nicht auch in der Wirtschaft Eingang finden? Mitspracherecht, Partnerschaft, Mitbestimmungsrecht, das sind ihre Parolen.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1966

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  • Emil Küng

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