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Philosophie als Lebenskunst

  • Albrecht Dihle
Chapter
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Part of the Rheinisch-Westfälische Akademie der Wissenschaften book series (VG, volume G 304)

Zusammenfassung

Wenn man heute eine Anzahl professioneller Philosophen bäte, eine Definition ihres Metiers zu geben, man erhielte recht divergierende Antworten. In der hellenistisch-kaiserzeitlichen Epoche war das anders. Der professionelle Philosoph war in diesen Jahrhunderten eine weit verbreitete Erscheinung, die Vertreter des Berufsstandes des Philosophen genossen durchweg hohes Ansehen1 und ihr Wirken als Lehrer und Berater übte auf das private wie das öffentliche Leben einen nicht geringen Einfluß aus. Hätte man nun einen unter ihnen gefragt, was es denn eigentlich mit seinem Metier auf sich habe, die Antwort wäre, unabhängig von der Schulzugehörigkeit der Befragten, schnell und unmißverständlich gekommen: Die Philosophie lehrt das rechte Leben. Noch im 18. Jahrhundert hätte diese Antwort nicht besonders überrascht.

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Literatur

  1. 5.
    A.M. Ioppolo, Aristone di Chio, Napoli 1980, 61f; A. Dihle, Entr. Fond. Hardt 32, 1986, 186.Google Scholar
  2. 34.
    Stellen s. o. Anm. 12, S. 205ff; 219ff. Der früheste Beleg für die Verwendung des Philologentitels zur Bezeichnung des Gelehrten ist vermutlich die im Suda-Lexikon s. v. Μυϱώ erhaltene Nachricht, daß der Gatte der frühhellenistischen Dichterin Moiro, Andromachos, diesen Beinamen getragen habe. Vgl. A. S. F. Gow/ D. L. Page, Hellenistic Epigrams, Cambridge 1965, 2, 414.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1990

Authors and Affiliations

  • Albrecht Dihle

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