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Typenbreite von Haushaltgeräten im Handelssortiment

  • Friedrich Prieß
  • K. H. Henksmeier
  • Oskar Martin
  • Gert Nickel
Part of the Forschungsberichte des Wirtschafts- und Verkehrsministeriums Nordrhein-Westfalen book series (FWV)

Zusammenfassung

Ein wichtiger Beitrag zur Hebung des Lebensstandards der breiten Verbraucherschichten ist das Vordringen der Serien-und Massenherstellung in immer weitere Gebiete der Konsumgüter-Fabrikation. Hand in Hand damit erfolgt eine schrittweise Verringerung in der Mannigfaltigkeit der Ausführungsarten, der Gestaltung, der Formen und der stofflichen Beschaffenheit der einzelnen Güter. Warentypen, die sich als überflüssig erwiesen haben, werden vernachlässigt und allmählich aus der Produktion ausgeschieden. An ihrer Stelle werden solche Typen bewußt entwickelt und gefördert, die nach ihrer Beschaffenheit, ihrem Gebrauchswert und ihrer Preiswürdigkeit den Wünschen der Verbraucher am besten entsprechen. Eine Verringerung der Typen wird häufig zu steigender Produktion bei den verbleibenden Standard-Typen, dadurch zur Senkung der Preise, zur Erhöhung des Verbrauchs und rückwirkend zu weiterer Steigerung der Produktion führen. Die Gefahr einer Uniformierung der Bedarfsdeckung kann solange vermieden werden, wie die Produktion ausreichenden Spielraum für Variationen in ihrem Typenprogramm aufrechterhält. Die Zahl der miteinander konkurrierenden Hersteller bietet durch die von einander abweichenden Ausführungen ihrer Erzeugnisse eine weitere Sicherung gegen schädliche Gleichmacherei. Die Vielfalt der Verbraucherwünsche, bedingt durch Unterschiede der Kaufkraft, des Geschmacks oder des Lebensstils findet Berücksichtigung und bleibt als motorische Kraft ständiger Produktionserneuerung erhalten. Dagegen wird die Lähmung fortschrittlicher Entwicklung durch typenbedingte Produktionsaufsplitterung vermieden.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1956

Authors and Affiliations

  • Friedrich Prieß
  • K. H. Henksmeier
  • Oskar Martin
  • Gert Nickel

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