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Einleitung

  • Jürgen Wild
Chapter
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Part of the WV studium book series (WVST, volume 27)

Zusammenfassung

Daß die Planung ein wichtiges, ja unverzichtbares Instrument der Unternehmungsführung oder -steuerung darstellt, dürfte heute weitgehend unbestritten sein. Die Notwendigkeit einer vorausschauenden Lenkung sozialer Prozesse wird zunehmend auch in anderen Institutionen wie im Bereich der Schulen, Hochschulen, Krankenhäuser und der öffentlichen Verwaltung erkannt. Umstritten ist hingegen, in welchem sachlichen und zeitlichen Umfang Planung erforderlich ist, wie detailliert sie durchgeführt werden sollte, wer planen soll oder welche Organisationsformen sich dafür eignen und ähnliches mehr. Dabei kann man allgemein wohl davon ausgehen, daß sich der jeweilige Stellenwert der Planung und die Ansprüche an die Ausgestaltung der Planung im Einzelfall aus den Steuerungsbedürfnissen der jeweiligen Institution ableiten lassen. Die Größe der Institution, die Komplexität ihrer Probleme, die jeweilige Umweltabhängigkeit und -dynamik, das Ausmaß der auftretenden Risiken und weitere Faktoren spielen hierbei zweifellos eine wichtige Rolle. Daran orientiert wäre auch die weitergehende Frage zu beantworten, auf welche Problem- und Aktivitätsfelder sich die Planung erstrecken sollte und welche konkreten Gegenstände einzelne Pläne erfassen müßten. In hinreichend differenzierter Form läßt sich dies nur durch eine Wirkungsanalyse derjenigen Faktoren und ihrer kausalen Beziehungen klären, die für die Lösung einmaliger oder wiederkehrender Probleme relevant erscheinen.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1980

Authors and Affiliations

  • Jürgen Wild
    • 1
  1. 1.Freiburg i. Br.Deutschland

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