Advertisement

Einige Probleme in der Theorie der Ethik

  • Max Wertheimer
Chapter
  • 42 Downloads

Zusammenfassung

Die alte Vorstellung vom homo sapiens impliziert, daß einige Fähigkeiten, einige Begabungen für den Menschen wichtig (wenn auch nicht immer tatsächlich verwirklicht) sind. Dazu gehören: die Fähigkeit und die Tendenz zu verstehen, Einsicht zu erlangen; ein Gespür für Wahrheit, für Gerechtigkeit, für Gut und Böse, für Ehrlichkeit. Mit der Verwirklichung dieser Fähigkeiten verknüpft ist die alte Vorstellung von Menschenwürde als einer inneren Aufgabe des Menschen. Man ist nur dann wirklich ein Mensch, wenn ..., wir haben nur dann eine wirklich humane Gesellschaft, wenn ...

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literature

  1. Originaltitel: Some Problems in the Theory of Ethics. Erstveröffentlichung: 1935 in Social Research, Vol. 2, No. 3; neu abgedruckt in M. Henle (Hg.): Documents of Gestalt Psychology. Univ. of California Press 1961 ( Anm. d. Hg.).Google Scholar
  2. 2.
    Die Reaktion auf A kann der “konditionierte Reflex” sein, die Reaktion auf B der Reflex.Google Scholar
  3. 3.
    Vgl. Max Wertheimer. Über Wahrheit (in diesem Buch).Google Scholar
  4. 4.
    Das sind ziemlich komplizierte Vorstellungen; ich möchte nur erwähnen, daß diese Vorstellungen mit neueren Entwicklungen in Mathematik, Naturwissenschaft und Gestalttheorie verbunden sind.Google Scholar
  5. 5.
    Das überschreitet in mancher Hinsicht die Grenzen der herkömmlichen Theorie traditioneller Logik.Google Scholar
  6. 6.
    Einige fundamentale Prinzipien des logischen Denkens sind spezielle Fälle dieses Prinzips. So darf man keine Aussage einführen, die blind gegenüber den Bedingungen der Situation ist; es ist nicht richtig, der Struktur oder anderen vorhandenen Daten gegenüber blind zu handeln; im Satz vom Widerspruch ist das Einfügen eines Nicht-A einfach logisch nicht gestattet, wenn in dem System schon ein Plus-A enthalten ist. Das ist nur der gröbste Spezialfall des allgemeinen Prinzips.Google Scholar
  7. 7.
    Oder es kann durch Verachtung verursacht sein. Es mag Menschen geben, die Verachtung positiv bewerten, aber das ändert nichts an der Tatsache, daß diese Zuteilung der Situation nicht gerecht wird.Google Scholar
  8. 8.
    Ich kann mich damit hier nicht beschäftigen. Ich möchte nur erwähnen, daß die gebräuchliche einfache Dichotomie zwischen dem, was ist, und dem, was sein sollte, revidiert werden muß. “Bestimmungen” und “Gefordertheiten” dieser Art sind objektive Eigenschaften.Google Scholar
  9. 9.
    Vergleiche Feststellungen wie, daß der Staat Gesetze macht, mit der Feststellung, daß der Staat ein Versuch ist, Gerechtigkeit zu verwirklichen, zu entdecken und zu garantieren.Google Scholar
  10. 10.
    siehe noch einmal: Über Wahrheit (in diesem Buch).Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1991

Authors and Affiliations

  • Max Wertheimer

There are no affiliations available

Personalised recommendations