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Elemente zum Verbinden von Welle und Nabe

  • Hermann Roloff
  • Wilhelm Matek
Part of the Viewegs Fachbücher der Technik book series (VFT)

Zusammenfassung

Vielfach werden Verbindungen von Welle und Nabe, insbesondere die formschlüssigen Verbindungen mit Paßfedern, Keilen, Stiften u. dgl. nach rein konstruktiven Gesichtspunkten gestaltet und brauchen in den meisten Fällen nicht berechnet zu werden. Für fast alle Elemente dieser Art sind nicht nur die Abmessungen selbst, sondern außerdem diese in Abhängigkeit von der Größe der zu verbindenden Teile genormt. Wenn die Welle entsprechend den vorliegenden Beanspruchungen berechnet ist und die zu befestigende Nabe mit den vom Wellendurchmesser abhängigen, üblichen Erfahrungswerten bemessen ist, wird auch die Verbindung, z. B. mit einer Paßfeder, mit Sicherheit den Anforderungen genügen. Nur in extremen Fällen, bei sehr kurzen Naben und damit kurzen Paßfedern oder bei stark stoßartigen Belastungen, wird eine Festigkeitsberechnung erforderlich. Die Berechnung von Keilverbindungen hat wenig Sinn, da das übertragbare Drehmoment weitgehend von der Eintreibkraft der Keile abhängt, die rechnerisch kaum zu erfassen ist. Darum sind solche praktisch wertlosen Aufgaben nicht gestellt. Anders liegen die Verhältnisse bei kraft-(reib-) schlüssigen Verbindungen, wie Klemm-, Kegel- und insbesondere Preßverbindungen. Bei diesen ist eine Berechnung bei größeren zu übertragenden Drehmomenten unerläßlich, und darum sind auch in erster Linie Aufgaben hierüber gegeben. Dabei ist auch meist die Berechnung der zum Spannen vieler Kraftschlußverbindungen verwendeten Schrauben mit aufgenommen, wodurch erst die Aufgaben in sich abgeschlossen sind.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1972

Authors and Affiliations

  • Hermann Roloff
    • 1
  • Wilhelm Matek
    • 1
  1. 1.Braunschweig/NürnbergDeutschland

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