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Der rechnerische Getriebeentwurf zur Erzeugung gegebener Bahnkurven

  • Kurt Hain
  • Harald Schumny
Part of the Anwendung von Mikrocomputern book series (ANMI, volume 9)

Zusammenfassung

Das einfachste Gelenkgetriebe, das Gelenkviereck, ist in der Lage, außerordentlich formvielfältige Koppelkurven zu erzeugen. Dieses Getriebe besteht nach Bild 4.1 aus dem Gestell A0 B0 = d, der Kurbel A0A = a, der Koppel AB = b und der Schwinge B0B = c. Wenn die Abmessungen dem Grashofschen Satz [4.1] entsprechen (Summe aus kürzestem und längstem Glied kleiner als Summe aus den beiden restlichen Gliedern) und Kurbel a kürzestes Glied ist, kann diese Kurbel a umlaufen, das andere im Gestellpunkt B0 gelagerte Glied c schwingt hin und her, das Getriebe heißt Kurbelschwinge. Wenn a und c umlaufen sollen, muß Gestell d kürzestes Glied sein, es entsteht die Doppelkurbel. Wenn der Grashofsche Satz nicht erfüllt ist, entstehen die „totalschwingenden“ Gelenkvierecke,im gesamten Mechanismus kann kein Glied relativ zu einem anderen umlaufen [4.2].

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1984

Authors and Affiliations

  • Kurt Hain
  • Harald Schumny

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