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Ausblick: Fernerkundung zwischen technischen Möglichkeiten und natürlichen Grenzen

  • Ernst Löffler
Part of the Teubner Studienbücher der Geographie book series (XSSS)

Zusammenfassung

Die moderne Fernerkundung hat sich seit dem Beginn der „Satellitenära“ mit fast atemberaubender Geschwindigkeit entwickelt. Dies zeigt sich nicht allein in einer Flut von wissenschaftlichen und technischen Publikationen und Fachtagungen, sondern auch in dem ungewöhnlich starken öffentlichen Interesse, welches durch zahlreiche Veröffentlichungen, durch Filme und Fernsehberichte angeregt wurde. Gleichzeitig hat sich auch eine überzogene Erwartungshaltung in die Aussagemöglichkeiten der neuen Fernerkundungsdaten eingestellt. Diese wurde zum einen durch stark übertriebene, journalistische und populärwissenschaftliche Berichte, zum anderen aber auch durch übersteigerte Behauptungen von Wissenschaftlern und Technikern, die eng mit der Satellitentechnologie verbunden waren und die daher unter Erfolgszwang standen, verursacht. Äußerungen und/oder gar Erfolgsmeldungen der Art, daß man allein durch Satellitenaufnahmen neue, bislang unbekannte Ölvorkommen oder andere Bodenschätze entdeckt habe oder entdecken könne, daß man die Probleme der Welternährung oder der Desertifikation damit lösen könne, zeugen von mangelndem Verständnis der Methodik der Fernerkundung. Sie haben ihrem Ansehen eher geschadet als genützt.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1985

Authors and Affiliations

  • Ernst Löffler
    • 1
  1. 1.Universität des SaarlandesErlangenDeutschland

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