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Der Substanzwert des Sachvermögens

  • Carl Zimmerer
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Zusammenfassung

In der „Begründung der Verordnung über Grundsätze für die Ermittlung des Verkehrswertes von Grundstücken1) heißt es: „Bei der Wertermittlung sind alle Umstände tatsächlicher, rechtlicher oder wirtschaftlicher Art zu berücksichtigen, die im gewöhnlichen Geschäftsverkehr den Verkehrswert des Grundstücks beeinflussen. Insbesondere sind hierbei Lage, Beschaffenheit, Größe, Grundstücksgestaltung (Schnitt), Erschließungszustand sowie Art und Maß der tatsächlichen oder rechtlich zulässigen Nutzung des Grundstücks als wertbestimmende Faktoren von Bedeutung. Das gleiche gilt für werterhöhende und wertmindernde Rechte, insbesondere für die in Abteilung II des Grundbuchs eingetragenen Rechte (vgl. auch § 96 BGB). ... Nach § 141 Abs. 2 BBauG wird der Verkehrswert eines Grundstücks durch den Preis bestimmt, der am Wertermittlungsstichtag im gewöhnlichen Geschäftsverkehr nach den Eigenschaften, der sonstigen Beschaffenheit und der Lage des Grundstücks ohne Rücksicht auf ungewöhnliche oder persönliche Verhältnisse zu erzielen wäre ... Für die Ermittlung des Verkehrswertes nach diesen Gesichtspunkten stehen drei Ermittlungsmethoden zur Verfügung, die sich bewährt haben und anerkannt sind: die Wertermittlung auf Grund eines Preisvergleichs (Vergleichswertverfahren), nach dem Ertrag des Grundstücks (Ertragswertverfahren) oder auf Grund des Sachwerts (Sachwertverfahren). In der Praxis hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, daß dem Vergleichswertverfahren, ... sofern geeignete Vergleichspreise in ausreichender Zahl vorhanden sind, der Vorzug zu geben ist.“ Im einzelnen wird noch ausgeführt, daß bei Streitfällen ein Gutachterausschuß (dem z. B. auch Immobilienmakler angehören) anzuhören ist.

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Literatur

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1963

Authors and Affiliations

  • Carl Zimmerer

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