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Aus Buchschuld wird Wechselschuld

  • Betriebswirtschafts-Magazin
Part of the Brief-Lexikon-Reihe book series (BLR)

Zusammenfassung

Damit das Vertrauen in die neue Zahlungsvereinbarung gefestigt wird, gibt hier der Schuldner einen Wechsel. Dadurch erhält der Gläubiger eine stärkere Position und beruhigende Sicherung. Die Stellung des Wechselgläubigers ist einmal deshalb besonders stark, weil dem Wechselschuldner, der nicht zahlt, ein kurzer Prozeß gemacht werden kann. Im Wechselprozeß ergeht sehr schnell ein Urteil, mit dem der Gläubiger vollstrecken kann. Im Wettlauf mit anderen Gläubigern ist das sehr wichtig. Man weiß, wie lange die Prozesse oft dauern, wenn der Gläubiger sich mit Einwendungen des Schuldners, die sich auf Warenmängel oder Aufrechnungen stützen, herumschlagen muß. Solche Einwendungen kann der Schuldner gewiß auch hier geltend machen, aber dann ergeht zunächst einmal ein vollstreckbares Vorbehaltsurteil, und der Schuldner muß seine Einwände in einem Nachverfahren beweisen, wozu es bisweilen gar nicht mehr kommt.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1961

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