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Gründung einer GmbH

  • Betriebswirtschafts-Magazin
Part of the Brief-Lexikon-Reihe book series (BLR)

Zusammenfassung

Die GmbH wird durch einen notariell oder gerichtlich zu beurkundenden Gesellschaftsvertrag errichtet; sie ersteht als solche aber erst mit der Eintragung in das Handelsregister. Ein Gesellschafter kann nach der Eintragung seine Beitrittserklärung nicht mehr anfechten, wenn er etwa von einem Mitgründer getäuscht worden ist. Derartige Erklärungen gegenüber der Allgemeinheit, die eine Kapitalgrundlage schaffen, sind grundsätzlich der privaten Anfechtung entzogen. Die Firmenbezeichnung muß entweder dem Gegenstand des Unternehmens entlehnt sein oder den Namen wenigstens eines Gesellschafters enthalten. Bei einer GmbH, deren Gesellschafter Meier und Müller heißen, kann die Firma lauten: Meier & Müller GmbH, oder Meier & Co. GmbH, oder Müller & Co. GmbH. In jedem Fall aber muß die Firma den Zusatz „mbH“ enthalten, also auch dann, wenn sie in einem bisher durch einen Einzelkaufmann geführten Geschäft fortgesetzt wird.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1961

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