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Betriebliche Anwendung der demoskopischen Marktforschung

  • Karl Christian Behrens
Part of the Studienreihe Betrieb und Markt book series (SBM, volume 1)

Zusammenfassung

Jede marktbezogene unternehmerische Entscheidung setzt Informationen über Marktdaten voraus. Da derartige Entscheidungen unter marktwirtschaftlichen Bedingungen stets unter Aufwands- und Ertragsgesichtspunkten gefällt werden, gilt es einmal, die für die Aufwandssituation der Unternehmung bedeutsamen Marktdaten zu überblicken, zum anderen, die für die Ertragslage relevanten Daten zu kennen. Erste und grundlegende Aufgabe der Marktforschung ist es, dem Unternehmer einen auf Grund wissenschaftlicher Verfahren gewonnenen und daher lückenlosen und präzisen Überblick über diese Daten zu vermitteln, die unternehmerische Entscheidungsbildung also auf einen hinreichend genauen Informationsgrad zu stützen.

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Referenzen

  1. 1).
    Die Beschaffungsmarktforschung erfährt gegenüber den anderen Markt-forschungsbereichen insofern eine Erleichterung, als die Initiative auf dem Beschaffungsmarkt in der Regel von den Lieferern ausgeht, die ihren Abnehmern detaillierte Angebote zusenden.Google Scholar
  2. 2).
    Vgl. E. Gutenberg, Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, 2. Band, a. a. O.. S. 70.Google Scholar
  3. 3).
    Gutenberg (a. a. O., S. 69) spricht hier von „Trenderwartuhgen“.Google Scholar
  4. 4).
    Gutenberg (a. a. O., S. 69) spricht im ersten Fall — soweit es sich bei den Abnehmern um Konsumenten handelt — von „Verhaltenserwartungen“, im zweiten von „Aktions- bzw. Reaktionserwartungen“.Google Scholar
  5. 5).
    Um den bedeutenden Unsicherheitsfaktor der nicht genau vorauszusehenden Aktionen und Reaktionen der Wettbewerber auszuschalten, gehen viele Anbieter dazu über, sich über ihre Absatzpolitik zu verständigen. Derartige Verhandlungsstrategien, die von gelegentlichen Marktabsprachen über Kartellvereinbarungen bis zum Zusammenschluß der betreffenden Unternehmen reichen, haben letztlich den Effekt, daß die Unternehmen bei absatzpolitischen Maßnahmen nicht mehr auf die Reaktionen ihrer Konkurrenten Rücksicht zu nehmen brauchen. Die gleiche Wirkung tritt ein, wenn durch erfolgreiche Kampfstrategien Wettbewerber aus dem Markt verdrängt werden konnten.Google Scholar
  6. 6).
    Vgl. hierzu E. Schneider, Einführung in die Wirtschaftstheorie, Teil II, Wirtschaftspläne und wirtschaftliches Gleichgewicht in der Verkehrswirtschaft, S. 61 ff.; ferner E. Gutenberg, a. a. O., S. 152 ff.Google Scholar
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    Vgl. hierzu O. Angehrn, a. a. O., S. 19 ff.Google Scholar
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    Vgl. E. Gutenberg, a. a. O., S. 66.Google Scholar
  9. 9).
    Die Feststellung von Marktanteilen ist — streng genommen — noch ein sach-bezogener Befund. Im Rahmen demoskopischer Erhebungen, die ja stets über derartige Ermittlungen hinausgehen, fällt die Diagnose der Marktanteile gewissermaßen als „Vorprodukt“ an.Google Scholar
  10. 10).
    Vgl. E. Mendels, Tests cut „flops“ by three quarters, Printer’s Ink, 2. 8. 1957, S. 20.Google Scholar
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    Wie z. B.: Welchen Produktpreis halten Sie für angemessen? Würden Sie bei sinkenden Preisen mehr kaufen? Wieviel würden Sie bei steigendem Preis kaufen? u. a. m.Google Scholar
  12. 12).
    In der Marktforschungspraxis wird dieses Verfahren in der Regel als „Produkt-Test“ bezeichnet. Wir werden diesen Ausdruck jedoch aus Gründen der Klarheit nur für die — im nächsten Abschnitt behandelte — demoskopische Vorbereitung der Produktgestaltung verwenden. Beide Begriffe sind als Kurzbezeichnungen aufzufassen; korrekterweise müßte von „Preis-Reaktions-Test“ und „Produkt-Reaktions-Test“ gesprochen werden. Beide Untersuchungen treten oft kombiniert auf.Google Scholar
  13. 13).
    Oft können auch zuverlässige Ergebnisse erzielt werden, indem den Verbrauchern das Produkt nicht zur Erprobung ausgehändigt, sondern nur auf einer Abbildung gezeigt wird.Google Scholar
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    Vgl. F. Lohmeier, Der Warentest, Essen 1959.Google Scholar
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    Da die 1958er Leseranalyse gegenüber der vorangegangenen Untersuchung methodische Verbesserungen erfahren hat, warnt die Arbeitsgemeinschaft Leseranalyse vor einem Vergleich der Ergebnisse von 1956 und 1958.Google Scholar
  16. 16).
    Vgl. E. Noelle-Neumann, Die Werbefunk-Hörer, Der Markenartikel Nr. 3/59.Google Scholar
  17. 17).
    Siehe die Ausführungen über Audimeter, Tammeter und Tamlog auf S. 42.Google Scholar
  18. 18).
    Vgl. hierzu S. 70 ff.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1961

Authors and Affiliations

  • Karl Christian Behrens
    • 1
  1. 1.Frein Universität BerlinDeutschland

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