Erhebungsmethoden der demoskopischen Marktforschung

  • Karl Christian Behrens
Part of the Studienreihe Betrieb und Markt book series (SBM, volume 1)

Zusammenfassung

Im Bereich der Demoskopie werden gewöhnlich drei Erhebungsarten unterschieden: Befragung, Beobachtung und Experiment. Diese traditionelle Dreiteilung erweist sich im Zuge der neuesten methodischen Entwicklung der Marktforschung hinsichtlich der gleichberechtigten Zuordnung des Experiments als ungeeignet.

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Referenzen

  1. 1).
    Vgl. H. Proebsting, a. a. O., S. 109.Google Scholar
  2. 2).
    Der Vollständigkeit halber sei auf andere Auskunftspersonen hingewiesen, die eine Zwischenstellung einnehmen, wie z. B. Ärzte als sogenannte „Verbrauchsmittler“ für pharmazeutische Erzeugnisse. 3) Vgl. Grundbegriffe, S. 11 ff.Google Scholar
  3. 4).
    Omnibus (lateinisch) = für alle. Der Begriff „Omnibus“ hat sich in der Praxis für Befragungen herausgebildet, bei denen in einem Fragebogen mehrere Sachgebiete erfaßt werden.Google Scholar
  4. 5).
    Noch im Jahre 1949 sprach sich J. H. Schmidt bevorzugt für die Händlerbefragung aus. Vgl. Kritik der Händler- und Verbraucherbefragung, Wirtschaftsdienst, Sept. 1949.Google Scholar
  5. 6).
    Auch bei den üblichen Verbraucherbefragungen ist es gelegentlich zweckmäßig, die Angaben der Konsumenten mit großer Verbrauchsintensität höher zu werten.Google Scholar
  6. 7).
    Erläuterung dieser Verfahren S. 105 ff.Google Scholar
  7. 8).
    Im übrigen würde ein Panel auch durch Veränderung der Grundgesamtheit seine Repräsentanz verlieren.Google Scholar
  8. 9).
    Vgl. S. 11 ff.Google Scholar
  9. 10).
    Im einzelnen sei auf die auf S. 14 f. gegebene Systematik der Forschungsgegenstände verwiesen.Google Scholar
  10. 11).
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    G.H. Smith, Warum Kunden kaufen, München 1955 (Original-Titel: Motivation Research in Advertising and Marketing, New York 1954). — Über den Methodenstreit in der Marktforschung unterrichten ferner folgende Aufsätze: M. Adler, Motivforschung, GFM-Mitteilungen, Nr. 1/1956;Google Scholar
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  35. 12).
    Einzelheiten sind dem Abschnitt: Anwendung experimenteller Verfahren zu entnehmen. Vgl. S. 70 ff.Google Scholar
  36. 12.
    12a) Vgl. S. 29 ff.Google Scholar
  37. 13).
    Am Rande sei erwähnt, daß in den USA standardisierte Befragungen mit einer größeren Zahl „offener“ (nicht mit Antwort-Vorgaben versehener) Fragen, die dem Interviewer Sondierungs- und Nachfragen erlauben, gelegentlich bereits zu den Tiefeninterviews gezählt werden; man spricht dann von einem „Tiefen-Fragebogen“ (Depth-Questionnaire).Google Scholar
  38. 14).
    P. R. Hofstätter, Sozialpsychologie, Berlin 1956, S. 57.Google Scholar
  39. 15).
    Tabelle entnommen aus H. Cantril, Gauging Public Opinion, Princeton 1947, S. 33.Google Scholar
  40. 16).
    Vgl. P. R. Hofstätter, Psychologie, Frankfurt 1957, S. 104.Google Scholar
  41. 17).
    Ebenda, S. 105.Google Scholar
  42. 18).
    Vgl. S. 37.Google Scholar
  43. 19).
    Die Frage nach dem Pkw-Bestand war nicht das eigentliche Ziel der Untersuchung. Vielmehr diente sie nur als Filterfrage, um an die Besitzer weitere Fragen stellen zu können.Google Scholar
  44. 20).
    Gegabelte Befragung. Die in zwei gleich große Gruppen aufgeteilten Auskunftspersonen erhalten unterschiedliche Frageformulierungen vorgelegt. Jede Teil-Stichprobe ist in sich wieder ein repräsentativer Querschnitt. Differenzen im Ergebnis sind daher auf die Variierung der Fragestellung zurückzuführen, soweit sie außerhalb des berechenbaren statistischen Fehlerbereichs liegen.Google Scholar
  45. 21).
    Aus 563 nach dem Randomverfahren ausgesuchten erwachsenen Personen in West-Berlin wurde mit Hilfe einer Zeitschriftenliste ein repräsentativer Querschnitt von 169 Lesern der letzten Monate von „Das Beste aus Reader’s Digest“ ausgewählt, an die sich alle weiteren Fragen richteten. Die Erhebung fand im Februar 1955 statt. Erläuterung des Random-Verfahrens vgl. S. 105 f.Google Scholar
  46. 22).
    Eine Ausnahme von dieser Regel liegt nach den Erfahrungen des Instituts für Markt- und Verbrauchsforschung der Freien Universität Berlin vor, wenn sich eine schriftliche Befragung an vorher bereits persönlich interviewte Auskunftspersonen wendet; im Dezember 1958 wurde bei einer derartigen Befragung des Instituts eine Rücklaufquote von 82 Prozent erzielt.Google Scholar
  47. 23).
    Vgl. S. 41 f.Google Scholar
  48. 24).
    Dies dürfte z. B. in den USA für Fernseh- und Rundfunkempfänger zutreffen.Google Scholar
  49. 25).
    Vgl. S. 54 ff.Google Scholar
  50. 26).
    Passanten, die das Geschäft betreten, ohne vor dem Schaufenster stehen zu bleiben, könnten noch danach unterschieden werden, ob sie vorher einen Blick in das Schaufenster geworfen haben oder nicht. Auf diese Unterscheidung wird verzichtet, da sie sachlich wenig ergiebig ist.Google Scholar
  51. 27).
    Eine andere Möglichkeit der Beobachtung bestünde in der Zuhilfenahme einer versteckten Kamera.Google Scholar
  52. 28).
    Mitunter werden auch Beobachtung und Befragung miteinander verbunden.Google Scholar
  53. 29).
    In den weiteren Ausführungen wird der Einfachheit halber nur von Zeit-punkten gesprochen.Google Scholar
  54. 32).
    Vgl. Abschnitt: Festlegung der Befragungsmasse, insbesondere die Ausführungen über die Größe der Erhebung, S. 110.Google Scholar
  55. 34).
    Vgl. S. 75.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1961

Authors and Affiliations

  • Karl Christian Behrens
    • 1
  1. 1.Frein Universität BerlinDeutschland

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