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Zusammenfassung

Unter Beschaffung wird in der betriebswirtschaftlichen Literatur weitgehend der Bezug sämtlicher Wirtschaftsgüter vom Markt zum Zwecke der Erfüllung der betrieblichen Produktions- und Absatzaufgabe verstanden. Als Beispiel sei die Definition von Sandig herangezogen, der ausführt: „Beschaffung ist die auf Gewinnung von Kräften und Stoffen zur Verwirklichung von Wirtschaftszwecken gerichtete Tätigkeit der Unternehmung“1). Unter Kräften und Stoffen werden dabei die Arbeitskräfte, Waren, Rohstoffe, Hilfsstoffe, Maschinen und sonstige Anlagen und schließlich das von der Unternehmung benötigte Kapital verstanden1). Auch Banse, Lohmann, Sundhoff gehen in ihren Darstellungen von einem entsprechend weiten Beschaffungsbegriff aus2).

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Literatur

  1. 1).
    Curt Sandig, Grundriß der Beschaffung. Die Betriebswirtschaft, 28. Jg. 1935, S. 176.Google Scholar
  2. 2).
    Karl Banse, Beschaffung. Handwörterbuch der Betriebswirtschaft, 2. Aufl., Stuttgart 1938, 1. Bd., Sp. 732. — Martin Lohmann, Einführung in die Betriebswirtschaftslehre. 2. Aufl., Tübingen 1955, S. 138. — Edmund Sundhoff, Grundlagen und Technik der Beschaffung von Roh-, Hilfs-und Betriebsstoffen. Betriebswirtschaftliche Bibliothek, herausgegeben von Wilhelm Hasenack, Essen (1958), S. 20.Google Scholar
  3. 3).
    Vgl. hierzu den Zusammenhang der verschiedenen Beschaffungs-und Einkaufsbegriffe bei Edmund Sundhoff, Grundlagen und Technik der Beschaffung…, a. a. O., S. 25.Google Scholar
  4. 4).
    Vgl. Martin Lohmann, Der Wirtschaftsplan des Betriebes und der Unternehmung. Berlin, Leipzig, Wien 1928, S. 66.Google Scholar
  5. 5).
    Hinsichtlich der Unterscheidung von Sach-und Formalziel der Wirtschaft vgl. Erich Kosiol, Betriebswirtschaft und Produktivitätssteigerung, ISSF-Informationen, 2..1g. 1953, Heft 9, S. 11 f.Google Scholar
  6. 6).
    Vgl. hierzu Erich Kosiol, Einkaufsplanung und Produktionsumfang. Berlin (1956), S. 17 ff.Google Scholar
  7. 7).
    Vgl. dazu die Ausführungen über die Daten in Erwin Grochla, Betrieb und Wirtschaftsordnung. Berlin (1954), S. 78 ff.Google Scholar
  8. 8).
    Vgl. Ernst Wagemann, Konjunkturlehre. Berlin (1928), S. 44 ff.Google Scholar
  9. 9).
    Wagemann, Konjunkturlehre, a. a. O., S. 61.Google Scholar
  10. 10).
    Z. B. die Phaseneinteilungen von Juglar, Spiethoff, Haberler.Google Scholar
  11. 11).
    Z. B. die Phaseneinteilungen des Harvard-Institutes (Harvard-Barometer), des früheren Institutes für Konjunkturforschung sowie des jetzigen Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung.Google Scholar
  12. 12).
    Vgl. Wagemann, Konjunkturlehre, a. a. O., S. 85.Google Scholar
  13. 13).
    Vgl. Erwin Grochla, Materialwirtschaft, in: Die Wirtschaftswissenschaften, herausgegeben von Erich Gutenberg, Wiesbaden (1958).Google Scholar
  14. 14).
    Vgl. Sundhoff, Grundlagen und Technik der Beschaffung…, a. a. O., S. 80 ff.Google Scholar
  15. 15).
    Paul Deutsch, Konjunktur und Unternehmung. Berlin o. J., S. 74.Google Scholar
  16. 16).
    Vgl. Heinz Heger, Die Beschaffung — unter besonderer Berücksichtigung ihrer Abhängigkeit vom Absatz-und Beschaffungsmarkt. Nürnberg 1957, S. 63 f.Google Scholar
  17. 17).
    Vgl. Erwin Grochla, Beschaffungsorganisation. Handwörterbuch der Betriebswirtschaft, 3. Aufl., Stuttgart 1956, 1. Bd., Sp. 688.Google Scholar
  18. 18).
    Vgl. Erich Gutenberg, Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, 1. Bd., Die Produktion, 4. Aufl., Berlin, Göttingen, Heidelberg 1958, S. 123 ff.Google Scholar
  19. 19).
    Hasenack sagt hierzu: „Elastisch ist ein Wirtschaften, wenn es sich wechselnden Bedarfsrichtungen, geänderten technischen Bedingungen der Produktion, Verlagerungen in den Mengen, Arten und Preisen der Produktionsmittel, Änderungen in der Höhe und Schichtung der Geldeinkommen, Umwälzung in der Kapitalwirtschaft, überhaupt allen praktisch in Betracht kommenden sachlichen und menschlichen Bedingungen der Werteerzeugung möglichst schmiegsam anpaßt.“ Wilhelm Hasenack, Unternehmertum und Wirtschaftslähmung. Berlin 1932, S. 53.Google Scholar
  20. 20).
    Vgl. Curt Sandig, Die Führung des Betriebes. Betriebswirtschaftspolitik, Stuttgart 1958, S. 25.Google Scholar
  21. 21).
    Nach Erich Kosiol, Wirtschaftsplanung in Unternehmungen. Handbuch für Betriebswirtschaft, herausgegeben von Max E. Pribilla, Frankfurt a. M. 1949, Teil I, Gruppe 23, S. 7 f.Google Scholar
  22. 22).
    Kosiol, Wirtschaftsplanung in Unternehmungen, a. a. 0., S. B.Google Scholar
  23. 23).
    Vgl. Wilhelm Hasenack, Die Vorschau als Element der kaufmännischen Budgetrechnung. Zeitschrift für Betriebswirtschaft, 10. Jg. 1933, S. 22 ff.Google Scholar
  24. 24).
    Vgl. Erich Kosiol, Typologische Gegenüberstellung von standardisierender (technisch orientierter) und prognostizierender (ökonomisch ausgerichteter) Plankostenrechnung. Plankostenrechnung als Instrument moderner Unternehmungsführung, herausgegeben von Erich Kosiol, Berlin (1956), S. 65 f.Google Scholar
  25. 25).
    Z. B. bei Ewald Ritter, Die kaufmännische Budgetrechnung. Leipzig 1939, S. 74 ff.Google Scholar
  26. 26).
    Vgl. Wilhelm Hasenack, Möglichkeiten und Grenzen des privatwirtschaftlichen Budgets. Zeitschrift für Organisation, 6. Jg. 1932, S. 10 ff.Google Scholar
  27. 27).
    Hasenack, Möglichkeiten und Grenzen…, a. a. O., S. 10.Google Scholar
  28. 28).
    Gutenberg, Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, a. a. O., S. 120.Google Scholar
  29. 29).
    So sagt Schäfer: „Die Marktbeobachtung als Mittel der zeitlichen Anpassung dient in besonderem Maße der Elastizität der Betriebsführung im eigentlichen Sinne des Wortes.“ Erich Schäfer, Marktanalyse und Marktbeobachtung als Mittel der Anpassung an die Wirtschaftslage. Zeitschrift für Betriebswirtschaft, B. Jg. 1931, S. 731.Google Scholar
  30. 30).
    Vgl. Erich Schäfer, Marktanalyse und Marktbeobachtung als Mittel der Anpassung an die Wirtschaftslage, a. a. O., S. 731.Google Scholar
  31. 31).
    Vgl. Walther Hermann, Konjunkturforschung und Konjunkturberichterstattung nach dem Kriege. Zeitschrift für handelswissenschaftliche Forschung, N. F., 4, Jg. 1952, S. 49 ff.Google Scholar
  32. 32).
    Siehe hierzu Edmund Sundhoff, Grundlagen und Technik der Beschaffung, a. a. O., S. 56 ff.Google Scholar
  33. 33).
    Nach Rudolf Seyffert, Wirtschaftslehre des Handels, 3. Aufl., Köln 1957, S. 391.Google Scholar
  34. 34).
    Einzelheiten siehe z. B. bei Erich Schäfer, Grundlagen der Marktforschung. 3. Aufl., Köln und Opladen 1953.Google Scholar
  35. 35).
    Vgl. Heinrich Kloidt, Information und Dokumentation im Betrieb. Handwörterbuch der Betriebswirtschaft, 3. Aufl., Stuttgart 1958, 2. Bd., Sp. 2807.Google Scholar
  36. 36).
    Auf die Bedeutung der Dokumentation für die betriebliche Information hat neuerdings insbesondere Wittmann hingewiesen. Waldemar Wittmann, Unternehmung und unvollkommene Information. Köln und Opladen 1959, S. 84 ff.Google Scholar
  37. 37).
    Siehe Grochla, Materialwirtschaft, a. a. O., S. 40.Google Scholar
  38. 38).
    Vgl. hierzu Erwin Grochla, Die Träger der Betriebsplanung. Zeitschrift für handelswissenschaftliche Forschung, N. F., 10. Jg. 1958, S. 520 ff.Google Scholar
  39. 10).
    Vgl. den Abschnitt: Die Verfahren der Betriebplanung, in: Erwin Grochla, Betrieb und Wirtschaftsordnung, a. a. O., S. 18 f.Google Scholar
  40. 40).
    Vgl. Waldemar Wittmann, Unternehmung und unvollkommene Information, a. a. O., S. 172 ff.Google Scholar
  41. 41).
    Erwin Grochla, Materialwirtschaft, a. a. O., S. 21 fl.Google Scholar
  42. 42).
    Erich Kosiol, Einkaufsplanung und Produktionsumfang, a. a. O., S. 71.Google Scholar
  43. 43).
    Vgl. Erich Kosiol, Einkaufsplanung und Produktionsumfang, a. a. O., S. 72.Google Scholar
  44. 44).
    Vgl. Karl Stefanic-Allmayer, Die günstigste Bestellmenge beim Einkauf, in: Sparwirtschaft, Zeitschrift für wirtschaftlichen Betrieb, Wien 1927, S. 504.Google Scholar
  45. 45).
    Vgl. das Untersuchungsergebnis in der Schrift: Kosiol, Einkaufsplanung und Produktionsumfang, a. a. O.Google Scholar
  46. 46).
    Erich Kosiol, Die Ermittlung der optimalen Bestellmenge. Zeitschrift für Betriebswirtschaft, 28. Jg. 1958, S. 299.Google Scholar
  47. 47).
    Vgl. Kosiol, Die Ermittlung der optimalen Bestellmenge, a. a. O., S. 289 ff.Google Scholar
  48. 48).
    Vgl. auch Max Munz, Beschaffung und Beschaffungsplanung im Industriebetrieb. Wiesbaden (1959), S. 92 ff., und Karl Schwantag, Stoffwirtschaft und Plankostenrechnung. Zeitschrift für Betriebswirtschaft, 1950, Nr. 7, S. 412 ff.Google Scholar
  49. 49).
    Zur Unterscheidung von mengenmäßiger oder technischer Wirtschaftlichkeit (Technizität) und preismäßiger oder ökonomischer Wirtschaftlichkeit IRentabilität) vgl. Kosiol, Typologische Gegenüberstellung…, a. a. O., S. 56.Google Scholar
  50. 50).
    Vgl. F. Henzel, Der Unternehmer in der Konjunktur. Frankfurt a. M. 1959, S. 17 ff. -- Harry Schimmler, Der Lagerzyklus. Lagerbewegung und Konjunkturverlauf in empirischer Sicht, Berlin (1958).Google Scholar
  51. 51).
    Vgl. Erich Kosiol, Einkaufsplanung und Produktionsumfang, a. a. O., S. 58 ff.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1959

Authors and Affiliations

  • Erwin Grochla
    • 1
  1. 1.MannheimDeutschland

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