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Zusammenfassung

Die Zeiten sind vorbei, in denen man wahllos produzieren und sich darauf verlassen konnte, daß die Produktion schon „irgendwie abgesetzt“ werden würde. Im Käufermarkt, wie wir ihn heute für die Mehrzahl der zu verkaufenden Erzeugnisse haben, nehmen Absatzüberlegungen den ersten Platz ein. Auch das, was man gemeinhin mit „guter Nase und Fingerspitzengefühl“ bezeichnet, wird mehr und mehr zum Gegenstand von Vorausberechnungen. Zunehmende Automatisierung von Produktionsabläufen verlangt eine neue Marktorientierung und macht eine sinnvolle Planung aller auf den Absatz gerichteten Funktionen eines Unternehmens und deren Koordinierung einfach zwingend notwendig. Denn schließlich werden ja alle Bereiche eines Unternehmens durch die Höhe eines in einem bestimmten Zeitraum zu erzielenden Umsatzes beeinflußt: Die Produktion muß wissen, welche Produkte nach Art und Menge in welcher Zeitfolge fabriziert werden müssen, um die Voraussetzungen für eine reibungslose Anlieferung der herzustellenden Produkte zu schaffen. Hier sei nur an die Anschaffung von Maschinen bzw. die Neueinstellung von Personal gedacht. Dabei ist es Ziel jedes Unternehmens, die maximale Gleichmäßigkeit in der Beschäftigung zu erreichen. Nach Größe und Umfang des Fertigungsplanes muß die Einkaufsabteilung ihre Einkaufsdispositionen ausrichten, und schließlich muß die Finanzverwaltung nach den Bedürfnissen von Betrieb und Einkauf die entsprechenden Geldmittel bereitstellen.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1959

Authors and Affiliations

  • Willi Staubach
    • 1
  1. 1.DarmstadtDeutschland

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