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Das Ergebnis (der Erfolg)

  • Leopold Mayer

Zusammenfassung

Das Ergebnis (der Erfolg) des Wirtschaftens kann bezogen werden
  1. 1.

    auf den Kostenträger (Leistungseinheit, Stück) als Unterschied zwischen den aufgewendeten Kosten und den erzielten Erlösen;

     
  2. 2.
    auf den Verrechnungsabschnitt, und zwar
    1. a)

      als Totalergebnis (Totalerfolg) des Unternehmens, ermittelt aus dem Unterschied zwischen Anfangsvermögen bei Gründung und Endvermögen bei Auflösung des Unternehmens unter Berücksichtigung etwaiger zwischenzeitlicher Einlagen und Entnahmen (Ausschüttungen). Bei der Ermittlung des Totalerfolgs haben Abgrenzungs- und Bewertungsprobleme in der Regel keine besondere Bedeutung, weshalb der Totalerfolg von manchen Autoren auch als die einzige genau feststellbare Erfolgsgröße bezeichnet wird. Aber auch bei Beurteilung des Ergebnisses der unternehmerischen Betätigung am Totalerfolg ergeben sich verschiedene Probleme: Wahl einer geeigneten Bezugsgröße (die Dauer des Kapitaleinsatzes und die Höhe und der Zeitpunkt von Entnahmen bzw. Ausschüttungen sind in geeigneter Weise zu berücksichtigen), Ausscheidung von Scheingewinnen auf Grund von Geldwertänderungen (nur der über die reale Erhaltung des eingesetzten Kapitals hinausgehende Überschuß kann als echter Gewinn angesehen werden; Schwierigkeiten bereitet bei der Berechnung der realen Kapitalerhaltung insbesondere die Behandlung der Entnahmen bzw. Ausschüttungen, die während des aufrechten Bestands des Unternehmens erfolgt sind);

       
    2. b)

      als Periodenergebnis (Periodenerfolg): Jahreserfolg oder kurzfristiger Monats-, Quartals- oder Halbjahreserfolg, ermittelt aus dem Unterschied zwischen dem Reinvermögen am Anfang und am Ende der Periode, gleichfalls unter Berücksichtigung von Einlagen und Entnahmen (Ausschüttungen) oder als Unterschied zwischen den Aufwendungen und den Erträgen der Periode.

       
     

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Literatur

  1. 1).
    Durch das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung e. V., München, wurden seit 1981 volkswirtschaftliche Gesamterfolgsrechnungen (sogenannte Input-Output-Analysen) ermittelt und veröffentlicht, welche auch betriebswirtschaftlich bemerkenswerte Einblicke bieten; in Osterreich wurde 1989 die erste Input-Output-Analyse für 1981 veröffentlicht.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1970

Authors and Affiliations

  • Leopold Mayer

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