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Bankrecht pp 170-179 | Cite as

Vertretung — Vollmacht

  • Raban Frhr. von Spiegel
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Part of the Bankwirtschaft book series (BANKWSCH)

Zusammenfassung

Nicht immer will derjenige, der geschäftliche Handlungen vornimmt, daß ihre Rechtswirkungen ihn selbst treffen. Oft handelt jemand „für einen anderen“: Eltern für ihre minderjährigen Kinder, Prokuristen und Handlungsbevollmächtigte für ihre Geschäftsherren, Bevollmächtigte für ihre Vollmachtgeber, Vormünder für ihre Mündel, Gesellschafter für eine OHG oder KG, Testamentsvollstrecker für die am Nachlaß beteiligten Erben, Geschäftsführer einer GmbH für diese, Konkursverwalter für die Konkursmasse usw. Allen diesen Fällen ist gemeinsam, daß nicht für eigene, sondern für fremde Rechnung gehandelt wird, „stellvertretend“ für einen anderen oder für andere. Aber nicht in allen Fällen dieser Art sprechen wir von Stellvertretung (kurz: Vertretung) im engeren Sinne: Sie liegt nur vor, wenn jemand außer für fremde Rechnung auch in fremdem Namen (im Namen des Vertretenen) handelt.

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Literature

  1. Schütz, „Bankgeschäftliches Formularbuch“, 18. Ausg. (1969) Teil I, 8 (S. 149 ff.) sowie die Kommentare zum BGB und HGB.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1982

Authors and Affiliations

  • Raban Frhr. von Spiegel

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