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Beispiel einer Packungsgestaltung

  • Robert G. Stoecker

Zusammenfassung

Seit 1950 weist der Markt für Haushaltsmehl eine erstaunliche Entwicklung auf. Der Prokopfverbrauch an Haushaltsmehl hat sich in den Jahren von 1950 bis 1964 von 19,8 kg auf 8,5 kg, also um mehr als die Hälfte, verringert. In nur scheinbarem Widerspruch zu dieser Entwicklung steht die Beachtung, die eine deutsche Mühlenorganisation durch den Aufbau von Marken dem Mehlmarkt schenkt, zumal der Verbrauch in den kommenden Jahren voraussichtlich noch weiter zurückgehen wird. Die Ursachen für diesen Rückgang sind in der Hauptsache der Zeitmangel der berufstätigen Hausfrauen und das preiswerte, attraktive und immer breiter werdende Angebot an Fertigbackwaren. Das bereitwillig angenommene Angebot an Konsumkomfort findet allerdings seine Grenze an der Freude der Hausfrauen über die eigene Zubereitung von Backwerk und Speisen. Der mit der Verwendung von Mehl vielfach verbundene große Arbeitsaufwand — vor allem beim Kuchenbacken — wird gern in Kauf genommen, da er durch die Freude am Backen und am gelungenen Kuchen kompensiert wird. Ein Spezialmehl, ein Markenmehl, das den Arbeitsaufwand niedrig hält und in seiner Zusammensetzung eine größtmögliche Gewähr für das Gelingen des Backwerks bietet, kommt daher der Bequemlichkeit des Verbrauchers und der Selbstbestätigung der Hausfrau beim Backen entgegen.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1975

Authors and Affiliations

  • Robert G. Stoecker
    • 1
  1. 1.HamburgDeutschland

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