Advertisement

Wirtschaftliche Bedeutung der privaten Haushalte und Unternehmen

  • Theo Scherer
Chapter

Zusammenfassung

Eine zentrale Rolle im volkswirtschaftlichen Kreislaufsystem spielen die privaten Haushalte und Unternehmen. In diesem Kapitel sollen Sie lernen, welche wirtschaftliche Bedeutung den privaten Haushalten und Unternehmen zukommt. Zu diesem Zweck wird eine Reihe von Sachverhalten anhand tabellarischer Darstellungen veranschaulicht.

Im wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Leben werden Sie des öfteren gezwungen sein, die Zahlenwerte einer Tabelle zu interpretieren. Deshalb sind die Tabellenwerte von Ihnen selbst auszuwerten. Tabellenergebnisse stellen allerdings kein Abfragewissen dar.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Referenzen

  1. 2).
    Näheres dazu: vgl. Kapitel C, S. 31 ff.Google Scholar
  2. 3).
    Angaben über Privathaushalte werden von der amtlichen Statistik in Deutschland seit mehr als 100 Jahren erfaßt und ausgewertet. Siehe dazu folgende Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamtes: (1) Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik; (2) Wirtschaft und Statistik (WiSta) sowie (3) Fachserie (A) „Bevölkerung und Kultur“.Google Scholar
  3. 4).
    Vgl. Bevölkerung und Kultur, Volkszählung vom 27. Mai 1970, Heft 1, Ausgewählte Strukturdaten für Bund und Länder, Hrsg. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 1972, S. 5.Google Scholar
  4. 5).
    Alle am Erwerbsleben beteiligten Personen (Labour-Force-Konzept).Google Scholar
  5. 6).
    Personen, die keinerlei auf Erwerb gerichtete Tätigkeit ausüben (z. B. Kinder, ältere Menschen).Google Scholar
  6. 7).
    Personen, die in einem Arbeitsverhältnis stehen oder selbständig ein Gewerbe, einen freien Beruf oder eine Landwirtschaft betreiben (einschl. „Mithelfende Familienangehörige“).Google Scholar
  7. 8).
    Personen, deren Lebensunterhalt überwiegend durch Arbeitslosengeld oder -hilfe bestritten wird.Google Scholar
  8. 9).
    „Zweck der laufenden Wirtschaftsrechnungen ist es, Haushalte gleicher Zusammensetzung, die sich am jeweils gleichen relativen Ort der Einkommenspyramide befinden, im Zeitverlauf zu beobachten. Dabei liegt der Schwerpunkt der Darstellung beim Nachweis von Veränderungen in der Struktur der Einnahmen und vor allem der Ausgaben.“ Bei der Verwendung der Daten der laufenden Wirtschaftsrechnungen ist zu beachten: (1) „Die Ergebnisse der laufenden Erhebungen von Wirtschaftsrechnungen für diese ausgewählten Haushaltstypen können nicht ohne weiteres verallgemeinert werden, sondern besitzen grundsätzlich nur für den jeweiligen ausgewählten Haushaltstyp Gültigkeit; (2) Bei dem nachgewiesenen Durchschnittseinkommen der Haushalte handelt es sich im wesentlichen um eine vorgegebene und nicht um eine statistisch ermittelte Größe. Zur Festlegung des Einkommensniveaus werden vorgegebene Einkommensgruppen entsprechend der Entwicklung der durchschnittlichen Bruttoverdienste der Arbeiter und Angestellten bzw. der Renten und Sozialhilfesätze fortgeschrieben“ (vgl. Fachserie M, Reihe 13, Wirtschaftsrechnungen, Einnahmen und Ausgaben ausgewählter privater Haushalte, Hrsg. Statistisches Bundesamt Wiesbaden).Google Scholar
  9. 10).
    Näheres dazu: Vgl. Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland sowie insbesondere die Veröffentlichung der Ergebnisse der laufenden Wirtschaftsrechnungen in der Fachserie M, Reihe 13, Wirtschaftsrechnungen, Einnahmen und Ausgaben ausgewählter privater Haushalte, Hrsg. Statistisches Bundesamt Wiesbaden.Google Scholar
  10. 11).
    Vgl. Statistisches Jahrbuch 1975 für die Bundesrepublik Deutschland, S. 490/91.Google Scholar
  11. 12).
    Zur Problematik der Erfassung von Vermögensbeständen privater Haushalte im Rahmen der Einkommens- und Verbrauchsstichproben, vgl. Wirtschaft und Statistik (WiSta), Heft 12/70, S. 601 ff. sowie Heft 6/75, S. 363 ff.Google Scholar
  12. 13).
    Vgl. Euler, M., Ausgewählte Vermögensbestände und Schulden privater Haushalte am Jahresende 1973, Ergebnis der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 1973, in: WiSta, Heft 6/75, S. 363–376.Google Scholar
  13. 14).
    Ohne Spar- und Wohnungsbauprämien, die in der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung nicht als Vermögenseinkünfte, sondern als Vermögensübertragungen behandelt werden. 1975 wandte der Staat für Spar- und Wohnungsbauprämien 4 Milliarden DM auf.Google Scholar
  14. 15).
    Diese werden im Gegensatz zur Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung hier nicht als Einkommen aus Unternehmertätigkeit betrachtet, da die Abgabe von Wohnungsnutzung mit „echter“ unternehmerischer Leistung kaum etwas zu tun hat.Google Scholar
  15. 16).
    Stand: 31.12.1973.Google Scholar
  16. 17).
    Ohne Haushalte von Ausländern und ohne Privathaushalte in Anstalten sowie ohne Haushalte mit einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen von 15 000 und mehr DM.Google Scholar
  17. 18).
    Die Angaben beruhen auf einer Selbsteinstufung der Haushalte in vorgegebene Einkommensgruppen vom Januar 1973.Google Scholar
  18. 19).
    Aus der Vermögensteuerstatistik und aus den Berechnungen der Deutschen Bundesbank können zusätzliche Daten gewonnen werden.Google Scholar
  19. 20).
    Vgl. Krupp, H. J., Ergänzung der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen durch Vermögensrechnungen; Anforderungen an die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe im Hinblick auf die Bereitstellung von Ausgangsdaten für gesamtwirtschaftliche Vermögensrechnungen, Forschungsbericht im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung 1972 und Ergänzungsbericht 1973.Google Scholar
  20. 21).
    Noch nicht zugeteilte Verträge.Google Scholar
  21. 22).
    Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, Sparbriefe, Bundesschatzbriefe, Investmentzertifikate und sonstige Wertpapiere.Google Scholar
  22. 23).
    Vgl. „Die größenmäßige Schichtung des Wertpapierbesitzes inländischer Privatpersonen“. In: Monatsberichte der Deutschen Bundesbank, 26. Jg., Nr. 1, Januar 1974, S. 15.Google Scholar
  23. 24).
    Einschl. Aussteuer-, Ausbildungs-, Sterbegeldversicherungen... Grundsätzlich sind die Risiko-Lebensversicherung und die Kapital-Lebensversicherung zu unterscheiden. Reine Risikoversicherungen, bei denen die Versicherungssumme beim Ableben des Versicherten fällig wird, führen in der Mehrzahl der Fälle nicht zu einem Vermögenszuwachs. (Der Anteil der Risikoverträge an der Gesamtzahl der Verträge und an den versicherten Summen ist relativ gering.) Die Kapital-Lebensversicherung führt zur Vermögensbildung (über die Abzugsfähigkeit der Versicherungsbeiträge als Sonderausgaben bei der Einkommensteuerermittlung sowie über die Beteiligung am Gewinn der Lebensversicherungsgesellschaft).Google Scholar
  24. 25).
    Ohne eigengenutzte Betriebsgrundstücke und Betriebsgebäude.Google Scholar
  25. 26).
    Euler, M., Ausgewählte Vermögensbestände und Schulden privater Haushalte am Jahresende 1973, a. a. O., S. 371.Google Scholar
  26. 27).
    Der Einheitswert ist nicht gleichbedeutend mit dem Preis, der sich bei einem Verkauf (= verkehrswert) erzielen ließe.Google Scholar
  27. 28).
    „Eine Arbeitsstätte ist in der Regel ein Grundstück oder eine abgegrenzte Räumlichkeit, wo mindestens eine Person oder — unter einheitlicher Leitung — mehrere Personen regelmäßig haupt- oder nebenberuflich erwerbstätig sind.“ (Vgl. Unternehmen und Arbeitsstätten, Arbeits-stättenzählung vom 27. Mai 1970, Heft 1, Einführung in die methodischen und systematischen Grundlagen der nichtlandwirtschaftlichen Arbeitsstättenzählung, Hrsg. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 1972, S. 6.)Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1983

Authors and Affiliations

  • Theo Scherer

There are no affiliations available

Personalised recommendations