Advertisement

Aktiv-Mindestreserve für Kreditinstitute

  • Manfred Borchert
Chapter

Zusammenfassung

Die Passiv-Mindestreserveverpflichtung für Sichteinlagen reguliert den Zahlungsmittelumlauf, eine Passiv-Mindestreserve auf Termin- und Spareinlagen sowie Inhaberschuldverschreibungen im Umlauf die Refinanzierung der Kreditinstitute. Allerdings sind in praxi nicht alle Refinanzierungskomponenten mit einer Mindestreserve belastet, und durch verschiedene Mindestreservesätze auf unterschiedliche Refinanzierungskomponenten ergeben sich ungerechtfertigte Wettbewerbsverzerrungen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literature

  1. 48.
    Heinrich Irmler, Geldpolitik aus der Sicht der Deutschen Bundesbank, in: Joachim Starbatty (Hrsg.), Geldordnung in einer freiheitlichen Gesellschaft, Tübingen 1982, S. 71 f.Google Scholar
  2. 49.
    Vgl. die Ausführungen auf den Seiten 53 ff.Google Scholar
  3. 50.
    Vgl. die Ausführungen auf den Seiten 48 f.Google Scholar
  4. 51.
    Gerd Wassenberg, a.a.O., S. 54.Google Scholar
  5. 52.
    Die freiwerdende Mindestreserve bei D(NB1) muß derjenigen für D(IN) und T(NB1) entsprechen.Google Scholar
  6. 53.
    Man könnte bei einer solchen Aktiv-Mindestreserve auf das Kreditvolumen der Auffassung sein, daß die Mindestreserve auf einen ehemals aufgenommenen Kredit auch noch in Zeiten wirke, in denen dieser Kredit selbst nicht mehr zu Zahlungen führe, die Mindestreserve also auf einen geldpolitisch “toten” Bestand erhoben würde. Dieses Argument wäre recht vordergründig, da sich dasselbe Resultat auch bei einer Passiv-Mindestreserve (auf Sichteinlagen) ergäbe; auch diese Sichteinlagen sind - zumindest überwiegend - im Rahmen einer Kreditgewährung kreiert worden.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1987

Authors and Affiliations

  • Manfred Borchert
    • 1
  1. 1.Universität MünsterDeutschland

Personalised recommendations