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Einleitung

  • Ulrich Abel
  • Heimo Reich
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Zusammenfassung

Von Zeit zu Zeit dringen Meldungen von spektakulären Börsengewinnen an die Öffentlichkeit, Berichte von Spekulanten, die sozusagen über Nacht ein Vermögen erwirtschaftet haben. Oder man stößt auf Annoncen professioneller Anlageberater, die auf phantastische Gewinne hinweisen, welche dem Investor zuteil geworden wären, hätte er nur die Tips der Inserenten befolgt. Von „Super-Gewinne mit Zukunfts-Aktien“ über „verdoppeln Sie Ihr Geld“ bis „Millionär in 90 Tagen“ reicht die Palette der großartigen Verheißungen. Das Geldverdienen an der Börse scheint, glaubt man diesen Propheten, ein Kinderspiel zu sein. Die Namen der großen Gewinner, seien es nun Rothschild, Rockefeller, Flick oder andere, sind auch den meisten Laien geläufig. Doch gibt es auch die Schattenseite, die Spekulanten, in der Mehrzahl kleine Leute, die ihr Kapital bei Börsenzusammenbrüchen verloren haben und in den finanziellen Ruin, zuweilen gar in den Tod getrieben wurden. Solche sensationellen Berichte, ob es sich nun um Gewinne oder Verluste handelt, verleihen der Börse ein wenig das Flair eines überdimensionalen Spielcasinos, in dem, Scharen von Glücksrittern auf Fortune hoffen. Der Kurszettel ersetzt das Rouletterad, die Investition stellt den Spieleinsatz dar, die Funktion der Spielbank hingegen wird von Händlern und Maklern ausgeübt, die die Transaktionen abwickeln und Kommission vereinnahmen. Hier wie dort ist die Spannweite der Spielarten und „Strategien“ enorm.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1986

Authors and Affiliations

  • Ulrich Abel
  • Heimo Reich

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