Advertisement

Das Sachmittel als Untersuchungsgegenstand der betriebswirtschaftlichen Organisationstheorie

  • Gertrud Wegner
Chapter
Part of the Betriebswirtschaftliche Beiträge zur Organisation und Automation book series (BOA)

Zusammenfassung

Im gegenwärtigen Zeitpunkt liegen verschiedene Ansätze zu einer betrieblichen Organisationstheorie vor1), die entsprechend ihrer unterschiedlichen wissenschaftlichen Zielsetzung auch hinsichtlich der Möglichkeit einer Berücksichtigung des Sachmittels wesentlich voneinander abweichen. Die Frage nach der Behandlung des Sachmittels in der betriebswirtschaftlichen Organisationstheorie, also nach den sachmittelbezogenen organisatorischen Problemstellungen, zu denen im Rahmen dieser Disziplin eigenständige Aussagen gemacht werden können, erfordert daher zunächst eine Auseinandersetzung mit ihrem Untersuchungsgegenstand.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Referenzen

  1. 1).
    Ein Überblick über die verschiedenen Ansätze findet sich u. a. bei Stogdill, Ralph M.: Dimensions of Organization Theory. In: Approaches to Organizational Design, hrsg. v. James D. Thompson, Pittsburgh (1966), S. 1–56,Google Scholar
  2. sowie Grochla, Erwin: Organisationstheorie. In: Handwörterbuch der Organisation, hrsg. v. Erwin Grochla, Stuttgart 1969, Sp. 1236–1255.Google Scholar
  3. 2).
    Vgl. auch Wild, Jürgen: Grundlagen und Probleme der betriebswirtschaftlichen Organisationslehre. Entwurf eines Wissenschaftsprogramms. Berlin (1966), S. 29.Google Scholar
  4. 3).
    Vgl. zur Definition des Begriffes Organisation z. B. Bogdanow, A.: Allgemeine Organisationslehre (Tektologie). 1. Bd., übersetzt von S. Alexander und R. Lang, Berlin 1926, S. 19 ff. Nordsieck definiert Organisation als „ein System geltender... organisatorischer Regelungen, deren Sinnzusammenhang durch die oberste Betriebsaufgabe gegeben ist“.Google Scholar
  5. Nordsieck, Fritz: Rationalisierung der Betriebsorganisation. 2. Aufl. von „Grundlagen der Organisationslehre“. Stuttgart 1955, S. 23. Als „integrative Strukturierung von Ganzheiten“ definiert Kosiol die Organisation.Google Scholar
  6. Kosiol, Erich: Organisation der Unternehmung, 1955, S. 21.Google Scholar
  7. 4).
    Vgl. Grochla, Erwin: Automation und Organisation, a. a. O., S. 73.Google Scholar
  8. 5).
    Vgl. zur Definition des Begriffs System Hall, A.D.; Fagen, R. E.: Definition of Systems. In: General Systems, Yearbook of the Society for the Advancement of General Systems Theory. Bd. 1, 1956, S. 18 ff.Google Scholar
  9. 6).
    Vgl. zur Einteilung der Systeme Flechtner, Hans-Joachim: Grundbegriffe der Kybernetik. Eine Einführung. Stuttgart 1966, S. 229 f.Google Scholar
  10. Ackoff, Russell L.: Systems, Organizations, and Interdisciplinary Research. In: Systems: Research and Design. Proceedings of the First Systems Symposium at Case Institute of Technology, hrsg. von Donald P. Eckman, New York-London (1961), S. 27Google Scholar
  11. sowie Kosiol, Erich; Szyperski, Norbert; Chmielewicz, Klaus: Zum Standort der Systemforschung im Rahmen der Wissenschaften. In: Schmalenbachs Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung, N. F., Jg. 17, 1965, S. 337 ff.Google Scholar
  12. 7).
    Durch diese Einteilung werden jeweils nur die reinen Formen hervorgehoben; so geht beispielsweise der bewußten Gestaltung materieller künstlicher Systeme immer die Erstellung eines ideellen Systems in Form eines Planes (isomorphes Abbild des zu schaffenden Systems) voran, der sodann durch die Umsetzung in die Realität mit dem konkreten materiellen System eins wird.Google Scholar
  13. 8).
    Systeme aus menschlichen Elementen können gleichfalls natürliche Systeme darstellen, soweit der Faktor der bewußten rationalen Gestaltung entfällt.Google Scholar
  14. 9).
    Vertreter dieser Richtung sind u.a.: Bertalanffy, Ludwig von: Zu einer allgemeinen Systemlehre. In: Biologia Generalis. Archiv für die allgemeinen Fragen der Lebensforschung, Bd. 19, 1949;Google Scholar
  15. Boulding, Kenneth E.: General Systems Theory — The Skeleton of Science. In: General Systems, Bd. I, 1956, S. 11–17.Google Scholar
  16. — Auch die Tektologie Bogdanows kann hier eingeordnet werden, da er in seiner Untersuchung sowohl Systeme des Naturbereichs als auch des Kulturbereichs einbezieht: Bogdanow, A.: Allgemeine Organisationslehre (Tektologie), a. a. O.Google Scholar
  17. 10).
    Vgl. Pleiß, Ulrich: Die Forschungsrichtungen der Organisationstheorie. In: Zeitschrift für Betriebswirtschaft, 1963, S. 670.Google Scholar
  18. 11).
    Vgl. Grochla, Erwin: Automation und Organisation, a. a. O., S. 72;Google Scholar
  19. ebenso Ulrich, Hans: Betriebswirtschaftliche Organisationslehre. Bern 1949, S. 52 ff.Google Scholar
  20. 12).
    Wild, Jürgen: Organisatorische Theorien, Aufbau und Aussagegehalt. In: Handwörterbuch der Organisation, hrsg. von E. Grochla, Stuttgart 1969, Sp. 1275.Google Scholar
  21. 13).
    Vgl. hierzu Kosiol, Erich: Organisation der Unternehmung, a. a. O., S. 21.Google Scholar
  22. 14).
    Vgl. Grochla, Erwin: Automation und Organisation, a. a. O., S. 76. Grochla bezieht Organisation auf Mensch-Mensch-Systeme, Mensch-Maschine-Systeme und reine Maschine-Systeme.Google Scholar
  23. 15).
    Kosiol, Erich: Organisation der Unternehmung, a. a. O., S. 43.Google Scholar
  24. 16).
    Vgl. Kosiol, Erich: Organisation der Unternehmung, a.a.O.. S. 4; sowie Nordsieck, Fritz: Rationalisierung der Betriebsorganisation, a. a. O., S. 27 ff.Google Scholar
  25. 17).
    Vgl. zur organisatorischen Problematik der Zielkoordination March, James G.; Simon, Herbert A.: Organizations. New York 1958, S. 190 ff.;Google Scholar
  26. sowie Litterer, Joseph A.: The Analysis of Organizations. New York — London — Sydney (1965), S. 139 ff.Google Scholar
  27. — Jedes Ziel kann allerdings gleichzeitig als Mittel angesehen werden, denn im Grunde genommen kann nur dann eindeutig von Ziel gesprochen werden, wenn aus einem Gesamtkomplex ein Teilbereich herausgegriffen und isoliert betrachtet wird. Die Aufgabe der Unternehmung z. B. kann, wird die Unternehmung für sich betrachtet, als Zielsetzung angesehen werden; wird die Unternehmung jedoch in den Gesamtzusammenhang der Volkswirtschaft gestellt, so kann die Leistung einer einzelnen Unternehmung als Mittel im Hinblick auf die gesamtwirtschaftliche Zielsetzung der Versorgung der Volkswirtschaft angesehen werden. Ebenso verhält es sich mit den einzelnen Bereichen einer Unternehmung sowie den Aktionseinheiten; auch deren Leistungen werden, bezogen auf die gesamte Unternehmung, als Mittel betrachtet, für sich gesehen verfolgen sie jedoch jeweils eine eigene Zielsetzung. Für die organisatorische Gestaltung erweist es sich als angebracht, von der Zielsetzung des zu gestaltenden Bereiches als dem absoluten Ziel auszugehen und die übergeordneten Ziele als zu berücksichtigende Bedingungen des Umsystems zu interpretieren.Google Scholar
  28. 18).
    Vgl. z. B. Buschardt, Dieter: Blockschaltbilder zur Darstellung betriebsorganisatorischer Systeme. Berlin (1968), S. 15 ff.Google Scholar
  29. 19).
    Vgl. hierzu: Kosiol, Erich; Szyperski, Norbert; Chmielewicz, Klaus: Zum Standort der Systemforschung im Rahmen der Wissenschaften, a. a. O., S. 338 ff.Google Scholar
  30. 20).
    Le Coutre z. B. Betont: „Die Organe (Elemente) haben nach zwei Richtungen hin ihre Bedeutung. Sie sind Teile des Gesamtorganismus und müssen sich in diesen Organismus einfügen, damit sie das Zusammenwirken des Organismus fördern und nicht hemmen.“Google Scholar
  31. Le Coutre, Walter: Betriebsorganisation, Berlin — Wien 1930, S. 11.Google Scholar
  32. Auch Grochla, Stefanic-Allmayer sowie die amerikanischen Vertreter der „Management Systems Theory“ sprechen von Elementen der Betriebsorganisation. Letztere verstehen darunter teilweise Mensch und Sachmittel, teilweise jedoch auch größere Teilbereiche der Betriebsorganisation. — Vgl. Grochla, Erwin: Automation und Organisation, a. a. O., S. 76; Stefanic-Allmayer, Karl: Allgemeine Organisationslehre. Wien — Stuttgart 1950, S. 10 ff. und S. 24 und zur Management Systems Theory u. a. Schaeffer, K. H.: The Logic of an Approach to the Analysis of Complex Systems, a. a. O., S. 2. — Kosiol dagegen bezieht sich in diesem Zusammenhang auf die Erfüllungsfaktoren der Aufgaben, wenn auch sinngemäß das gleiche damit gemeint ist. Vgl. Kosiol, Erich: Organisation der Unternehmung, a. a. O., S. 44.Google Scholar
  33. 21).
    Anders Nordsieck, Fritz: Rationalisierung der Betriebsorganisation, a. a. O., S. 23 f. Er interpretiert Organisation als ein System von Regelungen im Hinblick auf die Aufgabenerfüllung. Elemente eines derartigen Systems sind dann die einzelnen Regelungen im Sinne von Handlungsanweisungen.Google Scholar
  34. 22).
    Beziehung kann definiert werden als „Verhältnis zwischen mehreren Seienden irgendwelcher subjektiver oder objektiver, abstrakter oder konkreter Art, bedeutet deren sachliches oder bedeutungshaftes Zusammensein, Aufeinanderangewiesensein, Einanderbestim-men“. — Philosophisches Wörterbuch. Hrsg. von Georgi Schischkoff, Stuttgart (1961), Stichwort Beziehung — Relation.Google Scholar
  35. 23).
    Darüber hinaus sind noch die Beziehungen von den Elementen zu den Objekten der Leistungserstellung zu nennen, die zweifellos auch organisatorische Relevanz besitzen. Ihre spezielle Untersuchung gehört aber nicht in den Bereich der Organisationstheorie, da diese Beziehungen vorwiegend auf realtechnischen Grundlagen basieren; sie erlangen erst dann organisatorische Bedeutung, wenn von seiten der Objekte bestimmte Anforderungen an die Elemente bzw. an den Prozeß der Leistungserstellung ausgehen.Google Scholar
  36. 24).
    Vgl. zur Unterscheidung zwischen aktiven Wirkbeziehungen und Zuordnungsbeziehungen Leinfellner, Werner: Struktur und Aufbau wissenschaftlicher Theorien. Eine wissenschaftstheoretisch-philosophische Untersuchung. Wien — Würzburg 1965, S. 215 ff.;Google Scholar
  37. sowie Fuchs, Herbert: Systemtheorie. In: Handwörterbuch der Organisation, hrsg. v. Erwin Grochla, Stuttgart 1969, Sp. 1620 f.Google Scholar
  38. 25).
    Zum Beispiel bei Wieser, Wolfgang: Organismen, Strukturen, Maschinen. Zu einer Lehre vom Organismus. Frankfurt a. Main (1959), S. 26.Google Scholar
  39. 26).
    Kosiol z. B. definiert Organisation als integrative Strukturierung von Ganzheiten. Kosiol, Erich: Organisation der Unternehmung, a. a. O., S. 21.Google Scholar
  40. 27).
    Kosiol, Erich: Organisation der Unternehmung, a. a. O., S. 21, in Anlehnung an Lersch, Philipp: Aufbau der Person. 7. Aufl., München 1956, S. 5.Google Scholar
  41. 28).
    Vgl. zum Wesen der Integration als spezifischer Form der Verknüpfung von Elementen Lehmann, Helmut: Integration. In: Handwörterbuch der Organisation, hrsg. v. Erwin Grochla, Stuttgart 1969, Sp. 770.Google Scholar
  42. 29).
    Gottl-Ottlilienfeld, Fr. v.: Grundriß der Sozialökonomik, n. Abt. Die natürlichen und technischen Beziehungen der Wirtschaft. II. Teil: Wirtschaft und Technik. Tübingen 1923, S. 8.Google Scholar
  43. 30).
    Vgl. zum Wesen der Realtechnik auch Grochla, Erwin: Technische Entwicklung und Unternehmungsorganisation. In: Organisation und Rechnungswesen. Festschrift für Erich Kosiol, hrsg. von Erwin Grochla, Berlin (1964), S. 57 ff.Google Scholar
  44. 31).
    Da hier die Tätigkeit des Organisierens bewußt in den allgemeinen Rahmen der Systemgestaltung eingeordnet wird, soll anstelle des von Kosiol eingeführten Terminus „Strukturtechnik“ im Rahmen dieser Arbeit von Technik der Systemgestaltung gesprochen werden. Vgl. zu Strukturtechnik Kosiol, Erich: Organisation der Unternehmung, a. a. O., S. 23 f.Google Scholar
  45. 32).
    Vgl. hierzu u. a. Kosiol, Erich: Grundlagen und Methoden der Organisationsforschung. Berlin 1959, S. 15 ff.Google Scholar
  46. 33).
    Vgl. Acker, Heinrich B.: Planung und Gestaltung der Organisation. In: Organisation. TFB-Handbuchreihe. 1. Bd., hrsg. v. Erich Schnaufer und Klaus Agthe, Berlin — Baden-Baden (1961), S. 405 ff.Google Scholar
  47. sowie Acker, Heinrich B.: Organisationsanalyse. 2. Aufl., Wiesbaden (1966).Google Scholar
  48. 34).
    Eine andere Auffassung vertritt Kosiol, Erich: Organisation der Unternehmung, a. a. O., S. 32.Google Scholar
  49. 35).
    Kosiol, Erich: Organisation der Unternehmung, a. a. O., S. 33.Google Scholar
  50. 36).
    Vgl. hierzu Pleiß, Ulrich: Die Forschungsrichtungen der Organisationstheorie, a. a. O., S. 666.Google Scholar
  51. 37).
    Vgl. hierzu Kosiol, Erich: Betriebswirtschaftslehre und Unternehmensforschung. In: Zeitschrift für Betriebswirtschaft, 1964, S. 743 ff.;Google Scholar
  52. Popper, Karl R.: Naturgesetze und theoretische Systeme. Wiederabdruck in: Theorie und Realität. Ausgewählte Aufsätze zur Wissenschaftslehre der Sozialwissenschaften, hrsg. v. Hans Albert, Tübingen 1964, S. 93 undGoogle Scholar
  53. Wild, Jürgen: Grundlagen und Probleme der betriebswirtschaftlichen Organisationslehre, a. a. O., S. 22 ff.Google Scholar
  54. 38).
    Vgl. Zetterberg, Hans L.: On the Theory and Verification in Sociology. Stockholm-New York 1954, S. 10;Google Scholar
  55. Albert, Hans: Probleme der Theoriebildung. Entwicklung, Struktur und Anwendung sozialwissenschaftlicher Theorien. In: Theorie und Realität. Ausgewählte Aufsätze zur Wissenschaftslehre der Sozialwissenschaften, hrsg. v. Hans Albert, Tübingen 1964, S. 22 ff.Google Scholar
  56. 39).
    Zahlreiche Ansätze hierzu finden sich in der amerikanischen Literatur. Vgl. u. a. Barnard, Chester J.: The Functions of the Executive. Cambridge, Mass. 1938;Google Scholar
  57. Blau, Peter M.; Scott, Richard W.: Formal Organizations. A Comparative Approach. London (1963);Google Scholar
  58. Simon, Herbert A.: Administrative Behavior. A Study of Decision-Making Processes in Administrative Organization. 2. Aufl., New York 1961;Google Scholar
  59. Mayntz, Renate: Soziologie der Organisation. Hamburg (1963).Google Scholar
  60. 40).
    Ähnlich Frese, Erich: Wirtschaftlichkeit und Organisation. In: Handwörterbuch der Organisation, hrsg. v. Erwin Grochla, Stuttgart 1969, Sp. 1798 f.Google Scholar
  61. 41).
    Vgl. Grochla, Erwin: Organisationstheorie, a. a. O., Sp. 1245.Google Scholar
  62. 42).
    Die konstituierenden Merkmale des Sachmittelbegriffs ergeben sich aus einer etymologischen Betrachtung. Der Terminus Sachmittel in seiner zusammengesetzten Form ist erst in jüngerer Zeit entstanden. Das Stammwort „Mittel“ kennzeichnet das „zwischen zwei Dingen befindliche“ bzw. im übertragenen Sinne „das, was zur Erreichung eines Zweckes dient“. Unter Mittel kann somit alles verstanden werden, was bezogen auf ein spezielles Ziel zur Erreichung desselben dient. Der Mittelcharakter ergibt sich also aus der spezifischen Beziehung zu einem Ziel, ohne daß damit eine Aussage hinsichtlich Art und Beschaffenheit des Mittels gegeben wäre. Mit dem Zusatz „Sach“ wird bezüglich der möglichen Mittel eine Einschränkung vorgenommen, die besagt, daß nur solche Mittel gemeint sind, die Sachcharakter besitzen. Sachen sind — es kann hier die im Sachenrecht des BGB, § 90, gegebene Definition zugrunde gelegt werden — nur greifbare, körperliche Gegenstände (Verfahren, Rechte, Patente usw. fallen somit nicht unter den Sachmittelbegriff). Sachmittel sind somit körperliche Gegenstände, die durch ihr instrumentales Sein im Hinblick auf einen bestimmten Zweck gekennzeichnet sind. — Vgl. zu dem Begriff des Sachmittels vor allem Lindelaub, Horst: Die Bedeutung des Sachmittels bei der Erfüllung von Verwaltungsaufgaben. Diss. FU Berlin 1958, S. 12 ff. Siehe weiterhin Kloidt, Heinrich: Das Mittel im Betrieb als Wirtschaftseinheit. Ein Beitrag zu einer Theorie der Betriebswirtschaftspolitik. Diss. FXJ Berlin 1952, S. 27.Google Scholar
  63. 43).
    Zur Einteilung in Werkstoffe und Betriebsmittel vgl. Gutenberg, Erich: Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Bd. 1: Die Produktion, 12. Aufl., Berlin — Heidelberg — New York 1966, S. 2 ff.Google Scholar
  64. 44).
    Vgl. zum Begriff des Sachgutes Sombart, Werner: Allgemeine Nationalökonomie, Berlin (1960), S. 52 ff.Google Scholar
  65. 45).
    Zu „produzierte Produktionsmittel“ vgl. Gutenberg, Erich: Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre. Bd. 1: Die Produktion, a. a. O., S. 4.Google Scholar
  66. 46).
    Vgl. auch Prion, W.: Die Lehre vom Wirtschaftsbetrieb. (Allgemeine Betriebswirtschaftslehre) 3. Buch: Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit). Berlin 1936, S. 21.CrossRefGoogle Scholar
  67. 47).
    Vgl. zum Begriff der „instrumentalen Technik“ Sombart, Werner: Allgemeine Nationalökonomie, a. a. O., S. 19.Google Scholar
  68. 48).
    Vgl. Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich v.: Grundriß der Sozialökonomik, II. Abt.: Die natürlichen und technischen Beziehungen der Wirtschaft. II. Teil: Wirtschaft und Technik. Tübingen 1923, S. 9 sowie Grochla, Erwin: Automation und Organisation, a. a. O., S. 16 f.Google Scholar
  69. 49).
    Vgl. hierzu Sombart, Werner: Allgemeine Nationalökonomie, a. a. O., S. 19; ebenso Dessauer, Friedrich: Philosophie der Technik. Das Problem der Realisierung. 2. Aufl., Bonn 1928, S. 40. Er betont: „Technische Werke sind nur im Einklang mit Naturgesetzen möglich.“Google Scholar
  70. 50).
    Vgl. hierzu Sombart, Werner: Allgemeine Nationalökonomie, a. a. O., S. 19.Google Scholar
  71. 51).
    Vgl. Dessauer, Friedrich: Philosophie der Technik. Das Problem der Realisierung. 2. Aufl., Bonn 1928, S. 40;Google Scholar
  72. ebenso Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich v.: Grundriß der Sozialökonomik, II. Abt., II. Teil, a. a. O., S. 45 u. S. 61.Google Scholar
  73. 51).
    Vgl. Dessauer, Friedrich: Philosophie der Technik. Das Problem der Realisierung. 2. Aufl., Bonn 1928, S. 40; ebenso Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich v.: Grundriß der Sozialökonomik, II. Abt., II. Teil, a. a. O., S. 45 u. S. 61.Google Scholar
  74. 53).
    Latente Bedürfnisse werden durch Erfindungen aktiviert; „die Erfindertätigkeit ist schöpferisch im höchsten Sinne“ und läßt unbekannte Bedürfnisse oder Zwecke wach werden. Vgl. hierzu Weyrauch, Robert: Die Technik. Ihr Wesen und ihre Beziehungen zu anderen Lebensgebieten. Stuttgart — Berlin 1922, S. 65.Google Scholar
  75. 54).
    Vgl. Grochla, Erwin: Zum Wesen der Automation. In: Zeitschrift für Betriebswirtschaft, 34. Jg. 1964, S, 660 ff.Google Scholar
  76. 55).
    Im folgenden soll gemäß dem allgemeinen Sprachgebrauch anstelle von realtechnischen nur noch von technischen Systemen gesprochen werden.Google Scholar
  77. 56).
    Vgl. zum Phänomen der technischen Entwicklung: Grochla, Erwin: Automation und Organisation, a. a. O., S. 19 ff.Google Scholar
  78. 57).
    Grochla, Erwin: Automation und Organisation, a. a. O., S. 19 f.Google Scholar
  79. 58).
    Grochla, Erwin: Automation und Organisation, a. a. O., S. 19; vgl. weiterhin Ott, Alfred E.: Technischer Fortschritt. In: Handwörterbuch der Sozialwissenschaften, hrsg. von Erwin v. Beckerath, Hermann Benk u. a., 10. Bd., Tübingen — Stuttgart — Göttingen 1959, S. 302 ff.Google Scholar
  80. 59).
    Vgl.: Ortega y Gasset, José: Betrachtungen über die Technik. Der Intellektuelle und der Andere. Stuttgart (1949), S. 93 ff.Google Scholar
  81. 60).
    Vgl. Wiener, Norbert: Kybernetik. Regelung und Nachrichtenübertragung im Lebewesen und in der Maschine. 2. Aufl., Düsseldorf — Wien (1963), S. 73 ff.Google Scholar
  82. 61).
    Vgl. Mumford, Lewis: Technics and Civilization. New York (1934), S. 109Google Scholar
  83. sowie Mumford, Lewis: The Culture of the Cities. London (1946). S. 495 f.Google Scholar
  84. 62).
    Vgl. Blenke, H.: Wesen, Entwicklung und Auswirkungen der Technik. Sonderdruck aus: Technische Rundschau, Nr. 30, Bern 1961, S. 3 ff.Google Scholar
  85. 63).
    Eine ausführliche Darstellung der verschiedenen Gliederungsversuche findet sich bei Lorenz, Klaus: Die Verschiebung des Anteils von Mensch und Sachmittel an der Aufgabenerfüllung und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für die betriebswirtschaftliche Organisationslehre. Diplomarbeit, Universität zu Köln, SS 1966.Google Scholar
  86. 64).
    Vgl. Gehlen, Arnold: Die Seele im technischen Zeitalter. Sozialpsychologische Probleme in der industriellen Gesellschaft. Hamburg (1957), S. 8 ff.Google Scholar
  87. — Gehlen basiert seine Ausführungen auf den Grundgedanken von Sombart und Aisberg. Vgl. Sombart, Werner: Der moderne Kapitalismus. Historisch-systematische Darstellung des gesamt-europäischen Wirtschaftslebens von seinen Anfängen bis zur Gegenwart. Bd. 3: Das Wirtschaftsleben im Zeitalter des Hochkapitalismus. Berlin (1955), S. 97 ff.Google Scholar
  88. sowie Aisberg, Paul: Das Menschheitsrätsel. Versuch einer prinzipiellen Lösung. Dresden 1922, S. 95 ff.Google Scholar
  89. 65).
    Vgl.: Schmidt, Hermann: Die Entwicklung der Technik als Phase der Wandlung des Menschen. In: Zeitschrift des VDI, Bd. 96, 1954, S. 118–122.Google Scholar
  90. 66).
    Das Schaubild wurde entnommen aus Bright, James R.: Lohnfindung an modernen Arbeitsplätzen in den USA. In: Automation und technischer Fortschritt in Deutschland und in den USA. Ausgewählte Beiträge zu einer Internationalen Arbeitstagung der Industriegewerkschaft Metall für die Bundesrepublik Deutschland. Frankfurt (Main) (1963), S. 148.Google Scholar
  91. Zu einer ähnlichen Einteilung gelangen auch Amber, George H. und Amber, Paul S.: Anatomy of Automation. Englewood Cliffs, 1962, S. 2 f.Google Scholar
  92. 67).
    Vgl.: Gutenberg, Erich: Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, 1. Bd., Die Produktion, a. a. O., S. 72 ff.Google Scholar
  93. 68).
    Vgl. Szyperski, Norbert: Analyse der Merkmale und Formen der Büroarbeit. In: Bürowirtschaftliche Forschung, hrsg. von Erich Kosiol. Berlin 1961, S. 110 ff.Google Scholar
  94. 69).
    Das Schaubild wurde entnommen aus Kosiol, Erich; Szyperski, Norbert; Chmielewicz, Klaus: Zum Standort der Systemforschung im Rahmen der Wissenschaften, a. a. O., S. 365, Abb. 10.Google Scholar
  95. 70).
    Vgl. Illetschko, Leopold L.: Betriebswirtschaftliche Organisationsmittel. Essen (1952), S. 26 ff.Google Scholar
  96. 71).
    Vgl. Finkel’shtein, S. M.: The Classification of Automatizable Production Processes and the Standard Automation Solutions. In: The Automation of Production Processes, hrsg. von V. L. Lossiyevskii, Oxford — London — Paris 1963, S. 17 ff.Google Scholar
  97. 72).
    Grochla, Erwin: Betriebsverband und Verbandbetrieb. Wesen, Formen und Organisation der Verbände aus betriebswirtschaftlicher Sicht. Berlin (1959), S. 105.Google Scholar
  98. 73).
    Lehmann, Helmut: Wesen und Formen des Verbundbetriebes. Ein Beitrag zur betriebswirtschaftlichen Morphologie. Berlin (1965), S. 99.Google Scholar
  99. 74).
    Vgl. zum Begriff der Aktionseinheit S. 48 ff. dieser Arbeit.Google Scholar
  100. 75).
    Nordsieck unterscheidet in einem ähnlichen Zusammenhang Arbeitsbedingungen, Arbeitseinrichtungen und Maschinen und bezieht diese jeweils auf menschliche Aktionsträger. Vgl. Nordsieck, Fritz: Rationalisierung der Betriebsorganisation, a. a. O., S. 38. Etwas weiter unterteilen Le Coutre und Thoms die technischen Mittel der Betriebsorganisation in 1. Grundstücke, 2. Gebäude, 3. Betriebsraum, 4. Möbel, 5. Apparate und Maschinen sowie 6. Zubehör. Während die Punkte 1–4 hier zu den Aktionsbedingungen gezählt werden können, beinhaltet Punkt 5 die Aktionsträger. Vgl. Organisationslexikon. Kurzgefaßtes Auskunftswerk für die gesamte Betriebsorganisation. Hrsg. v. Walter Le Coutre, bearb. von Walter Thoms. Berlin o. J., S. 6.Google Scholar
  101. 76).
    Vgl. S. 36 ff. dieser Arbeit.Google Scholar
  102. 77).
    Vgl. zur Unterscheidung zwischen „Maschine“ und „Automaten“: Amber, Georg H.; Amber, Paul S.: Anatomy of Automation, a. a. O., Tabelle II, S. 2. Die Begriffe Maschine und Automat wurden hier nur zur Unterscheidung zwischen selbsttätigen und nicht selbsttätigen Sachmitteln herangezogen. Dabei wird nicht auf einer speziellen Definition aufgebaut.Google Scholar
  103. 78).
    Vgl. dazu Kosiol, Erich; Szyperski, Norbert; Chmielewicz, Klaus: Zum Standort der Systemforschung, a. a. O., S. 363 ff.Google Scholar
  104. 79).
    Vgl. Kosiol, Erich: Organisation der Unternehmung, a. a. O., S. 215 ff. u. 235 ff.Google Scholar
  105. 80).
    Vgl. Tietz, Bruno: Bildung und Verwendung von Typen in der Betriebswirtschaftslehre. Dargelegt am Beispiel der Typologie der Messen und Ausstellungen. Köln — Opladen 1960, S. 45;Google Scholar
  106. sowie Lehmann, Helmut: Wesen und Formen des Verbundbetriebes, 1960, S. 100.Google Scholar
  107. 81).
    Vgl. auch Tietz, Bruno: Bildung und Verwendung von Typen in der Betriebswirtschaftslehre, a. a. O., S. 53 ff.Google Scholar
  108. 82).
    Vgl. hierzu auch Lehmann, Helmut: Wesen und Formen des Verbundbetriebes, a. a. O., S. 101. Lehmann bezieht sich in diesem Zusammenhang insbesondere auf Weisser, Gerhard: Form und Wesen der Einzelwirtschaften. Theorie und Politik ihrer Stile. 1. Bd., 2. Aufl., Göttingen 1949, S. 22.Google Scholar
  109. 83).
    Diese Frage wird in der bisherigen Organisationsliteratur weitgehend verneint. Deshalb soll hier auf die allgemeinen Fragen etwas ausführlicher eingegangen werden.Google Scholar
  110. 84).
    Vgl. hierzu u. a. Groß, Hans Fritz: Mensch und Organisation in der Unternehmung. Wiesbaden (1966), S. 12. Anders Riester. Er betont bereits, daß „als Aufgabenträger nicht nur eine einzelne Person, sondern sogar ein rein mechanisches Mittel, ein Automat, in Erscheinung treten kann“.CrossRefGoogle Scholar
  111. Vgl. Riester, W.: Die Organisation. In: Die Lehre vom Wirtschaftsbetrieb. (Allgemeine Betriebswirtschaftslehre) von W. Prion. 3. Bd.: Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit). Berlin 1936, S. 116.Google Scholar
  112. 85).
    Vgl. Kosiol, Erich: Organisation der Unternehmung, a. a. O., S. 44; sowie Nordsieck, Fritz: Rationalisierung der Betriebsorganisation, a. a. O., S. 38 ff.Google Scholar
  113. 86).
    Kosiol, Erich: Organisation der Unternehmung, a. a. O., S. 43; ähnlich Nordsieck, Fritz: Rationalisierung der Betriebsorganisation, a. a. O., S. 27.Google Scholar
  114. 87).
    Kosiol, Erich: Organisation der Unternehmung, a. a. O., S. 43. — Die Betonung liegt bei dieser Definition des Aufgabenbegriffs auf der verantwortlichen Erfüllung. Verantwortung ist das Medium, durch das der Mensch, dessen Aktivwerden letztlich von seiner persönlichen Entscheidung abhängt, zur Arbeit gezwungen wird. Sachmittel dagegen können und brauchen keine Verantwortung zu tragen. Sie werden programmiert und arbeiten, solange sie „eingeschaltet“ sind. Es erscheint somit unzweckmäßig, hieraus den Schluß ziehen zu wollen, daß Sachmittel nicht als Träger der Aufgabenerfüllung angesehen werden können. Vgl. zur Frage Sachmittel und Verantwortung Steinbuch, Karl: Kybernetik und Organisation. In: Zeitschrift für Organisation, 33. Jg. 1964, S. 41 ff. und S. 94 ff.Google Scholar
  115. 88).
    Vgl. zu diesem Begriff auch Wild, Jürgen: Grundlagen und Probleme der betriebswirtschaftlichen Organisationslehre, a. a. O., S. 91;Google Scholar
  116. Schweitzer, Marcell: Probleme der Ablauforganisation in Unternehmungen. Berlin (1964), S. 18 und S. 58.Google Scholar
  117. 89).
    Vgl. hierzu die Abb. 6.Google Scholar
  118. 90).
    In diesem Sinne äußert sich z. B. Kosiol, Erich: Organisation der Unternehmung, a. a. O., S. 44; ebenso Nordsieck, Fritz: Rationalisierung der Betriebsorganisation, a. a. O., S. 39. Acker stallt fest, daß der Begriff des Aufgabenträgers sowohl auf den Menschen als auch auf das Sachmittel angewandt werden kann. Er schränkt Organisation jedoch auf den „Einsatz von menschlichen Aufgabenträgern“ ein. Acker, Heinrich: Die organisatorische Stellengliederung im Betrieb. Wiesbaden (1961), S. 133. — Anders Grochla, Erwin: Automation und Organisation, a. a. O., S. 73. Er führt hierzu aus: „Es ist also beim heutigen Entwicklungsstand (der Technik) nicht mehr vertretbar, wenn innerhalb der Organisation ausschließlich der Mensch als Aufgabenträger betrachtet wird; auch dem an der Aufgabenerfüllung beteiligten Sachmittel gebührt die Stellung eines Aufgabenträgers.“ — Ebenso Riester, W.: Organisation. In: Die Lehre vom Wirtschaftsbetrieb, a. a. O., S. 116.Google Scholar
  119. 91).
    Zum Stellenbegriff vgl. Kosiol, Erich: Organisation der Unternehmung, a. a. O., S. 89; ebenso Nordsieck, Fritz: Rationalisierung der Betriebsorganisation, a. a. O., S. 126 f.Google Scholar
  120. 92).
    Kosiol, Erich: Organisation der Unternehmung, a. a. O., S. 89. — Allerdings wird der Begriff der Stelle nicht durchweg in dieser Bedeutung verwendet, sondern auch zur Kennzeichnung von Personenmehrheiten, die eine gemeinsame Aufgabe erfüllen. Vgl. z. B. Ulrich, Hans: Betriebswirtschaftliche Organisationslehre, a.a.O., S. 114 f.; sowie Grochla, Erwin: Automation und Organisation, a. a. O., S. 94.Google Scholar
  121. 93).
    In diesem Zusammenhang sei auf Wild hingewiesen, der ebenfalls den Begriff der Aktionseinheit verwendet. Vgl. Wild, Jürgen: Grundlagen und Probleme der betriebswirtschaftlichen Organisationslehre, a. a. O., S. 89 f.Google Scholar
  122. 94).
    So unterscheidet auch Grochla zwischen drei verschiedenen Stellenarten. Vgl. Grochla, Erwin: Automation und Organisation, a. a. O., S. 94.Google Scholar
  123. 95).
    Vgl. auch Grochla, Erwin: Automation und Organisation, a.a.O., S. 95. — Einfache Sachmittel wären gemäß der Sachmitteltypisierung in Abb. 8 etwa Hammer, Schere oder Bleistift.Google Scholar
  124. 96).
    Vgl. Kosiol, Erich: Organisation der Unternehmung, a. a. O., S. 90.Google Scholar
  125. 97).
    Vgl. hierzu u. a. Ladensack, Klaus: Arbeitsorganisation. Probleme und Aufgaben. Berlin (1965), S. 66 ff.Google Scholar
  126. 98).
    Vgl. Nordsieck, Fritz: Rationalisierung der Betriebsorganisation, a. a. O., S. 108. — Es handelt sich hierbei um die bei der organisatorischen Sachmittelgliederung in Abb. 8 enthaltene zweite Gruppe der Maschinen und Aggregate.Google Scholar
  127. 99).
    Diese Prinzipien werden fast durchweg in der Organisationsliteratur genannt. So etwa bei Nordsieck, Fritz: Rationalisierung der Betriebsorganisation, a. a.O., S. 85; ebenso bei Kosiol, Erich: Organisation der Unternehmung, a. a. O., S. 49.Google Scholar
  128. 100).
    Neben den sachlich-technologischen Zuordnungsmerkmalen werden in der Organisationsliteratur weiterhin die Zuordnungsmerkmale Rang, Phase und Zweckbeziehung genannt; außerdem wird von einer Stellenbildung nach Personen, Sachmitteln, Zeit oder Raum gesprochen. Vgl. z. B. Kosiol, Erich: Organisation der Unternehmung, a. a. O., S. 49. — Da alle diese Merkmale letztlich auf die Merkmale Objekt und Verrichtung zurückgeführt werden können, braucht hier nicht näher darauf eingegangen zu werden.Google Scholar
  129. 101).
    Bleicher spricht in diesem Zusammenhang von der „qualitativen“ und der „quantitativen“ Seite der Aufgabe.Google Scholar
  130. Vgl. Bleicher, Knut: Zentralisation und Dezentralisation von Aufgaben in der Organisation der Unternehmung. Berlin (1966). S. 25.Google Scholar
  131. 102).
    Vgl. hierzu Kosiol, Erich: Organisation der Unternehmung, a. a. O., S. 82 und S. 88; ebenso Nordsieck, Fritz: Rationalisierung der Betriebsorganisation, a. a. O., S. 108. Schnutenhaus spricht in diesem Zusammenhang von strukturellen Verdichtungspunkten, die durch die technischen Arbeitsmittel gebildet werden.Google Scholar
  132. Vgl. Schnutenhaus, Otto R.: Allgemeine Organisationslehre. Sinn, Zweck und Ziel der Organisation. Berlin (1951), S. 43;Google Scholar
  133. vgl. weiterhin Arbeitskreis Dr. Krähe der Schmalenbach-Gesellschaft: Unternehmungsorganisation. Aufgaben- und Abteilungsgliederung in der industriellen Unternehmung. 4. Aufl., Köln — Opladen 1963, S. 61 f.Google Scholar
  134. 103).
    So weist auch Baumberger darauf hin, daß sich die Aufgabenverteilung den technischen Möglichkeiten anpassen muß.Google Scholar
  135. Vgl. Baumberger, H. V.: Die Entwicklung der Organisationsstruktur in wachsenden Unternehmungen. Bern (1961), S. 44.Google Scholar
  136. 104).
    Kosiol stellt hierzu fest: „Genaugenommen handelt es sich um eine Aufgabenbildung und- Verteilung nach dem Verrichtungsprinzip, und zwar um einen besonderen Unterfall, bei dem das Arbeitsmittel, meist als Arbeitsträger, in den Vordergrund rückt.“ Kosiol, Erich: Organisation der Unternehmung, a. a. O., S. 88.Google Scholar
  137. 105).
    vgl. hierzu Gutenberg, Erich: Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre. 1. Band: Die Produktion, a. a. O., S. 336 ff.Google Scholar
  138. 106).
    Der Aufwand läßt sich in erster Linie an den erforderlichen Transportzeiten und Transportkosten messen. — Auf den Einfluß sachlicher Transportmittel ist es auch zurückzuführen, daß in den USA seit der technischen Vervollkommnung der Datenfernübertragung eine Aufgabenumbildung in Richtung auf zentrale Datenverarbeitung erfolgen konnte. Vgl. hierzu Grochla, Erwin: Automation und Organisation, a. a. O., S. 115.Google Scholar
  139. 107).
    Von dem nominalen Prozeß soll an dieser Stelle abgesehen werden, da er aus organisatorischer Sicht keine Sonderstellung einnimmt und von der Abwicklung her primär als Informationsverarbeitungsprozeß anzusehen ist.Google Scholar
  140. 108).
    Gottl-Ottlilienfeld, Fr. v.: Grundriß der Sozialökonomik, II. Abt., II. Teil, a. a. O., S. 68.Google Scholar
  141. 109).
    Vgl. hierzu Görke, W.: Einige Beispiele für lernende Automaten. In: Kybernetische Maschinen, hrsg. von Helmar Frank, Frankfurt a. Main (1964), S. 229–239Google Scholar
  142. sowie Steinbuch, Karl: Über lernende Automaten. In: Grundfragen der Kybernetik, hrsg. von Otto Walter Haseloff, Berlin (1967), S. 144–152.Google Scholar
  143. 110).
    Vgl. hierzu u. a. Schmidt, Erich H.: Arbeitsplatzgestaltung im Büro. Berlin 1939;Google Scholar
  144. Böhrs, Hermann: Grundfragen und Methoden der Bürorationalisierung. München 1958; Arbeitsgestaltung. Mit Einführungen in das Arbeitsstudium. Das REFA-Buch, Bd. 1, 9. Aufl., München 1960, S. 50–96.Google Scholar
  145. Ladner, Otto: Zweckmäßige Arbeitsplätze im Büro. Stuttgart (1963);Google Scholar
  146. Alsleben, Kurd: Neue Technik der Mobiliarordnung im Büroraum. Versuch über eine funktionale Mobiliarordnung in freiem unregelmäßigem Rhythmus. Quickborn, o. J.;Google Scholar
  147. Alsleben, Kurd: Arbeitsplatzgestaltung. In: Handwörterbuch der Organisation, hrsg. von Erwin Grochla, Stuttgart 1969, Sp. 112–121.Google Scholar
  148. 111).
    Vgl. hierzu Abb. 4.Google Scholar
  149. 112).
    Vgl. Chapanis, Alphonse: Man-Machine-Engineering. London (1965), S. 32 ff.Google Scholar
  150. 113).
    Vgl. hierzu die Literatur über Arbeitswissenschaft, insbesondere: Arbeitsgestaltung, a. a. O.; Kaminsky, G.; Pilz, H.: Gestaltung von Arbeitsplatz und Arbeitsmittel. Berlin 1963Google Scholar
  151. sowie Hilf, Hubert Hugo: Einführung in die Arbeitswissenschaft. Berlin 1964, S. 93 ff.Google Scholar
  152. 114).
    Wild kommt in seiner Darstellung zu ähnlichen Zusammenhängen. Allerdings zählt er neben den Komponenten Verrichtung und Objekt auch das Sachmittel, das bei ihm nicht als Aktionsträger bezeichnet wird, zu der sogenannten elementaren Zuordnungsstruktur. Vgl. Wild, Jürgen: Grundlagen und Probleme der betriebswirtschaftlichen Organisationslehre, a. a. O., S. 102 ff.Google Scholar
  153. 115).
    Die Gestaltung des temporalen sowie des lokalen Zusammenhanges in der Betriebsorganisation wird in der deutschsprachigen Organisationsliteratur unter dem Problemkreis „Ablauforganisation“ untersucht. Vgl. hierzu insbesondere Schweitzer, Marcell: Probleme der Ablauforganisation in Unternehmungen, a. a. O.Google Scholar
  154. 116).
    Vgl. Ellinger, Theodor: Ablaufplanung. Grundfragen der Planung des zeitlichen Ablaufs der Fertigung im Rahmen der industriellen Produktionsplanung. Stuttgart 1959, S. 64.Google Scholar
  155. 117).
    Vgl. hierzu S. 22 dieser Arbeit. Die Frage der Zweckmäßigkeit strenger organisatorischer Regelungen tritt vor allem bei Informationsverarbeitungsprozessen auf, die der Planung des betrieblichen Geschehens dienen. An die Stelle starrer organisatorischer Regelungen tritt hier entweder eine Alternativregelung, die die Verrichtungsfolgen vom Eintritt bestimmter Ereignisse abhängig macht, oder die Anordnung wird den an dem betreffenden Prozeß beteiligten Aktionseinheiten überlassen. Letzteres ist jedoch nur unter der Voraussetzung menschlicher Aktionsträger möglich. Für maschinelle Aktionsträger kommt nur die Alternativregelung in Frage.Google Scholar
  156. 118).
    Die in der Skizze angedeutete Oder-Schaltung wird durch die jeweiligen Kriterien ausgelöst, durch die entweder die Aktion von b oder c gewählt wird. Ein solches Kriterium wäre etwa die Aussage: Wenn b belegt, dann c. Die Verrichtungsfolge wird hierbei von einer bestimmten Eigenschaft der nachfolgenden Aktionseinheiten abhängig gemacht. Auch die Beziehungen innerhalb eines Regelkreises können durch diese elementaren Beziehungen beschrieben werden. Die Wahl der nachfolgenden Verrichtung erfolgt hierbei in Abhängigkeit von bestimmten Eigenschaften der zu bearbeitenden Objekte.Google Scholar
  157. 119).
    Vgl. Schweiker, Konrad F.: Grundlagen einer Theorie betrieblicher Datenverarbeitung. Wiesbaden (1966), S. 41 ff.CrossRefGoogle Scholar
  158. 120).
    Solche Informationsbeziehungen treten beispielsweise innerhalb der betrieblichen Hierarchie auf, wenn durch einen Befehl an eine untergeordnete Aktionseinheit dieser bestimmte Verrichtungen zugeordnet werden oder Vorgaben über die Art der Durchführung der Verrichtung gemacht werden.Google Scholar
  159. 121).
    Vgl. hierzu u.a.: Management Organization and the Computer. Hrsg von G. P. Shultz und T. L. Whisler, Glencoe (Ill.) 1960; Modern Technology and Civilization. An Introduction to Human Problems in the Machine Age. Hrsg. von Charles R. Walker. New York — Toronto — London 1962;Google Scholar
  160. Simon, Herbert A.: The Shape of Automation for Men and Management. New York — Evanston-London 1965;Google Scholar
  161. The Impact of Computers on Management, Hrsg. von Charles A Myers. Cambridge (Mass.) — London 1967.Google Scholar
  162. 122).
    Vgl. hierzu auch Wild, Jürgen: Grundlagen und Probleme der betriebswirtschaftlichen Organisationslehre, a. a. O., S. 103.Google Scholar
  163. 123).
    Vgl. Schweitzer, Marcell: Probleme der Ablauforganisation in Unternehmungen, a. a. O., S. 66 ff.Google Scholar
  164. 124).
    Vgl. zum Prinzip der kürzesten Durchlaufzeit u. a. Schweitzer, Marcell: Probleme der Ablauforganisation in Unternehmungen, a. a. O., S. 65 ff.Google Scholar
  165. 125).
    Vgl. Riebel, Paul: Die Elastizität des Betriebes. Eine produktions- und marktwirtschaftliche Untersuchung. Köln — Opladen 1954, S. 116.Google Scholar
  166. 126).
    Vgl. zum innerbetrieblichen Standortproblem Schmidt, Friedhelm: Die Bestimmung des Produktionsmittel-Standortes in Industriebetrieben. Berlin (1965), S. 26 f.,Google Scholar
  167. Fuchs, Herbert: Innerbetrieblicher Standort. In: Handwörterbuch der Organisation, hrsg. von Erwin Grochla, Stuttgart 1969, Sp. 1564–1569.Google Scholar
  168. 127).
    Vgl. hierzu Kosiol, Erich: Organisation der Unternehmung, a. a. O., S. 238.Google Scholar
  169. 128).
    Hundhausen, Carl: Innerbetriebliche Standortfragen. In: Zeitschrift für handelswissenschaftliche Forschung, 20. Jg., Leipzig 1926, S. 29.Google Scholar
  170. 129).
    Vgl. Hundhausen, Carl: Innerbetriebliche Standortfragen, a. a. O., S. 29.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1969

Authors and Affiliations

  • Gertrud Wegner

There are no affiliations available

Personalised recommendations