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Zusammenfassung

Unter der Zahlungsbilanz eines Landes versteht man nach der Definition des Internationalen Währungsfonds die systematische Aufzeichnung der ökonomischen Transaktionen, die während eines bestimmten Zeitraums zwischen Inländern und Ausländern stattgefunden habenl.

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Literatur

  1. 1.
    Vgl. International Monetary Fund, Balance of Payments Manual, 4th ed., S. 1, Washington D. C. 1977. Unternehmungen in gleicher Höhe gegenüber: KAU = 100 usw. (komplette Darstellung der Buchungsregeln s.u.).Google Scholar
  2. 2.
    Im Gegensatz zur Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung, vgl. oben S. 37Google Scholar
  3. 3.
    Das vom Internationalen Währungsfonds vorgeschlagene Schema ist wiedergegeben im Balance of Payments Manual, a.a.O., S. 66–69. Seine Hauptgliederung sieht wie folgt aus: I. Current Account A. Goods, Services, and Income B. Unrequited Transfers II. Capital Account A. Capital, excluding reserves B. Reserves.Google Scholar
  4. 4.
    Darstellung nach R. Wolff, Artikel „Zahlungsbilanz II: Statistik“, in: Handwörterbuch der Wirtschaftswissenschaft, 30./31. Lieferung, Stuttgart u.a. 1981, S. 564.Google Scholar
  5. 5.
    Gemäß § 62 Außenwirtschaftsverordnung in ihrer Fassung vom 30. Januar 1974 (BGBl I 122) müssen Gebietsansässige, ausgenommen Geldinstitute, ihre Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gebietsfremden melden, wenn diese Forderungen oder Verbindlichkeiten bei Ablauf eines Monats jeweils zusammengerechnet mehr als 100 000 DM betragen. Dies betrifft neben den reinen Finanzkrediten auch die Handelskredite. ( Finanzkredite sind solche Kredite, die keine Forderungen oder Verbindlichkeiten aus Warenlieferungen und Dienstleistungen sind. )Google Scholar
  6. 6.
    Weitere Gründe siehe „Die Zahlungsbilanz der Bundesrepublik im Jahre 1973“, Monatsberichte der Deutschen Bundesbank, März 1974, S. 31 ff.Google Scholar
  7. 7.
    Vgl. z. B. Monatsberichte der Deutschen Bundesbank, März 1981, S. 20, sowie Statistische Beihefte zu den Monatsberichten der Deutschen Bundesbank, Reihe 3, Zahlungsbilanzstatistik.Google Scholar
  8. 8.
    Seit Einführung flexibler Wechselkurse im Frühjahr 1973 bis Ende 1981 erfolgte eine Neubewertung der Auslandsposition entsprechend dem Niederstwertprinzip nur einmal im Jahr (zum Jahresende), die ihre Gegenbuchung im Ausgleichsposten hatte (vgl. z. B. Monatsberichte der Deutschen Bundesbank, März 1981, S. 20). In den Wochenausweisen wurde während des Jahres der Bestand zu Transaktionswerten fortgeschrieben. Die Bundesbank änderte mit Jahresbeginn 1982 das Ausweisverfahren in ihrem Wochenausweis (vgl. Monatsberichte der Deutschen Bundesbank, Januar 1982, S. 17 ff.).Google Scholar
  9. 9.
    In den Monatsberichten i.d.R. immer, Ausnahme siehe Beilage zu „Statistische Beihefte zu den Monatsberichten der Deutschen Bundesbank“, Reihe 3, Zahlungsbilanzstatistik, Nr. 7, Juli 1971.Google Scholar
  10. 10.
    Zur Problematik vgl. F. Machlup, „The Mysterious Numbers Game of Balanceof-Payments Statistics“, in: F. Machlup, International Payments, Debts, and Gold, S. 140–166, New York 1964.Google Scholar
  11. 11.
    J. E. Meade, Balance of Payment, S. 9 ff., London—New York—Toronto 1952. Die verschiedenen Gleichgewichtskonzepte behandelt ausführlich R. Funck, Artikel „Zahlungsbilanz“, Handwörterbuch der Sozialwissenschaften, Vol. 12, S. 376–385, Stuttgart—Tübingen—Göttingen 1965.Google Scholar
  12. 12.
    des Gesetzes zur Förderung der Stabilität und des Wachstums der Wirtschaft vom B. Juni 1967.Google Scholar
  13. 13.
    Vgl. den Übersichtsartikel: „Auslandsvermögensstatus der Bundesrepublik Deutschland Ende 1980, Monatsberichte der Deutschen Bundesbank, Mai 1981, S. 25–31 (hier: S. 27).Google Scholar
  14. 14.
    Zur allgemeinen Problematik, die hier nicht zur Darstellung kommen kann, vgl. R. Dombusch,,,Managed Floating: Eine Würdigung des Internationalen Finanzsystems nach Bretton Woods“, Zeitschrift für die gesamte Staatswissenschaft, 134, 1978, S. 37–56.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1982

Authors and Affiliations

  1. 1.Universität des SaarlandesDeutschland

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