Advertisement

Die Volkswirtschaftliche Finanzierungsrechnung

Chapter
  • 13 Downloads

Zusammenfassung

Es wird jetzt das konsolidierte Vermögensveränderungskonto aufgelöst und jedem Sektor sein eigenes Vermögensveränderungskonto zugeordnet, das wie oben mit dem Index 2 gekennzeichnet wird. Mit dem Index 1 wird das laufende Konto gekennzeichnet. Man erhält dann z. B. das in Abb. 7 gezeigte Kreislaufschema. Die gestrichelten Linien bezeichnen die Kreditänderungstransaktionen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 2.
    Die Bezeichnung wurde früher vom Statistischen Bundesamt benutzt. Inzwischen nennt das Statistische Bundesamt dieses Konto „Vermögensveränderungskonto“. Vgl. Statistisches Bundesamt, Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen, Reihe 1, Konten und Standardtabellen 1979, S. 82, Stuttgart—Mainz 1980.Google Scholar
  2. 3.
    Ebenda, S. 83.Google Scholar
  3. 4.
    Als Überblick vgl. Deutsche Bundesbank, Zahlenübersichten und methodische Erläuterungen zur gesamtwirtschaftlichen Finanzierungsrechnung der Deutschen Bundesbank 1960 bis 1977, Sonderdrucke der Deutschen Bundesbank, Juni 1978.Google Scholar
  4. 5.
    Statistisches Amt der Europäischen Gemeinschaften, Europäisches System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen — ESVG, S. 28, Brüssel 1970.Google Scholar
  5. 6.
    Der Sektor Wohnungswirtschaft ist funktional abgegrenzt. Er umfaßt „... nicht nur die gewerblichen und gemeinnützigen Wohnungsunternehmen, sondern u.a. auch den staatlichen Wohnungsbau und den Erwerb von Wohnungseigentum durch Kreditinstitute und Versicherungen sowie durch private Haushalte“, vgl. Deutsche Bundesbank, Zahlenübersichten und methodische Erläuterungen zur gesamtwirtschaftlichen Finanzierungsrechnung der Deutschen Bundesbank 1960 bis 1977, Sonderdrucke der Deutschen Bundesbank, Juni 1978, S. 4.Google Scholar
  6. 7.
    Hinsichtlich der Abgrenzung der Sektoren besteht im wesentlichen Übereinstimmung zwischen der Bundesbank und dem Statistischen Bundesamt. Hierzu und zur Erläuterung der Verbuchung der Transaktionen im einzelnen siehe „Zahlenübersichten und methodische Erläuterungen zur gesamtwirtschaftlichen Finanzierungsrechnung der Deutschen Bundesbank 1960 bis 1977“, a.a.O., S. 3 ff.Google Scholar
  7. 8.
    Der Ausdruck wird unterschiedlich verwendet. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung versteht unter Geldvermögen die Differenz zwischen Geldforderungen und -verbindlichkeiten. Vgl. z. B. Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, Vierteljahreshefte zur Wirtschaftsforschung 4/75, S. 240247.Google Scholar
  8. 9.
    Vgl. Statistisches Bundesamt, Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen, Reihe 1, Konten und Standardtabellen 1979, S. 107 f., Stuttgart—Mainz 1980. Änderungen im Nachweis der Vermögensübertragungen vgl. Statistisches Bundesamt, Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen, Fachserie 18, Reihe S. 2, Revidierte Ergebnisse 1960 bis 1976, Stuttgart—Mainz, Juli 1977.Google Scholar
  9. 10.
    Vgl. „Ertragslage und Eigenfinanzierung der Unternehmen 1973 und 1974“, Monatsberichte der Deutschen Bundesbank, November 1975, S. 13, n. 3.Google Scholar
  10. 11.
    Weitere Ausführungen vergleiche: Deutsche Bundesbank, Zahlenübersichten und methodische Erläuterungen zur gesamtwirtschaftlichen Finanzierungsrechnung der Deutschen Bundesbank 1960 bis 1977, Sonderdrucke der Deutschen Bundesbank, Juni 1978; W. Stützel, Artikel „Geldstromanalyse“, in: Enzyklopädisches Lexikon für das Geld-, Bank-und Börsenwesen, 3. Auflage, S. 596–598, Frankfurt/M. 1967; M. Zucker, „Die Finanzierungsrechnung im Rahmen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung”, in: A. Blind (Hrsg.), Umrisse einer Wirtschaftsstatistik (Festgabe für Paul Flaskämper zur 80. Wiederkehr seines Geburtstages), S. 314–335, Hamburg 1966. Von der Finanzierungsrechnung der Bundesrepublik Deutschland unterscheidet sich wesentlich die flow-of-funds-Analyse der USA. Hierzu vgl. z. B. M. Yanovsky, Anatomy of Social Accounting Systems, S. 173 ff., London 1965.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1982

Authors and Affiliations

  1. 1.Universität des SaarlandesDeutschland

Personalised recommendations