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Zusammenfassung

Definition: Unter dem Volkseinkommen verstehen wir die Summe aller Faktoreinkommen und Unternehmergewinne, die im Laufe eines abgeschlossenen Zeitraumes (z. B. eines Jahres) Inländern zuzurechnen sind. Faktoreinkommen und Einkommen für produktive Dienste im Rechnungszeitraum sind Löhne, Mieten, Pachten, Zinsen14) einschließlich der Zinsen auf das Eigenkapital der Unternehmungen.

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Referenzen

  1. 14).
    Kontraktbestimmte Zinsen freilich nur auf Kredite, die der Sektor Unternehmungen aufnimmt. Zinsen für Konsumentenkredite und öffentliche Anleihen rechnen nicht zum Volkseinkommen. Sie werden als Transferzahlungen verbucht. Vgl. A. Stobbe, Volkswirtschaftliches Rechnungswesen, Heidelberg 1966, 5. Kapitel, Abschnitt III, Absatz 3.CrossRefGoogle Scholar
  2. 15).
    Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland, 1965, S. 540. Vgl. auch Stobbe, a. a. O., S. 102.Google Scholar
  3. 16).
    Die Gastarbeiter rechnen als Inländer. Vgl. Monatsberichte der Deutschen Bundesbank, Mai 1964, S. 13.Google Scholar
  4. 17).
    Vgl. O. Schörry, Das Sozialprodukt der Bundesrepublik 1950 bis 1956 in konstanten Preisen, Wirtschaft und Statistik, 1957, S. 583 ff.Google Scholar
  5. 17a).
    Er gibt an, um wieviel das Preisniveau sich verändert hätte, wenn schon im Basisjahr die Zusammensetzung der Güter die gleiche wie im Beobachtungsjahr gewesen wäre.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1966

Authors and Affiliations

  • Rudolf Richter
    • 1
  1. 1.Universität des SaarlandesDeutschland

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