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Lob und Tadel der Metapher

  • Marie-Cécile Bertau
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Zusammenfassung

Lob und Tadel der Metapher finden innerhalb und auf der Grundlage historischer und denkerischer Kontexte von Sprachbehandlung statt. Diese Kontexte entstehen für das Abendland in Griechenland, haben dort ihre Wurzeln in der archaischen Zeit (etwa 700–510 v.Chr.). Die in dieser Zeit sich entwickelnde Zuwendung zur Sprache wird schließlich in der Abfassung von Rhetoriken deutlich. Rhetorik kodifiziert Sprache, entspricht einer Kulturregelung, die zum wissenschaftlichen Instrument der Behandlung von Sprache werden kann und die Sprachansicht einer Gesellschaft oder eines Denkers in dieser Gesellschaft widerspiegelt. Es erscheint daher opportun, eine kurze Geschichte der Rhetorik voranzustellen; die angestrebte Kürze steht dabei nicht für die Abkürzung einer verfügbaren Gesamtfassung, sondern für den Ausdruck der für den Kontext als wichtig und prägnant angesehenen Momente in der Entwicklung der kodifizierenden Sprachbehandlung.

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Literatur

  1. 1.
    Vgl. z.B. Hesiods Theogonie: Uranos wird von seinem Sohn Kronos entmannt, welcher wiederum von seinem Sohn Zeus gestürtzt wird. Zur Tradition des Sukzessionsmythos, in der Hesiod steht, vgl. [Hoel]. Es ist interessant zu beobachten, wie aus dem mythologischen, kosmogonisch-theogonischen Schema des Hesiod — aus einem unbestimmten Anfangszustand geht in einer Generationenfolge persönlich-göttlicher Mächte die gegenwärtige Welt hervor (nach [Man], S.11) — die Kosmologien und -gonien der Vorsokratiker sich entwickeln. Bei Anaximander wird etwa die Generationenfolge in eine etappenweise Entwicklung aus der Spannung verschiedener Kräfte rationalisiert.Google Scholar
  2. 2.
    [Kr], S.16.Google Scholar
  3. 3.
    [Ca], I. S.56.Google Scholar
  4. 4.
    Die folgenden Ausführungen stützen sich auf [Bu86], Literaturhinweise zur Entmythisierung sind hier zu finden.Google Scholar
  5. 5.
    Fragment 128, 6f., Übers. [Bu86], S.51.Google Scholar
  6. 6.
    Nach B. Snell 1955, in [Bu86].Google Scholar
  7. 7.
    μηχανή (mediane): künstliche Vorrichtung, Werkzeug; Mittel, Weg, Möglichkeit; Erfindung, List.Google Scholar
  8. 8.
    Diels/Kranz, Fr. 80 B 1, Übers. [Bu86], S.43Google Scholar
  9. 9.
    [Bu86], S.47. Zusatz von der Verf.Google Scholar
  10. 10.
    [Bu86], S.79.Google Scholar
  11. 11.
    Gorgias, der seit 427 v.Chr. vor allem in Athen und Thessalien praktizierte, schrieb verschiedene Reden, von welchen der Lobpreis der Helena und die Verteidigung des Palamedes zu nennen sind sowie eine gegen den Eleatismus gerichtete Schrift Über das Nichtseiende. Diese und weitere Reden, Fragmente und Testimonien sind in [Bu89] nebst einer Einleitung, nach der ich mich im folgenden wesentlich richte, zu finden.Google Scholar
  12. 12.
    Aus der Schrift Über das Nichtseiende, Fr.3, 22 in der Übers. von [Bu89].Google Scholar
  13. 13.
    „Annahme“ bzw. „Angebot zur Annahme“.Google Scholar
  14. 14.
    Zum Übersetzungsproblem des griechischen πει=ώ, das vor allem an der im Griechischen nicht existierenden deutschen Unterscheidung zwischen ‘überzeugen’ und ‘überreden’ liegt, vgl. [Bu89], S.XIIIf.Google Scholar
  15. 15.
    Aus dem Lobpreis der Helena, Fr.11, 13, in der Übers, von [Bu89].Google Scholar
  16. 16.
    Fr.6, 4, in der Übers. von [Bu89].Google Scholar
  17. 17.
    Aus dem Lobpreis der Helena, Fr.11, 1, in der Übers. von [Bu89].Google Scholar
  18. 18.
    Diels/Kranz, Fr.B9, in der Übers. von [Bu86].Google Scholar
  19. 19.
    Vgl. dazu [Bu86], S.102f.Google Scholar
  20. 20.
    Aus dem Lobpreis der Helena, Fr.11, 14, in der Übers. von [Bu89], ohne Anm. zitiert.Google Scholar
  21. 21.
    Vgl. [Bu86], S.53.Google Scholar
  22. 22.
    [LaP], Artikel ‘Narzißmus’.Google Scholar
  23. 23.
    [Frd47], S.253. Hervorhebung durch die Verf.Google Scholar
  24. 24.
    Dieses Buch erschien 1912 und 1913 zunächst als Artikelfolge in den ersten beiden Jahrgängen von Imago. Google Scholar
  25. 25.
    [Frd91], S.129. Hierzu sei auf [Bu89], S.198, Anm. 19 verwiesen: „‘Den Feinden schaden, den Freunden nützen’ — dies war offenbar eines der zentralen Anliegen der gorgianischen Thesen zum richtigen Handeln...“Google Scholar
  26. 26.
    In [Frd9l], S.133.Google Scholar
  27. 27.
    Ein Beispiel für diese Form der Magie ist der Glaube an eine magische Verbindung zwischen einer Wunde und der Waffe, die sie hervorgerufen hat, wie z.B. in der Geschichte des Telephos, der von Achill mit der Lanze in den Oberschenkel verletzt wurde und erst durch Auflegen von Rost dieser Lanze genas. Eine schöne Darstellung dieser Geschichte findet sich im oberen Teil des Pergamon-Altars.Google Scholar
  28. 28.
    [Frd91], S.82.Google Scholar
  29. 29.
    [Frd47], S.258. Hervorhebung durch die Verf.Google Scholar
  30. 30.
    Aus dem Lobpreis der Helena, Fr. 11, 10, in der Übers. von [Bu89]. Zitiert ohne Anm.Google Scholar
  31. 31.
    Abschnitt 9 der Helena. Google Scholar
  32. 32.
    Vgl. [Bu86], S.26f.Google Scholar
  33. 33.
    Theogonie, Vers 36ff.Google Scholar
  34. 34.
    Theogonie, Vers 99ff.Google Scholar
  35. 35.
    Vgl.[deR], S.158.Google Scholar
  36. 36.
    Vgl.[Bu89], S.XV.Google Scholar
  37. 37.
    Z.B. in der Theogonie: „damit sie Vergessenheit brächten der Leiden und Ende der Sorgen“ (Vers 55) oder „Wenn nämlich einer Trauer hat und in frischem Leid unmutvoll stöhnt, im Herzen betrübt...“ (Vers 99f.) Übers.en nach der Ausgabe von [Alb].Google Scholar
  38. 38.
    [deR], S.162.Google Scholar
  39. 39.
    Hippias: Diels/Kranz 86 B 17, Gorgias: Diels/Kranz 82 B 11a, 25; 82 B 6; 82 B 11, 7.Google Scholar
  40. 40.
    Testimonium 21 (Platon, Menon 95c), vgl. [Bu89].Google Scholar
  41. 41.
    Vgl. [Bu86], S.11f.Google Scholar
  42. 42.
    Vgl. [Frd47].Google Scholar
  43. 43.
    [Bu86], S.11f.Google Scholar
  44. 44.
    Test.4 in der Übers. von [Bu86], zitiert ohne Anm.Google Scholar
  45. 45.
    Vgl. Test.1 und weitere Stellen im Test.4, Test.35.Google Scholar
  46. 46.
    Vgl. Test.9.Google Scholar
  47. 47.
  48. 48.
  49. 49.
    Test.32 in der Übers. von [Bu89], 1989. Zitiert ohne Anm., latein. Zusatz durch die Verf.Google Scholar
  50. 50.
    Aus dem Lobpreis der Helena, Fr. 11, 8, in der Übers. von [Bu89].Google Scholar
  51. 51.
    Lobpreis der Helena, Fr.11, 12, in der Übers. von [Bu89].Google Scholar
  52. 52.
    Vgl. die Testimonien 2, 7 und 14 in [Bu89].Google Scholar
  53. 53.
    Für Korax gibt Pauly lediglich an, daß er zur Zeit des Tyrannen Hieron eine bedeutende Rolle spielte, für Teisias, daß er um 480 v.Chr. geboren wurde.Google Scholar
  54. 54.
    [Bar], S.176: „chez nous“, also im Abendland.Google Scholar
  55. 55.
    parole feinte und parole fictive. Google Scholar
  56. 56.
    Vgl. die Konzeption des generalized other nach [Mea].Google Scholar
  57. 57.
    Dieses hebt mit anderen [Sie] hervor.Google Scholar
  58. 58.
    Test.35 in der Übers. von [Bu89].Google Scholar
  59. 59.
    Abschnitt 2 des Test.35 in der Übers. von [Bu89].Google Scholar
  60. 60.
    Es sei daran erinnert, daß Gorgias etwa 108 Jahre alt wurde, der Begriff der Generation umspannt daher im vorliegenden Fall einen großen Zeitraum.Google Scholar
  61. 61.
    Vgl. im Pauly den Artikel ‘Isokrates’.Google Scholar
  62. 62.
    Vgl. [Fuh90], S.27f.Google Scholar
  63. 63.
    [Fuh90], S.27f.Google Scholar
  64. 64.
    Vgl. [Fuh90], S.19.Google Scholar
  65. 65.
    [Fuh90], S.27.Google Scholar
  66. 66.
    In [Sin], S.100.Google Scholar
  67. 67.
    [Sin], S.92.Google Scholar
  68. 68.
    384–322 v. Chr. Mit Isokrates und Aischines Vertreter der klassischen Einfachheit in der post-gorgianischen Zeit.Google Scholar
  69. 69.
    In [Sin], S.95.Google Scholar
  70. 70.
    Vgl. [Bar], S.183f. Im Pauly (Artikel ‘Attizismus’) wird der asianische Stil als „prätentiös“ und „in argem Mißverhältnis zum Inhalt“ beschrieben; dieses Urteil spricht wiederum von der Ansicht, die Sprache habe sich nach ihrem Inhalt, nach ihrer Sache zu richten.Google Scholar
  71. 71.
    Vgl. Cicero, Brut.51, orat.29ff. und 90.Google Scholar
  72. 72.
    Barthes (1970, S.181) apostrophiert die ciceronische Rlhetorik als „pseudonaturalistisch“.Google Scholar
  73. 73.
    Vgl. den platonischen Dialog Kratylos; zur Geschichte der Auseinandersetzung über die Sprachrichtigkeit ( ’ορϑότηςτῶν ’ονομάτων), welche im ausgehenden 5. Jahrhundert unter den Gebildeten Athens allgemein diskutiert wurde, vgl. [Kr].Google Scholar
  74. 74.
    Vgl. die Schrift des Gorgias Über das Nichtseiende (in [Bu89]), in der das Sein als nicht mitteilbar erwiesen wird; nur die Rede ist mitteilbar, und diese ist an einen eigenen Sinn gebunden. Mit dieser Schrift wendet sich Gorgias gegen das absolute und von aller Sinnlichkeit getrennte eleatische Sein, holt den dieser Abgelöstheit zugehörigen Logos in die menschliche Doxa zurück (vgl. auch oben, Abschnitt 2.2.2).Google Scholar
  75. 75.
    Vgl. [Ca], S.62.Google Scholar
  76. 76.
    Vgl. [Ca], S.63.Google Scholar
  77. 77.
    [Ca], S.64f.Google Scholar
  78. 78.
    [Bu86], S.134; zitiert ohne Anm.Google Scholar
  79. 79.
    135b, 5 – 135c, 2; in der Übers. von [Gad].Google Scholar
  80. 80.
    Vgl. Siebter Brief 342e, 2 – 343a, 4; 344c–d.Google Scholar
  81. 81.
    448d, in der Übers. von [Schlei].Google Scholar
  82. 82.
    Vgl. 448d, 2–3.Google Scholar
  83. 83.
    Vgl. 471d.Google Scholar
  84. 84.
    472b–c, in der Übers. von [Schlei]. Hervorhebung durch die Verf.Google Scholar
  85. 85.
    Vgl. 474a, 6; 476a; 479e: was bewiesen wurde, wurde durch Polos selbst bewiesen, und zwar in 474c–476a.Google Scholar
  86. 86.
    Vgl. 481c, 491a.Google Scholar
  87. 87.
    Vgl. 486e, 487a–b.Google Scholar
  88. 88.
    Vgl. 505c; dazu auch die Stellen 497b, wo Kallikles sich hilfesuchend an Gorgias wendet und 497c, wo er seinetwegen einwilligt, fortzufahren.Google Scholar
  89. 89.
    499b, in der Übers. von [Schlei].Google Scholar
  90. 90.
    Vgl. 504d–505b.Google Scholar
  91. 91.
    Vgl. 509c–d.Google Scholar
  92. 92.
    519d, in der Übers. von [Schlei].Google Scholar
  93. 93.
    452e–453a, in der Übers. von [Schlei].Google Scholar
  94. 94.
    Vgl. oben, Abschnitt 2.2.3Google Scholar
  95. 95.
    Vgl. 455a.Google Scholar
  96. 96.
    Vgl. 459a–c.Google Scholar
  97. 97.
    Vgl. 456a.Google Scholar
  98. 98.
    Vgl. 463a–464b.Google Scholar
  99. 99.
    464e–465a, in der Übers. von [Schlei].Google Scholar
  100. 100.
    Vgl. auch 478b: das Angenehme wird vom Nützlichen dissoziiert, das Nützliche ist nach 477a gut.Google Scholar
  101. 101.
    Vgl. 465a: ‘fremde Schönheit herbeiziehend’.Google Scholar
  102. 102.
    459c, in der Übers. von [Schlei].Google Scholar
  103. 103.
    Vgl. 456a–457b.Google Scholar
  104. 104.
    Vgl. 525d–526b.Google Scholar
  105. 105.
    Vgl. 511b–512a.Google Scholar
  106. 106.
    Kallikles’ Position.Google Scholar
  107. 107.
    Vgl. 492d–494a.Google Scholar
  108. 108.
    Vgl. 486a–d.Google Scholar
  109. 109.
    Vgl. 521d–522c.Google Scholar
  110. 110.
    Vgl. 523a, 524a–b, 526d.Google Scholar
  111. 111.
    Die gleiche Dialogstrategie findet sich im Dialog Phaidon, auch hier erzählt Sokrates ein Mythos vom Leben nach dem Tod, nachdem der Dialog sich um die Unsterblichkeit der Seele drehte und er seine Zuhörer, und hier insbesondere den Simmias, der am meisten zweifelte, davon überzeugen möchte, daß er sich vor dem Tod nicht fürchtet. Insofern erfüllt der Mythos hier die Funktion eines Trostes. Danach legt sich Sokrates zum Sterben nieder.Google Scholar
  112. 112.
    Vgl. 527a.Google Scholar
  113. 113.
    Zu einer gleichwertigen Strategie greift Sokrates mit den ‘Bildern’ in 493a und 493d–e, der Angesprochene ist wiederum Kallikles.Google Scholar
  114. 114.
    Vgl. 449b, 461d–e.Google Scholar
  115. 115.
    Vgl. 454c, 463c.Google Scholar
  116. 116.
    Dazu gehören die Anreden wie ‘teures Freundchen’, ‘o Bester’ etc., das Lob des Gorgias in 449d und auch das schlichte Absprechen von Verstehen in 465e.Google Scholar
  117. 117.
    Vgl. Theaitetos 148e–149a.Google Scholar
  118. 118.
    Vgl. 478c–d, 480c, 525b.Google Scholar
  119. 119.
    Vgl. 474a: ‘den mit dem ich jedesmal rede’; 481d: ‘daß wir beide, ich und du, uns jetzt im gleichen Zustande befinden’; 513d: ‘wenn wir öfter und besser dasselbe erwägen wirst du überzeugt werden’; 527d: ‘nachdem wir uns so gemeinschaftlich geübt’.Google Scholar
  120. 120.
    Vgl. Phaidon 107b, Siebter Brief 344a–c.Google Scholar
  121. 121.
    Vgl. die Ausführungen von [Mey] in seinem Nachwort.Google Scholar
  122. 122.
    Rhetorik I, Kap.1, 1354a, l; in der Übers. von [Sie].Google Scholar
  123. 123.
    Vgl. Gorgias 465d, f.Google Scholar
  124. 124.
    Vgl. Rhetorik I, Kap.2, 1355b: „Die Rhetorik stelle also das Vermögen dar, bei jedem Gegenstand das möglicherweise Glaubenerweckende [ τόπιϑανόν auch als ‘das Überzeugende’ oder ‘das Plausible’ übersetzbar] zu erkennen.“Google Scholar
  125. 125.
    Zu den Enthymemen siehe [Sie], S.228–230.Google Scholar
  126. 126.
    Rhetorik I, Kap.1, 1354a; in der Übers. von [Sie], zitiert ohne Anm. und erklärenden Einschub.Google Scholar
  127. 127.
    Vgl. etwa Rhetorik I, Kap.2, 14. Dazu auch [Mey], S.120ff.Google Scholar
  128. 128.
    Vgl. Rhetorik I, Kap.3.Google Scholar
  129. 129.
    Vgl. [Mey], S.122.Google Scholar
  130. 130.
    Poetik, Kap.25, in der Übers. von [Fuh82], zitiert ohne Anm. Dieselbe Formulierung findet sich in Kap.24.Google Scholar
  131. 131.
    Vgl. etwa Rhetorik III, Kap.3.Google Scholar
  132. 132.
    Rhetorik III, Kap.1, 9, in der Übers. von [Sie], ohne Anm. zitiert. Eine weitere Exemplifizierung des ‘rhetorisch Richtigen’, die mit einer Kritik an Gorgias verknüpft ist, findet sich in Rhetorik III Kap.3, 3.Google Scholar
  133. 133.
    Vgl. zum Ethos des Redners das 2. Kapitel der Rhetorik I und das 7. Kapitel in Rhetorik III, zur Angemessenheit hinsichtlich der drei Redegattungen das 12. Kapitel in Rhetorik III. Google Scholar
  134. 134.
    Rhetorik III, Kap.2, 1, in der Übers. von [Sie], ohne Anmerkungen, Hervorhebungen und Erklärungen zitiert.Google Scholar
  135. 135.
    Rhetorik III, Kap.2, 4, in der Übers. von [Sie]. Vgl. weiterhin: Rhetorik III, Kap.2, 5; Kap.2, 6; Kap.7, 9.Google Scholar
  136. 136.
    Vgl. Rhetorik I, Kap.1, 4.Google Scholar
  137. 137.
    Im 2. Kapitel der Rhetorik I werden die Überzeugungsmittel genannt: der Charakter des Redners, die Stimmung der Hörer und die Rede selbst.Google Scholar
  138. 138.
    Vgl. Rhetorik III, Kap.7, 5.Google Scholar
  139. 139.
    Vgl. Rhetorik II, Kap.1, 9.Google Scholar
  140. 140.
    Vgl. [Mey].Google Scholar
  141. 141.
    Vgl. [Mey], S.137.Google Scholar
  142. 142.
    Vgl. dazu [Mey] und [Bar].Google Scholar
  143. 143.
    Kap.12–17 der Rhetorik I. Google Scholar
  144. 144.
    Vgl. insbesondere [Mey], S.133f.Google Scholar
  145. 145.
    Vgl. Nikomachische Ethik, III, 1119b.Google Scholar
  146. 146.
    Rhetorik II, Kap.1, 8.Google Scholar
  147. 147.
    Vgl. oben, Abschnitt 2.2.2 und [Bu89], S.XXVIf. sowie [Bu86], S.34f.Google Scholar
  148. 148.
    Vgl. die Metapher des Aristoteles in Rhetorik III, Kap.2, 9: ‘Man muß aber darauf achten, daß wenn dem Jüngling ein Purpurkleid paßt, was sich dann in gleicher Weise für den Greis schickt; denn nicht das gleiche Kleid paßt ihm.’ Übers. [Sie].Google Scholar
  149. 149.
    [Fuh90], S.37.Google Scholar
  150. 150.
    Die theophrastische Schrift wird anhand ihrer Spuren in späteren Werken, vor allem bei Cicero, rekonstruiert. Vergleiche dazu [Fuh90], S.38f.Google Scholar
  151. 151.
    Vgl. [Fuh90], S.43ff.Google Scholar
  152. 152.
    Vgl. [Fuh90], S.50f.Google Scholar
  153. 153.
    Cicero hat zu diesem Zeitpunkt eine große Rednerkarriere hinter sich; er war in der Zeit von 81 bis 58 v.Chr. als Redner aktiv.Google Scholar
  154. 154.
    Vgl. etwa Buch I, 105, 109, 111, 146, 157, Buch III, 209.Google Scholar
  155. 155.
    Vgl. etwa I, 109, 111.Google Scholar
  156. 156.
    I, 64, in der Übers. von [Mer]; zu bemerken ist, daß bei Cicero dieses Über-alles-reden-Können sich auf ein sachkundiges Wissen zu stützen hat und nicht wie bei Gorgias davon unabhängig ist, siehe dazu I, 48, 50f., einen Hinweis in dieser Hinsicht auf Gorgias findet sich in I, 102f.Google Scholar
  157. 157.
    Vgl. I, 95.Google Scholar
  158. 158.
    I, 128, in der Übers. von [Mer].Google Scholar
  159. 159.
    Vgl. I, 201, III, 54, 76.Google Scholar
  160. 160.
    I, 202, in der Übers. von [Mer].Google Scholar
  161. 161.
    I, 34, in der Übers. von [Mer].Google Scholar
  162. 162.
    Vgl. III, 60f.Google Scholar
  163. 163.
    Vgl. III, 72.Google Scholar
  164. 164.
    Vgl. III, 126 und v.a. 132.Google Scholar
  165. 165.
    Vgl. III, 143.Google Scholar
  166. 166.
    Vgl. III, 55, 84.Google Scholar
  167. 167.
    Zu dieser Übernahme Vgl. [Fuh90], S.62ff. Cicero setzt sich in seinen Schriften Brutus und Orator mit der Thematik Attizismus-Asianimus auseinander.Google Scholar
  168. 168.
    Vgl. etwa III, 19f.Google Scholar
  169. 169.
    Vgl. I, 150–152, II, 96.Google Scholar
  170. 170.
    Vgl. I, 53.Google Scholar
  171. 171.
    Vgl. II, 205.Google Scholar
  172. 172.
    Vgl. II, 189 und 192Google Scholar
  173. 173.
    Vgl. dazu insgesamt II, 190–195.Google Scholar
  174. 174.
    III, 55, in der Übers. von [Mer].Google Scholar
  175. 175.
    Vgl. III, 143.Google Scholar
  176. 176.
    Vgl. [Lor], Anm. 55.Google Scholar
  177. 177.
    Das Beispiel stammt aus einer Sammlung von Kontroversien und Suasorien von Seneca dem Älteren, vgl. [Fuh90], S.67.Google Scholar
  178. 178.
    So etwa der Fall eines jungen Mannes, der der Tochter eines Seeräuberhauptmannes die Ehe im Gegenzug für seine Freiheit verspricht. Als er sie wirklich heiratet, wird er on seinem Vater enterbt. Auch dieses Beispiel stammt von Seneca dem Alteren, vgl. dazu [Fuh90], S.68f.Google Scholar
  179. 179.
    [Fuh90], S.69.Google Scholar
  180. 180.
    Vgl. etwa die aristotelische Trennung zwischen Poetik und Rhetorik.Google Scholar
  181. 181.
    Diese Schrift ist zwar verloren gegangen, aber in ihren Umrissen aus dem Hauptwerk Quintilians erkennbar.Google Scholar
  182. 182.
    Quintilian wirkte selbst zwanzig Jahre als offizieller, staatlich besoldeter Rhetoriklehrer. Die Institutio oratoria schrieb er sozusagen im Ruhestand, nachdem er sich ins Privatleben zurückgezogen hatte. Sein Werk erschien um 95 n.Chr., kurz vor seinem Tod.Google Scholar
  183. 183.
    Vgl. etwa Buch X, Kap.1, 108–112.Google Scholar
  184. 184.
    [Fuh90], S.71, Hervorhebung durch die Verf.Google Scholar
  185. 185.
    Kap.3: Das richtige Vorgehen beim Schreiben; Kap.4: Das Verbessern; Kap.5: Die notwendigen schriftlichen Übungen.Google Scholar
  186. 186.
    Lateinisch copia: Vorrat, Menge, Möglichkeit. Man denke an die Vorstellung des Bestandes, wie sie oben in der Einleitung entwickelt wurde.Google Scholar
  187. 187.
    Buch X, Kap.l, 8–10, in der Übers. von [Lor].Google Scholar
  188. 188.
    Vgl. [Bar], S.182f.Google Scholar
  189. 189.
    Vgl. [Bar], S.178f.Google Scholar
  190. 190.
    Vgl. dazu [Bar], S.186f.Google Scholar
  191. 191.
    Vgl. [Fuh82], in seinem Nachwort S.173ff.Google Scholar
  192. 192.
    Die Ritualisierung des aggressiven Moments findet in der Antike im Agon (Wortkampf) statt, in welchem sich die Sophisten mit besonderer Vorliebe übten, weil hier die Bewährung durch Rede (und nicht durch Wahrheit) Vorrang hatte. Diese Technik wird im 8. Jahrhundert wieder belebt, als die freien Schulen in einem scharfen Konkurrenzkampf stehen und viel vom Erfolg des Redners als solchen abhängt. Die disputationes sind im Mittelalter wichtiger Bestandteil der schulischen Übungen, Rededuelle, die unter dem Vorsitz des Lehrers stattfinden, der nach mehreren Tagen den Sieger bestimmt. Vgl. [Bu86], S.12ff. und [Bar], S.184.Google Scholar
  193. 193.
    Poetik 1457b, in der Übers. von [Fuh82].Google Scholar
  194. 194.
    Poetik, 1457b, in der Übers. von [Fuh82].Google Scholar
  195. 195.
    Poetik, 1458a.Google Scholar
  196. 196.
    Poetik, 1457b, in der Übers. von [Fuh82], wobei der kursiv gesetzte Teil auf die Verf. zurückgeht. Fuhrmann schreibt an dieser Stelle: ‘eines Wortes (das somit in uneigentlicher Bedeutung verwendet wird)’. Dieser erklärende Zusatz führt unnötigerweise das nicht unproblematische Konzept der Eigentlichkeit ein, welches nach Ricceur (1986, S.24) erst in der späteren Rhetorik auftaucht, und das vor allem die aristotelische Begriffsumgebung von üblich und fremd verdeckt.Google Scholar
  197. 197.
    Poetik, 1458a, in der Übers. von [Fuh82], zitiert ohne Anm.Google Scholar
  198. 198.
    Vgl. Poetik, 1458b 10ff.Google Scholar
  199. 199.
    Rhetorik III, Kap.2, 1404b, in der Übers. von [Sie].Google Scholar
  200. 200.
    Vgl. zu diesem Abweichen Poetik, 1458b 3ff.Google Scholar
  201. 201.
    Zu den Postulaten für die rhetorische Lexis Vgl. Rhetorik III, Kap.2 (Klarheit und Angemessenheit), Kap.5 (Sprachrichtigkeit) und Kap.7 (nochmals Angemessenheit: Ethos-Fiedegegenstand) und oben Abschnitt 2.2.6.Google Scholar
  202. 202.
    Rhetorik III, 1404b, in der Übers. von [Sie], ohne Hervorhebung zitiert. Das Wort οἰκεῖος bedeutet u.a. ‘häuslich, verwandt, vertraut, befreundet, einheimisch’, es leitet sich ab von οἶος, ‘Haus, Geschlecht, Familie, Heimat’ (u.a.) und ist daher dem κύριος, ‘herrschend, festgesetzt’, dann ‘üblich’, nah, denn das Herrschende gehört zu einem Haus oder einem Gebiet. Mit diesen Wörtern bleibt Aristoteles in der Begriffsumgebung des Gegen-satztes üblich-fremdartig, das eigentliche Wort ist daher eher das einheimische und vertraute.Google Scholar
  203. 203.
    Vgl. Rhetorik III, 1404b, 35ff.Google Scholar
  204. 204.
    Rhetorik III, 1405a, in der Übers. von [Sie].Google Scholar
  205. 205.
    Vgl. Rhetorik III, 1405a, 8f.Google Scholar
  206. 206.
    Vgl. Rhetorik III, 1405a, 9f. und Poetik, 1459a, 5ff.Google Scholar
  207. 207.
    Poetik, 1459a, 6f., in der Übers. von [Fuh82].Google Scholar
  208. 208.
    Aristoteles führt hier eine schöne Metapher an: Für die Epitheta verlangt er, man müsse sie nicht als Speise, sondern als Würze gebrauchen. Vgl. Rhetorik III, 1406a, 18ff. Dem Frostigen ist das gesamte Kapitel 3 dieses Buches gewidmet.Google Scholar
  209. 209.
    Vgl. Rhetorik III, 1406b, 5ff.Google Scholar
  210. 210.
    Diese Bemerkungen betreffen das Weithergeholte und das allzu Poetische, welche sich mit dem Frostigen als Variationen des Motivs der Ferne interpretieren lassen. Die Hinweise gehen also darauf, in nicht allzu weite Ferne zu schweifen.Google Scholar
  211. 211.
    Vgl. Rhetorik III, 1410b, 10ff. und 17ff.Google Scholar
  212. 212.
    Rhetorik III, 1412a, 19ff., in der Übers. von [Sie].Google Scholar
  213. 213.
    πρὸ ’ομμάτων ποιεῖν, vgl. Kap.10 und 11 der Rhetorik III. Google Scholar
  214. 214.
    Vgl. Rhetorik III, 1411b, 24ff. und 1412a, 3ff.Google Scholar
  215. 215.
    ‘ein rechtschaffener Mann ist ein Würfel’ in 1411b, 24.Google Scholar
  216. 216.
    Vgl. Poetik, Kap. 21, 1457b und oben.Google Scholar
  217. 217.
    Zu Gattung und Art vgl. insbesondere die Kategorienschrift des Aristoteles.Google Scholar
  218. 218.
    Rhetorik III, 1412a, 13ff., in der Übers. von [Sie].Google Scholar
  219. 219.
    Vgl. Analogie mit den fremden Menschen, deren Begegnung angenehm ist (Rhetorik III, 1404b, 8–12) und Kap. 10 desselben Buches zum angenehmen Lernen durch unbekannte Wörter.Google Scholar
  220. 220.
    Vgl. §149.Google Scholar
  221. 221.
    Vgl. Buch III, §91.Google Scholar
  222. 222.
    De oratore III,, §155, in der Übers. von [Mer].Google Scholar
  223. 223.
    De oratore III, §96, in der Übers. von [Mer]. Zu bemerken ist, daß der Übersetzer anstatt ‘Körper’ für corpore ‘Organismus’ schreibt; dieser Begriff verweist auf eine andere Metaphorisierung von Sprache, welche der Humboldt-Tradition zuzuweisen ist: die Sprache wird hier vielfach als pflanzlicher Organismus gesehen. Vgl. hierzu [Wer].Google Scholar
  224. 224.
    mutationes: man nimmt das, was man nicht hat, von woanders her. Vgl. De oratore III, §156.Google Scholar
  225. 225.
    Vgl. De oratore III, §165.Google Scholar
  226. 226.
    Ciceros Beispiel in De oratore III, §165 lautet ‘sozusagen als Waise’ für ‘als Waise’.Google Scholar
  227. 227.
    Vgl. De oratore III, §157.Google Scholar
  228. 228.
    Vgl. Rhetorik III, Kap.4, Abschn.1 und Kap.10, Abschn.3. Zur Verkehrung des Verhältnisses Metapher-Vergleich vgl. [Ric86], S.32ff.Google Scholar
  229. 229.
    Vgl. De oratore III, §§157–158.Google Scholar
  230. 230.
    Vgl. bei Aristoteles ‘weder zu niedrig noch zu hoch’.Google Scholar
  231. 231.
    Vgl. De oratore III, §§162–164.Google Scholar
  232. 232.
    De oratore III, §170, in der Übers. von [Mer], lat. Zusatz durch die Verf.Google Scholar
  233. 233.
    Institutio oratoria, Buch VIII, Vorrede, §19, in der Übers. von [Rah].Google Scholar
  234. 234.
    Vgl. Institutio oratoria VIII, Vorrede, §26 und Kap.3, §6.Google Scholar
  235. 235.
    Vgl. Institutio oratoria VIII, Vorrede, §23.Google Scholar
  236. 236.
    Vgl instltutl0 oratoria VIII, Vorrede §31 und Kap.l, §2; Kap.3, §§8–11 und Kap.3, §§43 und 61.Google Scholar
  237. 237.
    Institutio oratoria VIII, Kap.3, §2, in der Übers. von [Rah]; Hervorhebungen von d. Verf.Google Scholar
  238. 238.
    Vgl. Institutio oratoria VIII, Kap.2, §§3–6.Google Scholar
  239. 239.
    Institutio oratoria VIII, Kap.2, §6, in der Übers. von [Rah].Google Scholar
  240. 240.
    Institutio oratoria VIII, Kap.6, §§4–5, in der Übers. von [Rah].Google Scholar
  241. 241.
    Inst. or. VIII, Kap.6, §5, in der Übers. von [Rah]; lat. Zusätze durch die Verf..Google Scholar
  242. 242.
    Inst. or. VIII, Kap.6, §18, in der Übers. von [Rah], lat. Zusätze durch die Verf. Die Rede vom ‘freien Platz’ widerspricht dem in §35 desselben Kapitels definierten Unterschied zwischen Metapher und Katachrese. Das Besetzen eines freien Platzes kann offenbar sowohl als Katachrese als auch als Metapher gewertet werden.Google Scholar
  243. 243.
    Vgl. Inst. or. VIII, Kap.3, §37. Die Partikeln haben bei Quintilian einen stärker entschuldigenden Charakter: ‘Um es so auszudrücken; wenn der Ausdruck gestattet ist; gewissermaßen; gestattet mir diesen Ausdruck zu gebrauchen.’Google Scholar
  244. 244.
    Vgl. Inst. or. VIII, Kap.6, §§14–17.Google Scholar
  245. 245.
    Inst. or. VIII, Kap.6, §§19, in der Übers. von [Rah].Google Scholar
  246. 246.
    Vgl. Inst. or. VIII, Kap.3, §§3–6.Google Scholar
  247. 247.
    Vgl. Inst. or. VIII, Kap.3, §§61–81.Google Scholar
  248. 248.
    Der vollständige Titel der ersten Fassung von 1725 lautet Principi di una scienza nuova d’intorno alla commune natura delle nazioni (‘Die neue Wissenschaft über die gemeinschaftliche Natur der Völker’), 1730 erscheint eine erweiterte und veränderte Fassung (Seconda Scienza Nuova), 1744 erscheint postum die letzte, der hier herangezogenen deutschen Übersetzung zugrundeliegenden Fassung.Google Scholar
  249. 249.
    Vgl. [Ap], insbesondere S.360–363.Google Scholar
  250. 250.
    Vgl. etwa [Aue], S.19, 90, 172.Google Scholar
  251. 251.
    Die Neue Wissenschaft, nach [Aue], S.19.Google Scholar
  252. 252.
    Die Neue Wissenschaft, nach [Aue], S.20.Google Scholar
  253. 253.
    Vico setzte sich insbesondere mit dem Rationalismus Descartes’ auseinander.Google Scholar
  254. 254.
    Die Neue Wissenschaft, nach [Aue], S. 78. Hervorhebung durch die Verf.Google Scholar
  255. 255.
    Die Neue Wissenschaft, nach [Aue], S.23.Google Scholar
  256. 256.
    Die Neue Wissenschaft, nach [Aue], S.78f.Google Scholar
  257. 257.
    Vgl. Die Neue Wissenschaft, nach [Aue], S.79.Google Scholar
  258. 258.
    Vgl. Die Neue Wissenschaft, nach [Aue], S.78; dazu auch [Ap], S.353.Google Scholar
  259. 259.
    Vgl. Die Neue Wissenschaft, nach [Aue], S.81Google Scholar
  260. 260.
    Vgl. Die Neue Wissenschaft, nach [Aue], S.69, 81, 94. Dazu auch [Ap], S.341.Google Scholar
  261. 261.
    Vgl. [Ap], S.354.Google Scholar
  262. 262.
    Vgl. z.B. den Ansatz von Robert Haskell, dargestellt in [Katz].Google Scholar
  263. 263.
    Das Entwerfen chiffrierter Sprachen erlebt in dieser Zeit eine große Blüte.Google Scholar
  264. 264.
    Vgl. hierzu [Hoc59] und allgemein zum Manierismus in der europäischen Kunst [Hoc57].Google Scholar
  265. 265.
    Cannochiale Anstotelico, 1654, S.337, zitiert nach [Wein63], S.326.Google Scholar
  266. 266.
    Vgl. [Hoc57], S.15.Google Scholar
  267. 267.
    Vgl. [Hoc59], S.69–71.Google Scholar
  268. 268.
    Die Ausführungen zu Gracián richten sich im wesentlichen nach [Hid]. In dieser Arbeit hebt Hidalgo-Serna die philosophische, kognitive und moral-praktische Dimension der Graciânschen Ingeniumskonzeption hervor und setzt damit seine Interpretation der Überlieferung entgegen, die Gracian lediglich in ästhetischer Hinsicht deutete. Es sei angemerkt, daß Hidalgo-Serna in seiner Analyse einen äußerst scharfen Gegensatz von Ratio und Ingenium aufbaut. Da die Agudeza y Arte de Ingenio leider in keiner Übersetzung zugänglich war, muß die Graciánsche Spiegelung durch Hidalgo-Serna vorsichtig behandelt werden — was der interessanten Arbeit an sich jedoch keinen Abbruch tut.Google Scholar
  269. 269.
    Vgl. [Hid], S.79f.Google Scholar
  270. 270.
    Vgl. [Hid], S.126f.Google Scholar
  271. 271.
    Vgl. [Hid], S.121.Google Scholar
  272. 272.
    [Koe], S.39; Hervorhebung durch die Verf.Google Scholar
  273. 273.
    Vgl. oben, Abschnitt 2.2.Google Scholar
  274. 274.
    snuffed im Sinne von Licht putzen, wodurch die Kerze heller brennt — und also das Licht des Geistes.Google Scholar
  275. 275.
    Leviathan, Buch I, Kap.5, in der Übers. von [Eu]; Zusätze von der Verf.Google Scholar
  276. 276.
    Vgl. oben, Abschn. 2.3.1: ‘Die Theoretiker der ingeniösen Metaphorik’.Google Scholar
  277. 277.
    [Bra], S.206.Google Scholar
  278. 278.
    Vgl. Leviathan, I, 4.Google Scholar
  279. 279.
    Leviathan, I, 4, in der Übers. von [Eu]; Zusätze von der Verf.Google Scholar
  280. 280.
    Zur Verallgemeinerung mit Hilfe der Sprache vgl. Leviathan, I, 4.Google Scholar
  281. 281.
    Leviathan, I, 4, in der Übers. von [Eu].Google Scholar
  282. 282.
    Leviathan, I, 4, in der Übers. von [Eu]; Zusätze von der Verf.Google Scholar
  283. 283.
    Vgl. Leviathan, I, 4.Google Scholar
  284. 284.
    Vgl. Leviathan, I, 5.Google Scholar
  285. 285.
    Vgl. Leviathan, I, 4.Google Scholar
  286. 286.
    Vgl. Leviathan, I, 4.Google Scholar
  287. 287.
    Essay, III, Kap.IX, Abschn. 21, in der Übers. von [Win].Google Scholar
  288. 288.
    Vgl. Essay, III, IX, 21 sowie III, X, 1.Google Scholar
  289. 289.
    Essay, III, IX, 21, in der Übers. von [Win]; Hervorhebung durch die Verf.Google Scholar
  290. 290.
    Essay, III, XI, 5, in der Übers. von [Win]; Hervorhebungen durch die Verf.Google Scholar
  291. 291.
    Vgl. Essay, III, IX, 19–20.Google Scholar
  292. 292.
    Vgl. Essay, III, X, 30–31, 33.Google Scholar
  293. 293.
    Vgl. [deM], S.21.Google Scholar
  294. 294.
    Essay, III, X, 34, in der Übers. von [Win].Google Scholar
  295. 295.
    Vgl. [deM], 15f.Google Scholar
  296. 296.
    Zur Geschichte des Prinzips der sprachlichen Relativität vgl. [Wer].Google Scholar
  297. 297.
    Es sei angemerkt, daß Kainz nicht über den Gedanken der Sprachverführung schreibt, sondern selbst von einer solchen Verführung ausgeht und ihre sprachlichen Mittel darstellt.Google Scholar
  298. 298.
    Zur Vorstellung des Bestandes vgl. oben, Kap.1.Google Scholar
  299. 299.
    Ein Schraubenzieher bleibt ein Schraubenzieher, auch wenn er neben dem Schrauben noch zum Abschlagen irgendwelcher Ablagerungen u.ä.m. verwendet wird.Google Scholar
  300. 300.
    [Kai], S.14. Hervorhebungen durch die Verf.Google Scholar
  301. 301.
    Vgl. [Kai], S.15.Google Scholar
  302. 302.
    Vgl. [Kai], S.41f.Google Scholar
  303. 303.
    Vgl. [Hoer76].Google Scholar
  304. 304.
    Vgl. Gorgias, 464b–465e sowie oben, Abschn. 2.2.5.Google Scholar
  305. 305.
    [Kai], S.118. Hervorhebung durch die Verf.Google Scholar
  306. 306.
    [Kai], S.26.Google Scholar
  307. 307.
    [Kai], S.21.Google Scholar
  308. 308.
    [Ric86], S.15f. Zitiert ohne Anm.Google Scholar
  309. 309.
    [Ric86], S.16.Google Scholar
  310. 310.
    Zudem zeigt die Geschichte der Rhetorik, wie die Rhetorik selbst zur Überwachung ‘maßloser’ Sprachfiguren eingesetzt wurde. Sprache wird durch Rhetorik geregelt, diese Regelung ihrerseits durch die Philosophie überwacht bzw. vorangetrieben.Google Scholar
  311. 311.
    [Blu], S.287.Google Scholar
  312. 312.
    [Kai], S.102.Google Scholar
  313. 313.
    Vgl. [Kai], S.102ff.Google Scholar
  314. 314.
    Vgl. oben, Abschn. 2.2.4.Google Scholar
  315. 315.
    Vgl. Max Frisch: Und nun singen sie wieder, 1945.Google Scholar
  316. 316.
    [Kai], S.113.Google Scholar
  317. 317.
    Zum Kooperationsprinzip Vgl. [Gri79], zu den gemeinsamen Idealisierungen [Schue] und oben Kap.1, zur Partnerarbeit [Mue79], insbesondere S.188.Google Scholar
  318. 318.
    Beispiele sind etwa Du, damit kann ich irgendwo ganz viel anfangen, was du da sagst, oder deine Zuwendung kommt bei mir irgendwie ganz anders an, vgl. [Hin], S.406.Google Scholar
  319. 319.
    [Hin], S.414.Google Scholar
  320. 320.
    Vgl. [Hin] ebenda.Google Scholar
  321. 321.
    Vgl. zum Beispiel die geometrische Methode Hobbes’, auch Spinozas.Google Scholar
  322. 322.
    Vgl. oben Kap.1.Google Scholar
  323. 323.
    inrupisse, occupare und expellet. Google Scholar
  324. 324.
    Vgl. Rhetorik III, Kap.2, 1404b 12ff.Google Scholar
  325. 325.
    Vgl. Institutio oratoria VIII, Kap.6, §17.Google Scholar
  326. 326.
    Vgl. De oratore III, §49.Google Scholar
  327. 327.
    Vgl. De oratore III, §160.Google Scholar
  328. 328.
    Ciceros durior translatio in De oratore III, §165; zu freie Übertragungen bei Quintilian, Institutio oratoria VIII, Kap.3, §37.Google Scholar
  329. 329.
    Vgl. Rhetorik III, 1405b 31f., zitiert oben, Abschn. 2.3.1: ‘Aristoteles und die Bivalenz der Metapher’.Google Scholar
  330. 330.
    ‘Auch die Glaubwürdigkeit des Sachverhaltes wird durch den Gebrauch des verbum proprium erhöht.’ In [Sie], S.182.Google Scholar
  331. 331.
    [Sie], S.194.Google Scholar
  332. 332.
    Vgl. συγγενῶν und ομογενῶν es sei daran erinnert, daß γένος nicht nur die Gattung, sondern auch und wohl zuerst das Geschlecht, die Familie, den Stamm und die Verwandschaft bedeutet.Google Scholar
  333. 333.
    Vgl. Poetik, Kap.21.Google Scholar
  334. 334.
    [Ric86], S.24Google Scholar
  335. 335.
    De oratore III, §149, in der Übers. von [Mer].Google Scholar
  336. 336.
    Vgl. auch De oratore III, §155.Google Scholar
  337. 337.
    Vgl. die Rede vom Schmuck und von der Metapher als ‘Anleihe’.Google Scholar
  338. 338.
    Vgl. zum Beispiel die Aeneis des Vergil.Google Scholar
  339. 339.
    Vgl. Institutio oratoma VIII, Kap.2, §§1–3.Google Scholar
  340. 340.
    Leviathan, Buch III, Kap.38, in der Ausgabe von [Mole], S.448.Google Scholar
  341. 341.
    Vgl. Rhetorik III, Kap.4, 1406b 20ff. und Kap.10, 1410b 16ff.Google Scholar
  342. 342.
    Aristoteles’ Beispiel: ‘Wie ein Löwe stürzte er auf ihn’ im Gegensatz zu ‘Ein Löwe stürzte auf ihn’, vgl. Kap.4.Google Scholar
  343. 343.
    Rhetorik III, Kap.10. 1410b 17ff., in der Übers. von [Sie].Google Scholar
  344. 344.
    Ricœur (1986) nennt dies den ‘diskursiven Charakter’ des Vergleichs.Google Scholar
  345. 345.
    Ricœur nennt aus Rhetorik III: Kap.4 1406a 20, 1406b 25f., 1407a 14f., Kap.10 1410b 17f., Kap.11 1412b 34f. und 1413a 15f. Vgl. [Ric86], S.32.Google Scholar
  346. 346.
    [Ric86], S.33. Vgl. auch Rhetorik III, Kap.4, 1407a 11ff.Google Scholar
  347. 347.
    De oratore III, §157, in der Übers. von [Mer]; lat. Zusätze von der Verf.Google Scholar
  348. 348.
    Institutio oratorio, VIII, Kap.6, §8, in der Übers. von [Rah]; lat. Zusätze von der Verf.Google Scholar
  349. 349.
    Vgl. Kap.6, §14.Google Scholar
  350. 350.
    Vgl. Kap.22.Google Scholar
  351. 351.
    Rhetorik III, Kap.2, 1405a 35 – 1405b 4; in der Übers. von [Sie].Google Scholar
  352. 352.
    Dieser Begriff entspricht dem lateinischen urbanus und meint das Städtische als Elegantes, Geschmackvolles; vgl. dazu [War], S.114.Google Scholar
  353. 353.
    Rhetorik III, Kap.11, 1412a 18–1412a 26; in der Übers. und mit den Zusätzen in eckigen Klammern von [Sie].Google Scholar
  354. 354.
    Vgl. De oratore III, §167.Google Scholar
  355. 355.
    Vgl. Essay Concerning Human Understanding, III, Kap.IX, Abschn.21.Google Scholar
  356. 356.
    Rhetorik III, 1411b 24f., in der Übers. von [Sie], ohne Hervorhebungen zitiert; griech. Zusatz durch die Verf.Google Scholar
  357. 357.
    Ein Beispiel lautet: ‘da sprangen auf ihre Füße Hellas’ Männer all’ (1411b 30), wobei das aufspringen die Wirksamkeit ausdrückt.Google Scholar
  358. 358.
    Mit ‘Esprit’ ist die αστεῖα (s.o. unter der Begriffsfigur ‘Dunkelheit’), unter ‘das, was den Beifall der Zuhörer hevorruft’ sind die ευδοκιμοῦντα (eudokimounta) gemeint: diese sind Wörter, die angesehen und geachtet sind, nachdem sie gebilligt und für treffend befunden wurden und daher angenehm sind; sie gehören zum gesitteten, guten und stilvollen Sprachgebrauch. Vgl. dazu [War], S.114.Google Scholar
  359. 359.
    ‘macht augenfällig’, ‘veranschaulicht’, ‘macht sichtbar’ u.a.Google Scholar
  360. 360.
    Vgl. Rhetorik III, 1410b 10ff.Google Scholar
  361. 361.
    Vgl. § 159–160.Google Scholar
  362. 362.
    De oratore III, §161, in der Übers. von [Mer]; Zusätze durch die Verf.Google Scholar
  363. 363.
    Vgl. De oratore III, §§157ff.Google Scholar
  364. 364.
    Institutio oratoria VIII, Kap. 3, §61, in der Übers. von [Rah].Google Scholar
  365. 365.
    Vgl. institutio oratoria VIII, Kap.3, §62.Google Scholar
  366. 366.
    Institutio oratoria VIII, Kap.6, §19, in der Übers. von [Rah]; lat. Zusatz von der Verf.Google Scholar
  367. 367.
    Vgl. Kap.2 der Institutio oratoria VIII. Google Scholar
  368. 368.
    Die Neue Wissenschaft, nach [Aue], S.78.Google Scholar
  369. 369.
    Rhetorik III, Kap.11, 1412a 11ff., in der Übers. von [Sie]; griech. Zusätze durch die Verf.Google Scholar
  370. 370.
    Poetik, Kap.22, 1459a, in der Übers. von [Fuh82]; griech. Zusatz durch die Verf.Google Scholar
  371. 371.
    In Rhetorik II, Kap.20, 1394a 1ff. weist Aristoteles darauf hin, daß das Wahrnehmen von Ähnlichkeiten auf der Grundlage philosophischer Bildung leichter sei.Google Scholar
  372. 372.
    Vgl. [Wein63], S.330.Google Scholar
  373. 373.
    [Ri], S.31.Google Scholar
  374. 374.
    [Ric86], S.169.Google Scholar
  375. 375.
    De oratore III, §155, in der Übers. von [Mer].Google Scholar
  376. 376.
    Vgl. Institutio oratoria VIII, §§16–17.Google Scholar
  377. 377.
    Vgl. das ‘Abmildern’ ( mollienda) bei Cicero in De oratore III, §165 und den Ausdruck durior translatio, den Cicero und Quintilian verwenden.Google Scholar
  378. 378.
    Rhetorik III, Kap.11, 1412a 19ff., in der Übers. von [Sie], Hinzufügungen in eckigen Klammern durch Sieveke, in runden durch die Verf.Google Scholar
  379. 379.
    Griechisch παρά bedeutet mit Akkusativ ‘neben’, παράδόξαν ist daher etwas, das neben der üblichen Meinung besteht. In Rhetorik II, 1394b bezeichnet Aristoteles nichtparadoxe Sentenzen als ‘bereits anerkannt’, als den meisten Menschen richtig erscheinend.Google Scholar
  380. 380.
    De oratore III, §160, in der Übers. von [Mer]; Zusatz durch die Verf.Google Scholar
  381. 381.
    Vgl. Leviathan I, Kap.4.Google Scholar
  382. 382.
    Vgl. Essay Concerning Human Understanding III, Kap.X, Abschn.33f.Google Scholar
  383. 383.
    Vgl. Leviathan I, Kap.4.Google Scholar
  384. 384.
    Hier sei auf die Verbindung zwischen Blindheit und Emotionen hingewiesen: nach [Wein56] bezeichnet die Blindheit üblicherweise die Herrschaft der Affekte.Google Scholar
  385. 385.
    Poetik, Kap.22, 1459a 5ff., in der Übers. von [Fuh82]; griech. Zusatz durch die Verf.Google Scholar
  386. 386.
    In der Rhetorik III, Kap.2, 1405a 9f. betont Aristoteles nochmals, daß die Metapher nicht von etwas anderem abgeleitet werden kann.Google Scholar
  387. 387.
    Topik VIII, 163b 4ff., in der Übers. von [Ro168]. Griech. Zusätze durch die Verf.Google Scholar
  388. 388.
    Nikomachische Ethik III, 1114b 3ff., in der Übers. von [Rol72].Google Scholar
  389. 389.
    Vgl. Endemische Ethik VII, 1247b 39; Zoon Geneseos II, 719b 16 und 748b 8, 12; Politik, 1336a 20; Zoon Morion, 666a 14 und 691b 15.Google Scholar
  390. 390.
    Vgl. Physiognomika, 814a 4.Google Scholar
  391. 391.
    Vgl. Rhetorik an Alexander, 1425a 24 und 1447a 4; Politik, 1303b 8 und 1321a 9.Google Scholar
  392. 392.
    Vgl. zum einen: Physiognomika, 806b 4, 23 und 807b 12–19; Von der Seele, 421a 24, 26; Magna Moralia, 12203b 1; zum anderen: Rhetorik I, 1362b 24; Poetik, 1459a 7; Topik VIII, 163b 13; Nikomachische Ethik III, 1114b 12; Von der Seele, 421a 24, 26; Rhetorik III, 1410b 8; Topik II, 118a 22; Ökonomie, 1345b 9; Rhetorik III 1390b 28; Poetik, 1455a 32.Google Scholar
  393. 393.
    Physiognomika, 806b 4ff., in der Übers. von [Gohl].Google Scholar
  394. 394.
    Physiognomika, 807b 13ff., in der Übers. von [Gohl]; griech. Zusatz durch die Verf.Google Scholar
  395. 395.
    Vgl. 953a.Google Scholar
  396. 396.
    Vgl. 954a.Google Scholar
  397. 397.
    Vgl. 954b.Google Scholar
  398. 398.
    Problemata XXX, 955a, 36ff., in der Übers. von [Fla], von welchem der Zusatz in runden Klammern stammt.Google Scholar
  399. 399.
    Vgl. [Wein56] und [Wein63].Google Scholar
  400. 400.
    Gespräche in Tusculum, I, 80, in der Übers. von [Gig]; lat. Zusatz durch die Verf.Google Scholar
  401. 401.
    Vgl. [Wein63], S.325f. und zur Rezeptionsgeschichte der aristotelischen Problemata-Stelle den Kommentar von [Fla], S.711–727.Google Scholar
  402. 402.
    Vgl. De oratore I, §§79, 95 und insbesondere 113 und 114 und [Wein56], S.72fT.Google Scholar
  403. 403.
    Vgl. De oratore III, §160.Google Scholar
  404. 404.
    Vgl. oben, ‘7. Ähnlichkeit’.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1996

Authors and Affiliations

  • Marie-Cécile Bertau

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