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Die Unternehmung in der Gesellschaft

  • Thomas Dyllick
Chapter
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Part of the Neue betriebswirtschaftliche Forschung book series (NBF, volume 54)

Zusammenfassung

Ausgangspunkt dieser Arbeit ist das Phänomen der zunehmenden öffentlichen Exponiertheit der Unternehmung. Hiermit wird die Beobachtung bezeichnet, dass Unternehmungen durch ihre Tätigkeit in zunehmendem Masse öffentliche Interessen betreffen und auch durch solche betroffen werden. In dem Masse, wie dies passiert, nehmen die Unternehmungen den Charakter von quasi-öffentlichen Institutionen an, die, völlig ungeachtet ihrer privatrechtlichen Verfasstheit, in öffentliche Auseinandersetzungen verwickelt werden, in denen sie um ihre soziale Akzeptanz ringen müssen. Dabei geht es darum, angesichts stark erhöhter Risiken und gleichzeitig geschärfter Risikosensibilität, die gesellschaftlichen Konsequenzen und Risiken der industriellen Tätigkeit auch den Betroffenen selber und einer breiteren Öffentlichkeit gegenüber rechtfertigen zu können. Waren solche risikohaften Neben- und Folgewirkungen industrieller Tätigkeit früher noch eher übersehbar oder genügte es, sich diesbezüglich mit den zuständigen Fachbehörden abzustimmen, so sind es heute die Betroffenen selber oder Interessenvertreter der Betroffenen, die sich zunehmend auch direkt an die Adresse der Unternehmungen wenden und durch die Mobilisierung öffentlichen Drucks z.T. weitreichende Massnahmen von diesen verlangen.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1989

Authors and Affiliations

  • Thomas Dyllick

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